

Guten Honig erkennen: Etikett, Herkunft, Echter Deutscher Honig, Sorten und Preise
Guten Honig erkennen: Herkunftsangabe mit Prozenten seit Juni 2026, was Echter Deutscher Honig garantiert, Panscherei, deutsche Sorten und faire Preise.
Guten Honig erkennen Sie vor allem am Etikett und an der Quelle, nicht am Aussehen. Seit dem 14. Juni 2026 muss auf jedem neu abgefüllten Honigglas stehen, aus welchen Ländern der Honig stammt, bei Mischungen mit Prozentanteilen. Ein klares Ursprungsland, eine Sortenangabe, ein Imker mit Adresse, ein plausibler Preis und, wenn vorhanden, das Zeichen „Echter Deutscher Honig“ mit strengeren Grenzwerten als das Gesetz sind die besten Hinweise. Ob ein Honig flüssig oder fest ist, sagt dagegen nichts über seine Qualität, und Haustests mit Wasserglas oder Streichholz funktionieren nicht.
Dieser Ratgeber erklärt, was die Angaben auf dem Glas bedeuten, was Kontrollen über gepanschten Honig herausgefunden haben, wie die typischen deutschen Sorten schmecken und was ein fairer Preis ist.
Guten Honig erkennen: die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Herkunft prüfen. Ein einzelnes Land, zum Beispiel „Deutschland“, ist die klarste Angabe. Bei Mischungen stehen seit Juni 2026 alle Länder mit Prozentanteil auf dem Glas. Die alte Formel „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ finden Sie nur noch auf Restbeständen.
- Erzeuger suchen. Name und Anschrift eines Imkers oder einer Imkerei sind ein gutes Zeichen. Bei Handelsmarken steht dort meist nur der Abfüller.
- Sorte und Ernte lesen. „Rapshonig“, „Lindenhonig“ oder „Sommertracht“ sagen etwas über Geschmack und Herkunft. „Blütenhonig“ allein ist eine Mischung verschiedener Trachten.
- Prüfzeichen kennen. „Echter Deutscher Honig“ des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) hat strengere Grenzwerte als die Honigverordnung. Das EU-Bio-Logo regelt die Bienenhaltung, nicht den Geschmack.
- Preis einordnen. Deutscher Honig vom Imker kostete 2025 im Schnitt 6,72 Euro je 500-Gramm-Glas. Sehr billige Mischungen sind nicht zwingend gefälscht, aber hier sind die Verdachtsquoten am höchsten.
- Werbesprüche ignorieren. „Naturrein“ oder „kaltgeschleudert“ beschreiben Selbstverständlichkeiten. Jeder Honig muss frei von Zusätzen sein und wird, außer Presshonig, ohne Wärme gewonnen.
Was muss auf dem Honigglas stehen?
Honig ist in Deutschland durch die Honigverordnung (HonigV) geregelt, die die EU-Honigrichtlinie 2001/110/EG umsetzt. Dazu kommen die allgemeinen Regeln der EU-Lebensmittelinformationsverordnung. Zusätzlich beschreiben die Leitsätze für Honig im Deutschen Lebensmittelbuch, was Verbraucher unter bestimmten Bezeichnungen erwarten dürfen.
Die Pflichtangaben
Auf jedem Glas Honig, das verkauft wird, finden Sie:
- die Bezeichnung, etwa „Honig“, „Blütenhonig“ oder „Waldhonig“;
- die Füllmenge, meist 500 g oder 250 g;
- das Mindesthaltbarkeitsdatum;
- Name und Anschrift des Herstellers, Abfüllers oder Verkäufers;
- das Ursprungsland oder, bei Mischungen, alle Ursprungsländer mit Prozentangabe;
- eine Losnummer, falls das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mit Tag, Monat und Jahr angegeben ist.
Wer selbst Honig abfüllt und verkauft, findet die Details in unserem Beitrag zur Honigernte.
Die geschützten Bezeichnungen
Die HonigV legt in Anlage 1 fest, welche Namen verwendet werden dürfen. Sie geben Auskunft über den Ursprung und die Gewinnung:
- Blütenhonig oder Nektarhonig: überwiegend aus Blütennektar.
- Honigtauhonig: aus den zuckerhaltigen Ausscheidungen von Pflanzensauger wie Rindenläusen. Im Handel heißt er meist Waldhonig oder, von der Weißtanne, Tannenhonig.
- Schleuderhonig: durch Schleudern der entdeckelten Waben gewonnen, die übliche Form.
- Tropfhonig: läuft von selbst aus den Waben.
- Presshonig: durch Pressen der Waben gewonnen, typisch für den zähen Heidehonig.
- Wabenhonig oder Scheibenhonig: Honig in der verdeckelten Wabe, so wie die Bienen ihn gebaut haben.
- Honig mit Wabenteilen oder Wabenstücke in Honig.
- Backhonig: Honig mit Fehlern, etwa einem fremden Geschmack, Gärung oder Überhitzung. Er darf nur mit dem Hinweis „nur zum Kochen und Backen“ verkauft werden.
