

Ist Honig gesund? Was Studien zu Husten, Wunden, Zucker und Manuka wirklich zeigen
Ist Honig gesund? Was Cochrane-Studien zu Husten und Wunden zeigen, wie viel Zucker Honig hat, was Manuka kann und warum Babys keinen Honig bekommen dürfen.
Honig ist vor allem ein Genussmittel und ein Zucker, kein Heilmittel. Gut belegt sind nur wenige Wirkungen: Ein Löffel Honig lindert akuten Husten bei Kindern ab einem Jahr und bei Erwachsenen ein wenig, und sterilisierter medizinischer Honig hilft bei bestimmten Verbrennungen und Wunden. Ansonsten zählt Honig für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu den freien Zuckern wie Haushaltszucker, sein Blutzuckereffekt ist nur wenig niedriger, und für Babys unter zwölf Monaten ist er tabu.
Dieser Ratgeber sortiert, was Studien tatsächlich zeigen, was in einem Glas Honig steckt, wie Sie ihn sinnvoll nutzen und welche Werbeversprechen in Deutschland gar nicht erlaubt sind.
Ist Honig gesund? Die Studienlage auf einen Blick
Die Tabelle fasst den Stand der Forschung zusammen. Die Spalte „Beweislage“ sagt etwas darüber, wie verlässlich die Studien sind, nicht darüber, wie stark eine Wirkung ist.
| Anwendung | Was Studien zeigen | Beweislage | Für den Alltag |
|---|---|---|---|
| Akuter Husten bei Kindern ab 1 Jahr | Etwas weniger und milderer Husten als mit Placebo oder ohne Behandlung | niedrig bis moderat (Cochrane 2018) | Vernünftiges Hausmittel |
| Erkältungshusten, alle Altersgruppen | Seltener und schwächerer Husten als mit „üblicher Behandlung“, gegenüber Placebo nicht klar besser | moderates Verzerrungsrisiko (BMJ EBM 2021) | Linderung, keine Therapie |
| Verbrennungen zweiten Grades (Haut teilweise geschädigt) | Heilen mit Honigauflagen rund 4,7 Tage schneller als mit herkömmlichen Verbänden | hoch (Cochrane 2015) | Nur medizinischer Honig |
| Infizierte Operationswunden | Schnellere Heilung als mit antiseptischer Spülung und Gaze | moderat, eine Studie | Nur medizinischer Honig |
| Venöse Beingeschwüre, andere Wunden | Wirkung unklar | niedrig | Keine Empfehlung |
| Blutzucker, Blutfette | Leichte Verbesserungen, wenn Honig anderen Zucker ersetzt | überwiegend niedrig | Kein Grund, mehr zu essen |
| Abwehrkräfte, Schlaf, „Entgiftung“ | Beim Menschen nicht belegt | fehlt | Keine zugelassene Werbeaussage |
| Säuglinge unter 12 Monaten | Risiko für Säuglingsbotulismus | offizielle Empfehlung | Nie Honig geben |
Der Europäische Lebensmittelinformationsrat EUFIC fasst es nüchtern zusammen: Die meisten Studien zu Honig wurden nicht am Menschen gemacht, und für die meisten Gesundheitsversprechen fehlen große Humanstudien.
Was steckt in Honig?
Vor allem Zucker und Wasser
Bienen machen Honig aus Blütennektar oder aus Honigtau, den zuckerhaltigen Ausscheidungen von Rindenläusen und anderen Pflanzensaugern. Sie setzen Enzyme zu, entziehen Wasser und lagern das Ergebnis in den Waben ein, bis der Imker bei der Honigernte schleudert.
Nach den Durchschnittswerten des EUFIC, ermittelt an acht Honigsorten, enthalten 100 Gramm Honig:
| Bestandteil | je 100 g | Anmerkung |
|---|---|---|
| Fruchtzucker (Fructose) | 41,8 g | wichtigster Zucker, sehr süß |
| Traubenzucker (Glucose) | 34,6 g | verantwortlich für das Festwerden |
| Wasser | 17,5 g | die Honigverordnung erlaubt höchstens 20 % |
| Eiweiß | 0,4 g | Spuren, darunter Bienenenzyme |
| Fett | 0 g | |
| Energie | 288 kcal | rund 58 kcal je 20 g |
Die Verbraucherzentrale rechnet mit etwa 300 Kilokalorien je 100 Gramm und rund 80 Prozent Einfachzuckern. Den kleinen Rest bilden organische Säuren, die den Honig sauer machen (durchschnittlicher pH-Wert 3,9 laut EUFIC), Mineralstoffe, Enzyme wie Invertase, Diastase und Glucoseoxidase, Farbstoffe, Pollen und Aromastoffe.