Eine Sortenbezeichnung wie „Rapshonig“ ist nur erlaubt, wenn der Honig ganz oder überwiegend aus dieser Pflanze stammt und deren typische Merkmale in Geschmack, Pollenbild und Labordaten zeigt. Nach der gängigen Auslegung, die das Bieneninstitut Celle zitiert, heißt das mindestens 60 Prozent aus der angegebenen Quelle. Eine regionale Angabe wie „aus dem Schwarzwald“ setzt nach § 3 HonigV voraus, dass der Honig ausschließlich aus dieser Gegend stammt.
Was die Werbung verspricht, aber nichts bedeutet
Manche Aufschriften klingen nach mehr Qualität, als sie liefern:
- „Naturrein“ oder „ohne Zusätze“: Honig darf ohnehin nichts zugesetzt und nichts entzogen werden. Das ist eine Selbstverständlichkeit.
- „Kaltgeschleudert“: Nach den Leitsätzen wird jeder Honig, außer Presshonig, ohne Wärmezufuhr gewonnen. Ob der Honig später beim Abfüllen erwärmt wurde, verrät der Begriff nicht.
- „Imkerhonig“ oder ein Bild mit Bienenkorb: kein geschützter Begriff. Die Leitsätze erlauben Angaben wie „aus eigener Imkerei“ nur, wenn der Imker seinen Honig selbst abgibt. Entscheidend ist, wer auf dem Etikett steht.
- „Gebirgsblütenhonig“ oder „Bergblütenhonig“: Der Honig muss aus Berglandschaften stammen, aber das Land kann trotzdem weit weg liegen. Lesen Sie die Herkunft.
Herkunft lesen: Was gilt seit dem 14. Juni 2026?
Die Herkunftsangabe ist der wichtigste Fortschritt der letzten Jahre. Viele Jahre stand auf Supermarkthonig nur „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“, was praktisch jedes Land der Welt bedeuten konnte. Das ist vorbei.
Von der Sammelformel zur Prozentangabe
Die EU hat mit der Richtlinie (EU) 2024/1438 vom 14. Mai 2024, Teil der sogenannten Frühstücksrichtlinien, die Honigrichtlinie geändert. Deutschland hat sie mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Honigverordnung umgesetzt, der Bundesrat stimmte am 17. Oktober 2025 zu. Seit dem 14. Juni 2026 gilt nach § 3 Abs. 4 und 5 HonigV:
- Das Land, in dem der Honig erzeugt wurde, muss immer angegeben werden.
- Stammt der Honig aus mehreren Ländern, stehen alle Länder in absteigender Reihenfolge mit ihrem Gewichtsanteil in Prozent im Hauptsichtfeld, zusammen mit der Bezeichnung.
- Je Anteil ist eine Toleranz von 5 Prozent erlaubt, berechnet aus den Rückverfolgbarkeitsunterlagen des Abfüllers.
- Bei Packungen unter 30 Gramm, etwa Portionspäckchen im Hotel, dürfen statt der Ländernamen zweistellige Ländercodes nach ISO 3166-1 stehen, zum Beispiel „UA“ oder „AR“.
Die EU-Richtlinie lässt den Staaten eine Ausnahme: Stammt eine Mischung aus mehr als vier Ländern und machen die vier größten Anteile zusammen mehr als die Hälfte aus, müssten nur diese vier Prozentangaben tragen, die übrigen Länder stünden ohne Prozent dabei. Deutschland hat darauf verzichtet, wie der Deutsche Imkerbund betont. Hierzulande muss also jedes Land mit Anteil auf dem Glas stehen.
Ein Etikett sieht jetzt zum Beispiel so aus: „Blütenhonig. Ursprung: Ukraine 55 %, Rumänien 30 %, Argentinien 15 %“. Das Beispiel ist erfunden, das Schema ist vorgeschrieben.
Eine Einschränkung bleibt: Honig, der vor dem 14. Juni 2026 nach altem Recht abgefüllt und gekennzeichnet wurde, darf bis zum Ende der Bestände verkauft werden (§ 6 HonigV). Weil Honig lange haltbar ist, sehen Sie die alte Formel vereinzelt noch im Regal. Der D.I.B. geht davon aus, dass spätestens Honig mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum nach dem 13. Juni 2028 die genaue Herkunft trägt.
Laut Verordnungsbegründung erwarten Wirtschaftsverbände, dass Mischhonige um mindestens 5 Prozent teurer werden, weil Abfüller ihre Etiketten an jede Mischung anpassen müssen.
Woher kommt der Honig im Supermarkt?
Deutschland ist eines der Länder mit dem höchsten Honigverbrauch in Europa, rund ein Kilogramm pro Kopf und Jahr. Die heimische Ernte reicht dafür bei weitem nicht. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums importierte Deutschland 2024 rund 72.600 Tonnen Honig, der Selbstversorgungsgrad sank auf 37 Prozent. Der Deutsche Imkerbund setzt die heimische Ernte von 15.000 bis 25.000 Tonnen im Jahr niedriger an, bei etwa 20 Prozent des Verbrauchs. Die beiden Werte beruhen auf unterschiedlichen Schätzungen, und die Ernte schwankt stark von Jahr zu Jahr. Klar ist: Mehr als die Hälfte des Honigs, der in Deutschland gegessen wird, kommt aus dem Ausland.