Wie viel Traubenzucker drin ist, hängt von der Tracht ab. Rapshonig enthält besonders viel Traubenzucker, Honigtauhonig deutlich weniger. Deshalb wird Rapshonig in wenigen Tagen fest, während Waldhonig lange flüssig bleibt. Mit Qualität hat das nichts zu tun, wie unser Beitrag über kristallisierten Honig zeigt.
Vitamine und Mineralstoffe: kaum der Rede wert
„Reich an Vitaminen und Mineralstoffen“ liest man oft. Die Verbraucherzentrale sieht das anders: Vitamine, Mineralstoffe und antioxidativ wirkende Flavonoide sind zwar enthalten, aber in so geringen Mengen, dass sie zur Versorgung kaum beitragen. Wer seinen Bedarf an Kalium oder Vitamin C über Honig decken wollte, müsste ihn kiloweise essen.
Dunkle Honige: mehr Antioxidantien, aber kein Heilmittel
Honige unterscheiden sich deutlich in ihrem Gehalt an Phenolen, also Pflanzenstoffen mit antioxidativer Wirkung. Eine polnische Studie von 2025 mit 84 Proben aus acht Sorten, darunter Buchweizen-, Heide-, Linden-, Raps-, Robinien- und Honigtauhonig, fand: Honige mit hoher antioxidativer Aktivität enthielten deutlich mehr Phenole. Die Werte streuten allerdings auch innerhalb einer Sorte stark, je nach Region, Nebentracht und Erntezeit.
Viele Laboruntersuchungen finden in dunklen Honigen wie Wald-, Heide- oder dem seltenen Buchweizenhonig mehr Phenole als in hellen Sorten wie Raps oder Robinie. Gemessen wird das allerdings im Reagenzglas. Ob die Mengen in einem Teelöffel Honig im Körper etwas bewirken, ist nicht gezeigt. Dunkler Honig ist eine Frage des Geschmacks, kein Nahrungsergänzungsmittel.
Wie viele Kalorien hat Honig?
Honig hat je Gramm etwas weniger Energie als Zucker, schlicht weil er rund 17 bis 18 Prozent Wasser enthält. Weißer Zucker liefert 400 Kilokalorien je 100 Gramm, Honig je nach Quelle 288 bis etwa 300.
| Menge | Honig | Haushaltszucker |
|---|---|---|
| 10 g (ein gut gefüllter Teelöffel) | etwa 29 bis 30 kcal | 40 kcal |
| 20 g (ein Esslöffel) | etwa 58 bis 60 kcal | 80 kcal |
| 100 g | 288 bis 300 kcal | 400 kcal |
Zwei Dinge relativieren den Vorteil:
- Ein Löffel Honig wiegt mehr als ein Löffel Zucker. Wer nach Augenmaß süßt, nimmt mit Honig oft gleich viele oder mehr Kalorien auf.
- Fruchtzucker süßt stärker. Mancher braucht von Honig etwas weniger, um dieselbe Süße zu erreichen. Das ist der einzige echte Hebel, und er ist klein.
Honig zählt als freier Zucker
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat sich im Dezember 2018 gemeinsam mit der Deutschen Adipositas-Gesellschaft und der Deutschen Diabetes Gesellschaft auf eine Obergrenze geeinigt: Freie Zucker sollen höchstens 10 Prozent der Energiezufuhr ausmachen, bei 2.000 Kilokalorien am Tag also höchstens 50 Gramm. Ausdrücklich zu den freien Zuckern zählen auch die natürlich in Honig, Sirupen und Fruchtsäften vorkommenden Zucker.