Die wichtigsten Lieferländer 2024 waren laut Ministerium:
| Lieferland | Anteil an den Honigimporten 2024 |
|---|---|
| Ukraine | 22 % |
| Argentinien | 14 % |
| Rumänien | 7 % |
| Mexiko | 7 % |
Die andere Hälfte verteilt sich auf viele weitere Länder in Europa, Lateinamerika und Asien. Importhonig ist nicht automatisch schlecht: Ein reiner argentinischer oder ukrainischer Blütenhonig kann tadellos sein. Das Problem waren die anonymen Mischungen, bei denen niemand nachvollziehen konnte, was im Glas landet.
Erzeugt wird der deutsche Honig von vielen Freizeitimkern. Im Deutschen Imkerbund waren 2024 137.223 Mitglieder mit 929.065 Völkern organisiert. Ein Volk bringt im Schnitt 20 bis 30 Kilogramm Honig im Jahr, in guten Jahren deutlich mehr: 2025 meldeten Imker in der Umfrage des Fachzentrums Mayen 38,6 Kilogramm je Volk, den höchsten Wert seit 2012.
Was bedeutet „Echter Deutscher Honig“?
Das bekannteste Qualitätszeichen für Honig in Deutschland ist das Glas des Deutschen Imkerbundes mit dem Gewährverschluss „Echter Deutscher Honig“. Es ist eine Kollektivmarke, kein staatliches Siegel. Verwenden dürfen es nur Imker, die über ihren Imkerverein und Landesverband dem D.I.B. angehören, ihre Völker dort gemeldet haben und den Honig selbst geerntet haben. Wer nach dem 1. Januar 1993 eingetreten ist, braucht zusätzlich eine erfolgreich abgeschlossene Honigschulung.
Strengere Werte als das Gesetz
Die Kollektivmarkensatzung in der Fassung vom 17. November 2025 verlangt mehr als die Honigverordnung:
| Kriterium | Honigverordnung | Echter Deutscher Honig (D.I.B.) |
|---|---|---|
| Herkunft | jedes Land, muss angegeben werden | ausschließlich Deutschland |
| Wassergehalt | höchstens 20 % | höchstens 18,0 % |
| Wassergehalt Heidehonig | höchstens 23 % | höchstens 21,4 % |
| HMF (Hydroxymethylfurfural) | höchstens 40 mg/kg | höchstens 15 mg/kg |
| Enzym Invertase | keine Vorgabe (nur Mindestwert für Diastase) | mindestens 64 Einheiten/kg, Ausnahme naturgemäß enzymarme Honige wie Robinie |
| Erwärmen | keine feste Temperaturgrenze | Wiederverflüssigen höchstens 40 °C, so kurz wie möglich |
| Lagerung | keine Vorgabe | trocken, dunkel, nicht über 15 °C |
Was bedeuten diese Werte für Sie?
- Wassergehalt: Je weniger Wasser, desto reifer der Honig und desto geringer das Risiko, dass er im Glas gärt.
- HMF entsteht, wenn Honig erhitzt oder lange warm gelagert wird. Frischer deutscher Honig enthält davon fast nichts. Ein niedriger Wert zeigt schonende Behandlung.
- Invertase ist ein Enzym, das die Bienen dem Honig zusetzen. Es ist wärmeempfindlich. Eine hohe Aktivität belegt, dass der Honig nicht überhitzt wurde.
Außerdem dürfen dem Honig keine Pollen entzogen werden, damit sich Sorte und Herkunft im Labor überprüfen lassen. Wabenhonig unter dem Zeichen muss vollständig verdeckelt sein und in unbebrütetem Naturbau ohne Mittelwand stecken.
So erkennen Sie das Glas
Das D.I.B.-Glas ist ein Einheitsglas, das Glas und der Deckel werden nur vom Imkerbund ausgegeben oder zugelassen. Den Deckel überspannt der Gewährverschluss mit einer aufgedruckten Kontrollnummer. Über diese Nummer lässt sich jedes Glas einem Imker zuordnen. Die Verschlüsse werden nummeriert über die Verbände vergeben, eine lose Abgabe ist verboten. Auf dem Glas steht außerdem der Imker mit Namen und Anschrift, der für die Qualität geradesteht.
Kontrolliert wird mit Marktproben, die der D.I.B. ziehen und in einem neutralen Labor prüfen lässt. Bei Verstößen drohen Nachkontrollen auf Kosten des Imkers, Verbandsstrafen und im schlimmsten Fall der Entzug des Benutzungsrechts.