Ein Esslöffel Honig mit rund 20 Gramm bringt etwa 16 Gramm Zucker mit, fast ein Drittel dieses Tagesrahmens. Laut Konsensuspapier liegt die tatsächliche Zufuhr in Deutschland bei Frauen bei 13,9 und bei Männern bei 13 Prozent der Energie, also schon heute deutlich zu hoch. Die Verbraucherzentrale formuliert es klar: Honig ist keine gesündere Alternative zu Zucker und sollte genauso sparsam verwendet werden.
Honig oder Zucker: Was ist besser?
Der glykämische Index unterscheidet sich kaum
Der glykämische Index (GI) gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker im Vergleich zu reinem Traubenzucker anhebt. Die internationalen Tabellen von Atkinson, Foster-Powell und Brand-Miller (Diabetes Care, 2008) nennen diese Mittelwerte:
| Produkt | mittlerer GI | Einstufung |
|---|---|---|
| Traubenzucker | 103 | hoch (ab 70) |
| Haushaltszucker | 65 | mittel |
| Honig | 61 | mittel |
| Fruchtzucker | 15 | niedrig (bis 55) |
Honig und Zucker liegen also nah beieinander. Fruchtzuckerreiche Sorten wie Robinienhonig, im Handel oft „Akazienhonig“ genannt, dürften etwas niedriger liegen als traubenzuckerreicher Rapshonig. Den Blutzucker heben alle Sorten deutlich an.
Was die Toronto-Studie wirklich sagt
Gern zitiert wird eine Übersichtsarbeit der Universität Toronto, im November 2022 online in Nutrition Reviews erschienen. Sie wertete 18 kontrollierte Studien mit gut 1.100 Teilnehmenden aus. Bei im Mittel 40 Gramm Honig pro Tag über acht Wochen sanken Nüchternblutzucker, Gesamt- und LDL-Cholesterin und Triglyceride leicht, das HDL-Cholesterin stieg.
Die Einschränkungen sind wichtig:
- Die Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse war meist niedrig, nach dem Bewertungssystem GRADE.
- Die Effekte zeigten sich vor allem bei rohem Honig und bei Sortenhonigen wie Robinie und Klee. Pasteurisierung, etwa 65 Grad für mindestens zehn Minuten, schien einen Großteil davon zu beseitigen.
- Die Teilnehmenden ernährten sich gesund, mit höchstens 10 Prozent Energie aus zugesetztem Zucker.
- Der Leitautor hat früher Fördergeld unter anderem vom US-amerikanischen National Honey Board erhalten, wie die Universität selbst angibt.
Der Leitautor Tauseef Khan betont: Es geht ums Ersetzen, nicht ums Ergänzen. Wer bisher keinen Zucker isst, soll nicht mit Honig anfangen.
Honig und Diabetes: Was ist erlaubt?
Honig ist für Menschen mit Diabetes nicht verboten, aber er ist ein Zucker wie jeder andere. Mit rund 80 Prozent Zucker und einem GI um 61 braucht er einen festen Platz in der Kohlenhydratrechnung.
- Rechnen Sie Honig als Zucker. Ein Esslöffel mit 20 Gramm entspricht rund 16 Gramm Kohlenhydraten.
- Kleine Mengen zur Mahlzeit belasten den Blutzucker weniger als Honig pur oder im Getränk, weil Ballaststoffe, Eiweiß und Fett die Aufnahme bremsen.
- Fruchtzuckerreiche Sorten wie Robinienhonig wirken etwas milder, der Unterschied ist aber klein.
- Nicht gegen Unterzuckerung. Dafür ist Traubenzucker geeignet, dessen Wirkung berechenbar ist. Honig enthält wechselnde Anteile Glucose.
- Sprechen Sie mit Ihrem Diabetesteam, vor allem wenn Sie Insulin oder Medikamente nehmen, die Unterzuckerungen auslösen können.
Die Konsensusempfehlung zum Zucker stammt nicht zufällig auch von der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Die günstigen Ergebnisse aus Toronto mit niedriger Beweissicherheit machen Honig nicht zum Diabetesmittel.
Hilft Honig gegen Husten?
Kinder ab einem Jahr: der Cochrane-Review
Für Husten ist die Studienlage am besten. Der Cochrane-Review von Oduwole und Kollegen, veröffentlicht im April 2018, wertete sechs kleine Studien mit 899 Kindern zwischen zwölf Monaten und 18 Jahren aus, meist mit Erkältungshusten.
| Honig im Vergleich zu | Ergebnis |
|---|---|
| Placebo | lindert Husten über bis zu drei Tage wahrscheinlich stärker |
| keiner Behandlung | wirkt wahrscheinlich besser, auch auf den Schlaf |
| Salbutamol | lindert Husten wahrscheinlich stärker |
| Diphenhydramin | könnte etwas besser wirken |
| Dextromethorphan | möglicherweise kaum oder kein Unterschied |
Die Autoren bewerten die Evidenz als niedrig bis moderat und sehen insgesamt keinen klaren Beleg für oder gegen Honig. Eine Einschränkung nennen sie ausdrücklich: Die meisten Kinder bekamen Honig nur für eine Nacht. Nebenwirkungen waren selten und harmlos. Laut Eltern hatten sieben Kinder mit Honig Einschlafprobleme, Unruhe oder Überdrehtheit, gegenüber zwei mit Dextromethorphan.
Alle Altersgruppen: die Oxforder Auswertung
Ein Team der Universität Oxford um Hibatullah Abuelgasim fasste 14 Studien mit Kindern und Erwachsenen zu Infekten der oberen Atemwege zusammen, veröffentlicht in BMJ Evidence-Based Medicine. Im Vergleich zur „üblichen Behandlung“ verringerte Honig die Häufigkeit und Stärke des Hustens und verbesserte einen kombinierten Symptomwert. Die Autoren sehen in Honig eine weit verbreitete und billige Alternative zu Antibiotika, die bei diesen meist viralen Infekten ohnehin wenig bringen.
Sie nennen aber selbst die Schwächen: ein moderates Verzerrungsrisiko, sehr unterschiedliche Vergleichsbehandlungen und nur zwei Studien mit Placebo, deren gemeinsames Ergebnis nicht eindeutig war. Honig ist zudem kein standardisiertes Produkt.
Was sagen deutsche Leitlinien?
Die hausärztliche S3-Leitlinie „Akuter und chronischer Husten“ der DEGAM (AWMF-Register 053-013, Stand 2021 mit Ergänzungen 2022) spricht in ihrem Therapieteil keine Empfehlung zu Honig aus. Sie bewertet pflanzliche Mittel wie Efeu, Thymian, Primelwurzel und Pelargonium. Zu nicht medikamentösen Maßnahmen bei akutem Infekthusten hält sie fest, dass Übersichtsarbeiten keinen Wirksamkeitsnachweis zeigen, sie aber auf Wunsch eingesetzt werden können, wenn das Schadenspotenzial gering ist. Für Honig ab einem Jahr trifft das zu, solange niemand mehr davon erwartet als Linderung.
So nutzen Sie Honig bei Husten
- Kein Honig unter einem Jahr, auch nicht in kleinen Mengen.
- Eine bewährte Orientierung liefert eine viel zitierte US-Studie von Paul und Kollegen aus dem Jahr 2007: eine einzige Gabe etwa 30 Minuten vor dem Schlafen, für Kinder von 2 bis 5 Jahren ein halber Teelöffel, von 6 bis 11 Jahren ein Teelöffel, von 12 bis 18 Jahren zwei Teelöffel. Eine offiziell festgelegte Dosis gibt es nicht.
- Honig pur vom Löffel oder in lauwarmem Tee oder Milch.
- Danach Zähne putzen oder wenigstens den Mund mit Wasser ausspülen, damit der Zucker nicht über Nacht an den Zähnen bleibt.
Honig lindert das Symptom, die Ursache behandelt er nicht. Gehen Sie zum Arzt bei Atemnot, hohem oder anhaltendem Fieber, blutigem Auswurf, Husten über drei Wochen und immer bei Säuglingen.
Honig für Wunden: Was kann medizinischer Honig?