Das Zeichen garantiert also Herkunft, Reife und schonende Behandlung. Es garantiert keinen bestimmten Geschmack und sagt nichts über die Bienenhaltung, wie es ein Bio-Siegel tut. Viele Imker, die nicht im D.I.B. sind oder eigene Gläser bevorzugen, verkaufen ebenfalls ausgezeichneten Honig.
Gepanschter Honig: Was Kontrollen und Studien zeigen
Honig gehört wie Olivenöl zu den am häufigsten verfälschten Lebensmitteln. Gefälscht wird vor allem mit billigem Zuckersirup, der nur einen Bruchteil von Honig kostet.
Die EU-Untersuchung „From the Hives“
Die bekannteste Studie stammt von der EU-Kommission. Zwischen November 2021 und Februar 2022 zogen 16 EU-Staaten, darunter Deutschland, sowie die Schweiz und Norwegen an den Außengrenzen 320 Proben von importiertem Honig aus 20 Ländern. Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) analysierte sie. Das Ergebnis, veröffentlicht im März 2023: 147 Proben, also 46 Prozent, standen im Verdacht, mit Fremdzucker verfälscht zu sein.
Weitere Befunde der Kommission:
- 70 von 123 kontrollierten Exporteuren (57 Prozent) hatten mindestens eine verdächtige Lieferung geschickt.
- Nach Herkunft fielen vor allem Proben aus China (66 von 89, also 74 Prozent) und der Türkei (14 von 15) auf. Alle zehn Proben aus Großbritannien waren verdächtig, wobei dort laut Kommission vermutlich Honig aus anderen Ländern weiterverarbeitet wurde.
- Maissirup wird kaum noch verwendet. Gestreckt wird heute meist mit Sirupen aus Reis, Weizen oder Zuckerrüben, die im Labor schwerer nachzuweisen sind.
- Die Kommission betont, dass ein einzelner einfacher Test nicht reicht, um Verfälschungen sicher zu erkennen.
Wichtig für die Einordnung: Ein Verdacht ist noch kein Beweis, und die Studie betraf Importe an der Grenze, nicht deutschen Honig. Sie zeigt aber, warum anonyme Billigmischungen ein Risiko sind. Die Verbraucherzentrale nennt zum Vergleich einen durchschnittlichen EU-Importpreis von 2,17 Euro je Kilogramm Honig im Jahr 2021, während der zum Strecken verwendete Zuckersirup nur 40 bis 60 Cent kostete.
Kontrollen in Deutschland
Für die Lebensmittelüberwachung sind in Deutschland die Länder zuständig. Ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz: Von 2019 bis 2024 wurden dort 746 Honigproben untersucht, 135 davon, rund 18 Prozent, wurden beanstandet. Die häufigsten Gründe waren Verstöße gegen die Kennzeichnung und irreführende Aufmachung, einige Proben waren nicht zum Verzehr geeignet. Andere Länder veröffentlichen ähnliche Ergebnisse in den Jahresberichten ihrer Untersuchungsämter.
Warum Haustests nicht funktionieren
Im Internet kursieren viele Tipps: Echter Honig löse sich nicht im Wasserglas, brenne am Streichholz, bilde auf dem Daumen keinen Fleck oder müsse kristallisieren. Keiner davon ist verlässlich. Die heutigen Sirupe sind so zusammengesetzt, dass sie Honig in Zuckerspektrum und Konsistenz nachahmen. Selbst spezialisierte Labore brauchen dafür eine Kombination aus Verfahren wie Isotopenanalyse, Kernspinresonanz und Chromatografie. Auch ob ein Honig fest wird, hängt von seiner Sorte ab, nicht von seiner Echtheit.
Ihr bester Schutz ist eine nachvollziehbare Herkunft: ein Land statt vieler, ein Imker statt eines anonymen Abfüllers.
Was taugen die Honigtests von Stiftung Warentest?
Der jüngste Honigtest der Stiftung Warentest erschien am 27. März 2025 (Heft 4/2025). Geprüft wurden 24 Blütenhonige, die im September und Oktober 2024 eingekauft wurden, darunter zehn mit Bio-Siegel und zwei mit dem Zeichen „Echter Deutscher Honig“.
Bewertet wurden Sensorik (30 Prozent), Echtheit (30 Prozent), Schadstoffe (20 Prozent), Deklaration (15 Prozent) und Handhabung der Verpackung (5 Prozent). Für die Echtheit zählten die Prüfer unter dem Mikroskop 500 Pollen je Honig aus und suchten nach Fremdzucker und Fremdenzymen. Untersucht wurde außerdem auf Pestizide, Glyphosat, Tierarzneimittel, Blei und Pyrrolizidinalkaloide.
Das Ergebnis: 14 Honige waren „gut“, sechs nur „ausreichend“, einer „mangelhaft“, die übrigen drei lagen dazwischen. Die Preise reichten von 5,58 bis 24,94 Euro je Kilogramm. Die Kernaussage der Tester: Weder Preis noch Herkunft verraten etwas über die Qualität. Günstige Handelsmarken schnitten teils besser ab als deutsche Honige. Die unspezifische Angabe „EU- und Nicht-EU-Länder“ wurde in der Deklaration abgewertet.
Der Test blieb nicht unwidersprochen. Der Deutsche Erwerbs- und Berufsimkerbund kritisierte in einer Stellungnahme vom 2. April 2025, dass deutsche Blütenhonige ohne Referenzstandard mit ausländischen Mischungen verglichen wurden, dass Rauchnoten in 10 von 24 Honigen nicht abgewertet wurden und dass moderne Verfahren zum Nachweis von Sirup fehlten. Die Stiftung Warentest hält an ihren Ergebnissen fest.
Was heißt das für Sie? Ein Test bewertet eine einzelne Charge zu einem bestimmten Zeitpunkt. Honig ist ein Naturprodukt, das von Jahr zu Jahr anders schmeckt. Tests sind ein guter Hinweis auf große Marken im Supermarkt, für den Honig vom Imker nebenan sagen sie wenig.
Welcher Honig schmeckt wie? Typische deutsche Sorten
Deutscher Honig ist erstaunlich vielfältig. Je nach Region und Jahreszeit sammeln die Bienen ganz unterschiedliche Trachten. Das Bieneninstitut Celle (LAVES) hat die Merkmale der wichtigsten Sorten beschrieben:
| Sorte | Wann geerntet | Farbe | Geschmack | Konsistenz |
|---|---|---|---|---|
| Rapshonig | Mai bis Anfang Juni | weiß bis hellbeige | mild, leicht kohlartig | wird in wenigen Tagen fest, meist cremig gerührt |
| Löwenzahnhonig | Frühjahr | goldgelb | kräftig blumig | wird rasch fest |
| Robinienhonig („Akazienhonig“) | Ende Mai, Juni | fast farblos | zart, mild blumig | bleibt sehr lange flüssig |
| Lindenhonig | Juni, Juli | hell- bis dunkelbeige | intensiv, frisch, leicht nach Menthol | kristallisiert mäßig schnell, teils bleibt er flüssig |
| Sommertracht | Juli | hell bis bernsteinfarben | je nach Pflanzen sehr verschieden | unterschiedlich |
| Waldhonig | Sommer | braun bis rötlich braun | würzig, malzig | bleibt lange flüssig |
| Tannenhonig | Sommer, vor allem in Süddeutschland | dunkel | würzig, harzig | reiner Tannenhonig bleibt meist sehr lange flüssig |
| Heidehonig | Mitte September bis Anfang Oktober | rötlich braun bis dunkelbeige | herb-aromatisch, leicht bitter | geleeartig, wird beim Rühren kurz flüssig |
Frühtracht, Sommertracht und Blütenhonig
Viele Imker verkaufen ihren Honig nicht als Sortenhonig, sondern nach Erntezeit. Eine Frühtracht stammt vor allem aus Obstbäumen, Löwenzahn, Ahorn und Raps. Eine Sommertracht enthält Nektar von Linde, Brombeere, Klee, Wiesenblumen und oft einen Anteil Honigtau. Nach den Leitsätzen setzt eine solche Angabe voraus, dass der Honig in dieser Jahreszeit erzeugt und geerntet wurde. Welche Pflanzen in Ihrer Gegend dazu beitragen, erfahren Sie in unserem Beitrag zu bienenfreundlichen Pflanzen.
Waldhonig und Tannenhonig
Waldhonig ist kein Blütenhonig. Er entsteht aus Honigtau, den Rindenläuse auf Fichten, Tannen und Laubbäumen ausscheiden. Die Leitsätze verlangen, dass er vollständig aus dem Wald stammt. Er ist dunkler, mineralstoffreicher und würziger als Blütenhonig. Gemessen wird das an der elektrischen Leitfähigkeit, die bei Waldhonig laut LAVES etwa sechsmal so hoch ist wie bei Rapshonig.
Tannenhonig stammt vom Honigtau der Weißtanne. Er ist eine Spezialität der Tannenwälder im Süden, vor allem im Schwarzwald. Weil Waldtrachten nicht jedes Jahr honigen, ist er knapp und teurer.
Heidehonig
Heidehonig kommt in Deutschland fast ausschließlich von der Besenheide und ist eng mit der Lüneburger Heide verbunden. Die Heide blüht von Anfang August bis Mitte September. Der Honig ist eine Besonderheit: Er ist thixotrop, also geleeartig, und wird erst beim Rühren kurz flüssig. Imker müssen ihn vor dem Schleudern mit einem Lösegerät aus den Zellen lockern oder pressen. Wegen seiner Eigenart darf er nach der HonigV bis zu 23 Prozent Wasser enthalten.
Robinie oder Akazie?
Was in Deutschland als „Akazienhonig“ verkauft wird, stammt von der Robinie oder Scheinakazie, einem aus Nordamerika eingeführten Baum. Die Leitsätze erlauben beide Namen. Robinienhonig hat besonders viel Fruchtzucker und wenig Traubenzucker und bleibt deshalb lange flüssig. Für das Zeichen „Echter Deutscher Honig“ macht der D.I.B. bei Robinienhonig sogar eine Ausnahme beim Enzymwert, weil er von Natur aus enzymarm ist.
Flüssig, cremig, fest: Was verrät die Konsistenz?
Fast jeder Honig kristallisiert irgendwann. Das ist ein natürlicher Vorgang und kein Qualitätsmangel. Entscheidend ist das Verhältnis von Traubenzucker (Glucose) zu Fruchtzucker (Fructose). Glucose ist schlechter löslich und bildet Kristalle, sobald sie einen Anteil von etwa 32 Prozent übersteigt. Rapshonig mit rund 41 Prozent Glucose wird in wenigen Tagen fest. Honigtauhonig mit rund 27 Prozent bleibt lange flüssig, ebenso der fructosereiche Robinienhonig.
Cremiger Honig ist kein Zusatz und kein Trick. Der Imker rührt den Honig, während er kristallisiert, sodass sich besonders feine Kristalle bilden. Das Bieneninstitut Celle nennt dafür 14 bis 16 Grad als ideale Temperatur. Grob kristallisierter Honig ist ebenso in Ordnung, nur weniger streichfähig. Mehr dazu erklärt unser Beitrag über kristallisierten Honig.
Wird ein Honig zweifarbig oder bildet sich oben eine dünne flüssige Schicht, kann das ein Zeichen von zu viel Wasser oder zu warmer Lagerung sein. Riecht er säuerlich oder schäumt er, gärt er. Das ist kein gesundheitliches Risiko, aber ein Zeichen für schlechte Reife oder Lagerung.
Wie warm darf Honig werden?
Supermarkthonig, der monatelang flüssig bleibt, wurde oft beim Abfüllen erwärmt, damit er sich leichter verarbeiten lässt. Das Bieneninstitut Celle rät, Honig nie über 40 Grad zu erwärmen, weil dann Enzyme geschädigt werden und HMF entsteht. Die HonigV erlaubt 40 Milligramm HMF je Kilogramm, für Honig aus tropischen Ländern sogar 80. Für „Echter Deutscher Honig“ gelten 15 Milligramm.
Echter „Rohhonig“ im Sinne von unbehandelt ist ein Begriff ohne rechtliche Definition. Achten Sie lieber darauf, ob der Imker auf Nachfrage sagen kann, ob und wie er seinen Honig erwärmt.
Zu Hause lagern Sie Honig trocken, dunkel und kühl, ideal sind etwa 15 Grad. Kristallisierten Honig verflüssigen Sie im Wasserbad bei höchstens 40 Grad, nicht in der Mikrowelle. Was Honig für die Gesundheit leisten kann und was nicht, erklärt unser Beitrag Honig und Gesundheit.
Bio-Honig: Was das Siegel garantiert
Bio-Honig wird nach der EU-Öko-Verordnung erzeugt. Die Verbraucherzentrale fasst die wichtigsten Unterschiede so zusammen:
- Die Bienenstände stehen so, dass im Umkreis von drei Kilometern überwiegend ökologisch bewirtschaftete Flächen oder Wildpflanzen als Tracht dienen.
- Die Beuten bestehen aus natürlichen Materialien.
- Behandlungen gegen Krankheiten und Schädlinge sind eingeschränkt.
- Honig darf nicht aus bebrüteten Waben geerntet werden.
Deutsche Anbauverbände wie Bioland oder Demeter haben strengere eigene Richtlinien. Zugekauftes Wachs etwa muss aus Naturbau oder Entdeckelungswachs von Betrieben des eigenen Verbands stammen, und Demeter-Völker bauen im Brutraum nur Naturwaben, ohne vorgeprägte Mittelwände.
Was das Siegel nicht verspricht: einen besseren Geschmack, mehr Inhaltsstoffe oder eine deutsche Herkunft. Auch Bio-Honig kann eine Mischung aus vielen Ländern sein. Bienen fliegen dorthin, wo es blüht, und ein Imker kann nicht verhindern, dass sie auch konventionelle Felder besuchen. Lesen Sie also auch bei Bio-Honig die Herkunftsangabe.
Was kostet guter Honig?
Der Preis ist kein Qualitätsbeweis, aber er hilft beim Einordnen.
| Herkunft | Preis | Stand |
|---|---|---|
| Honig vom Imker, Blütenhonig, Bundesdurchschnitt | 6,72 € je 500 g, ohne Glaspfand | Ernte 2025, Umfrage Fachzentrum Mayen |
| Honig vom Imker in Hamburg | 7,67 € je 500 g | 2025 |
| Honig vom Imker in Thüringen | 5,90 € je 500 g | 2025 |
| 24 Blütenhonige im Handel (Warentest) | 5,58 bis 24,94 € je kg | Preiserhebung Januar 2025 |
| Importhonig, EU-Durchschnittspreis | 2,17 € je kg | 2021, Verbraucherzentrale |
Sortenhonige wie Heide, Linde, Tanne oder Robinie kosten beim Imker meist mehr als Blütenhonig, weil die Ernte kleiner ist oder mehr Arbeit macht, etwa durch Wanderung an den Standort oder das Pressen von Heidehonig. Wabenhonig ist am teuersten.
Wie Sie einen Preis einordnen
Ein deutscher Honig, der deutlich unter 5 Euro je 500 Gramm angeboten wird, ist ungewöhnlich günstig. Das muss nicht Betrug sein: Nach einer Rekordernte wie 2025 sind die Lager voll, und manche Freizeitimker verkaufen Restmengen billig. Ein Supermarktglas mit Mischhonig für wenige Euro kann dagegen ganz legal sein, denn der Weltmarktpreis für Honig ist niedrig. Gerade bei sehr billigen Mischungen gilt aber: Wer genau wissen will, was im Glas ist, liest seit Juni 2026 die Länder und Prozentanteile und entscheidet dann.
Die Preise für den Herbst 2026 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht in einer bundesweiten Erhebung vor. Die Umfrage des Fachzentrums Mayen zur Ernte 2026 erscheint üblicherweise zum Jahresende.
Wo kauft man guten Honig?
Direkt beim Imker
Die direkteste Quelle ist der Imker selbst. Nach der Umfrage aus Mayen verkaufen mehr als drei Viertel der Imker ihren Honig ab Haus. Viele Imkervereine führen Listen ihrer Mitglieder mit Honigverkauf, auch die Landesverbände des D.I.B. helfen weiter. Ein Schild „Honig zu verkaufen“ am Gartenzaun ist in vielen Dörfern selbstverständlich.
Hofladen, Wochenmarkt, Bioladen
Auf Wochenmärkten und in Hofläden stehen oft Imker der Region. Fragen Sie nach, ob der Honig vom Verkäufer selbst stammt oder zugekauft ist. Bioläden und Reformhäuser führen häufig Honig von Bio-Imkereien mit klarer Herkunft.
Supermarkt und Discounter
Im Supermarkt finden Sie meist große Marken und Handelsmarken, häufig als Mischung mehrerer Länder. Viele Ketten führen inzwischen auch deutschen Honig oder regionale Imkerhonige. Das neue Etikett macht den Vergleich leichter: Ein Glas mit „Deutschland 100 %“ und eines mit vier Ländern unterscheiden sich jetzt auf einen Blick.
Fragen, die Sie dem Imker stellen können
Ein guter Imker beantwortet diese Fragen gern:
- Wo stehen Ihre Bienen? Sie erfahren, aus welcher Landschaft der Honig stammt.
- Wann wurde geerntet? Frühtracht im Mai, Sommertracht im Juli, Heide im Herbst.
- Messen Sie den Wassergehalt? Ein Refraktometer gehört zur Grundausstattung. Gute Werte liegen unter 18 Prozent.
- Erwärmen Sie den Honig beim Abfüllen? Die Antwort sollte „nein“ oder „höchstens auf 40 Grad“ lauten.
- Ist der Honig zugekauft? Manche Imker ergänzen ihr Sortiment, dann muss die Herkunft trotzdem auf dem Glas stehen.
- Haben Sie einen Sortenhonig untersuchen lassen? Bei Sorten wie Linde oder Heide zeigt eine Pollenanalyse, ob die Angabe stimmt.
Wer nach dem Gespräch neugierig geworden ist: Viele Imkervereine bieten Schnupperkurse an. Wie der Einstieg gelingt, lesen Sie in unserem Beitrag Imker werden.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich echten Honig?
Zu Hause gar nicht zuverlässig. Wasserglas, Streichholz oder Daumentest erkennen die heute verwendeten Sirupe aus Reis, Weizen oder Zuckerrüben nicht, und selbst die EU-Kommission betont, dass ein einfacher Test nicht reicht. Verlassen Sie sich auf eine genaue Herkunftsangabe, einen plausiblen Preis, einen erreichbaren Imker und Prüfzeichen wie Echter Deutscher Honig.
Was bedeutet „Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“?
Der Honig stammt aus mehreren Ländern, mindestens eines davon außerhalb der EU, ohne dass Sie erfahren, welche und zu welchen Anteilen. Seit dem 14. Juni 2026 ist diese Angabe für neu abgefüllte Ware nicht mehr erlaubt: Alle Länder stehen jetzt mit Prozentanteil auf dem Glas. Ältere Gläser dürfen noch abverkauft werden.
Ist „Echter Deutscher Honig“ besser als normaler Honig?
Er erfüllt strengere Werte als die Honigverordnung: höchstens 18 Prozent Wasser statt 20, höchstens 15 statt 40 Milligramm HMF je Kilogramm und eine Mindestaktivität des Enzyms Invertase. Er stammt nur aus Deutschland, wird nicht über 40 Grad erwärmt, und jedes Glas trägt eine Kontrollnummer. Über den Geschmack sagt das Zeichen nichts.
Wie viel kostet ein Glas Honig vom Imker?
Nach der Umfrage des Fachzentrums Bienen und Imkerei Mayen verlangten Imker 2025 im Schnitt 6,72 Euro für 500 Gramm Blütenhonig, ohne Glaspfand. In Hamburg waren es 7,67 Euro, in Thüringen 5,90 Euro. Sortenhonige wie Heide, Linde oder Tanne kosten oft mehr, weil die Ernte kleiner und aufwendiger ist. Wabenhonig ist meist am teuersten.
Ist fest gewordener Honig schlecht?
Nein. Fast jeder Honig kristallisiert, je nach Verhältnis von Traubenzucker zu Fruchtzucker. Rapshonig wird in wenigen Tagen fest, Lindenhonig deutlich langsamer, Robinien- und reiner Tannenhonig bleiben lange flüssig. Wer ihn wieder flüssig möchte, erwärmt ihn im Wasserbad bei höchstens 40 Grad, sonst leiden Enzyme und Aroma. In der Mikrowelle sollten Sie Honig nie verflüssigen.
Ist Honig aus dem Supermarkt schlechter als vom Imker?
Nicht automatisch. Im Test der Stiftung Warentest von 2025 schnitten auch günstige Honige gut ab, während einzelne deutsche Honige enttäuschten. Beim Imker wissen Sie aber genau, woher der Honig stammt, und können nachfragen. Im Supermarkt ist der Honig meist eine Mischung, deren Länder seit Juni 2026 auf dem Etikett stehen.
Ist Bio-Honig besser?
Bio-Honig garantiert eine kontrollierte Bienenhaltung: Standorte mit überwiegend ökologischen oder wild wachsenden Trachten im Umkreis von drei Kilometern, Beuten aus Naturmaterial, eingeschränkte Behandlungen und keine bebrüteten Waben für die Ernte. Bessere Inhaltsstoffe oder mehr Geschmack verspricht das Siegel nicht. Prüfen Sie deshalb zusätzlich immer die Herkunftsländer und Prozentanteile auf dem Glas.
Ab wann dürfen Kinder Honig essen?
Erst nach dem ersten Geburtstag. Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Im noch unreifen Darm eines Säuglings können sie auskeimen und ein lebensgefährliches Nervengift bilden, warnt die Verbraucherzentrale. Das gilt für jeden Honig, ob Bio, vom Imker oder aus dem Supermarkt, und auch für Honig auf dem Schnuller.
Quellen
- Honigverordnung (HonigV), Fassung ab 14.06.2026 (geändert durch V v. 25.11.2025, BGBl. 2025 I Nr. 289), Landesanstalt für Bienenkunde, Universität Hohenheim (Textfassung)
- Zweite Verordnung zur Änderung der Honigverordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften (Drucksache 418/25), Bundesrat, Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
- Richtlinie (EU) 2024/1438 vom 14. Mai 2024 zur Änderung unter anderem der Richtlinie 2001/110/EG über Honig, EUR-Lex, Amtsblatt der Europäischen Union
- Mehr Klarheit auf dem Honigetikett (17. Oktober 2025), Deutscher Imkerbund e. V.
- Qualitätsrichtlinien: Echter Deutscher Honig, Deutscher Imkerbund e. V.
- Kollektivmarkensatzung des Deutschen Imkerbundes (Stand 17. November 2025), Deutscher Imkerbund e. V.
- Zahlen und Fakten zur Imkerei, Deutscher Imkerbund e. V.
- Abstimmung im Bundesrat: Honig-Etiketten müssen Herkunftsländer präzise ausweisen (17. Oktober 2025), Lebensmittel Praxis
- Food fraud: How genuine is your honey? (23. März 2023), Europäische Kommission, Gemeinsame Forschungsstelle (JRC)
- EU coordinated action „From the Hives“ (Honey 2021-2022): Ergebnisse nach Herkunftsland, Europäische Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
- Honig: Gesund oder bedenklich? (Stand 14. April 2026), Verbraucherzentrale Bundesverband
- Blütenhonig im Test: Preiswerte überraschen (27. März 2025), Stiftung Warentest
- Blütenhonig im Test: So haben wir getestet, Stiftung Warentest
- Stellungnahme zum Honigtest der Stiftung Warentest 04/2025 (2. April 2025), Deutscher Erwerbs- und Berufsimkerbund e. V., Landesverband Rheinland-Pfalz
- Rheinland-Pfalz: Jeder fünfte Honig von Kontrolleuren beanstandet (3. März 2025), Lebensmittel Praxis
- Infobrief Bienen@Imkerei 29/2025: Jahresrückblick, Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen, DLR Westerwald-Osteifel
- Sortenhonige: Merkmale deutscher Sortenhonige (W. von der Ohe u. a., 08/2016), LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Heidetracht und Heidehonig (W. und K. von der Ohe, 06/2020), LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Kleine Honigkunde für Einsteiger (F. Odemer, W. von der Ohe, 2020), LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Leitsätze für Honig (Deutsches Lebensmittelbuch, Textfassung), Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Institut für Bienenkunde und Imkerei Veitshöchheim