Warum Honig Keime hemmt
Der EUFIC führt die antibakterielle Wirkung auf drei Eigenschaften zurück: wenig freies Wasser, das Mikroben austrocknet, den sauren pH-Wert und Wasserstoffperoxid. Dieses entsteht durch das Bienenenzym Glucoseoxidase, wenn Honig zum Beispiel durch Wundflüssigkeit verdünnt wird. Manuka-Honig bringt zusätzlich große Mengen Methylglyoxal mit.
Was der Cochrane-Review zeigt
Der Cochrane-Review von Jull und Kollegen vom März 2015 umfasst 26 Studien mit 3.011 Teilnehmenden. Das Ergebnis ist gemischt:
- Verbrennungen zweiten Grades, bei denen die Haut nur teilweise zerstört ist: Honigauflagen heilen sie im Mittel rund 4,7 Tage schneller als herkömmliche Verbände, belegt durch zwei Studien mit 992 Patienten und mit hoher Vertrauenswürdigkeit. Gegenüber der Standardcreme Silbersulfadiazin deuten Studien auf etwa fünf Tage schnellere Heilung hin, allerdings mit sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit. Nach sechs Wochen waren in beiden Gruppen gleich viele Wunden verheilt, mit weniger Nebenwirkungen unter Honig.
- Infizierte Operationswunden: Honig heilte sie schneller als antiseptische Spülungen mit Gaze, belegt durch eine Studie mit 50 Patienten, mit moderater Vertrauenswürdigkeit.
- Venöse Beingeschwüre: Die Wirkung ist unklar (zwei Studien, 476 Patienten, niedrige Qualität).
- Andere akute und chronische Wunden: Die Daten reichen nicht für eine Aussage.
Die Autoren schreiben selbst, dass sich kaum allgemeine Schlüsse zu Honig als Wundbehandlung ziehen lassen.
Medizinischer Honig in deutschen Kliniken
In Deutschland wurde medizinischer Honig vor allem durch die Universitäts-Kinderklinik Bonn bekannt. Der Kinderonkologe Dr. Arne Simon und der Wundexperte Kai Sofka setzten dort laut einer Mitteilung der Universität von 2006 schon seit einigen Jahren Medihoney ein, ein als Medizinprodukt CE-gekennzeichnetes Gemisch aus einem Honig mit viel Wasserstoffperoxid und einem Leptospermum-Honig. Behandelt wurden vor allem Kinder unter Chemotherapie, deren Wunden schlecht heilen, und Wunden mit multiresistenten Keimen. Nach den Erfahrungen des Teams löste sich abgestorbenes Gewebe schneller ab, der Geruch nahm ab und Verbandwechsel schmerzten weniger. Etwa zwei Dutzend deutsche Kliniken arbeiteten damals mit Honig. Die Mitteilung räumte selbst ein, dass es kaum belastbare klinische Studien gab.
Mehr als Erfahrungsberichte aus der Klinik sind das allerdings nicht. Gesichert ist, was der Cochrane-Review zeigt, und der verlangt weitere gute Studien.
Küchenhonig gehört nicht auf die Wunde
Medizinischer Honig wird sterilisiert und als Gel, Salbe oder getränkte Wundauflage in Apotheken und Kliniken angeboten. Speisehonig dagegen ist nicht steril und kann Bakteriensporen enthalten. Die Verbraucherzentrale rät deshalb ausdrücklich, Honig aus dem Glas nicht selbst auf Wunden aufzutragen. Bei großen, tiefen oder entzündeten Wunden, Verbrennungen, Bisswunden, bei Wunden, die nach Tagen nicht heilen, und bei Diabetes gehört die Behandlung in ärztliche Hände.
Manuka-Honig: teuer, gut erforscht, oft überschätzt
Manuka-Honig stammt aus Neuseeland und Australien von Leptospermum-Sträuchern. Er enthält sehr viel Methylglyoxal (MGO), laut Verbraucherzentrale bis zu hundertmal mehr als herkömmlicher Honig. Dass MGO der Hauptgrund für die antibakterielle Wirkung ist, hat 2008 eine Arbeitsgruppe um den Lebensmittelchemiker Thomas Henle an der TU Dresden gezeigt. Auf dem Glas steht der Gehalt meist als MGO-Zahl in Milligramm je Kilogramm.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wirkt Manuka antibakteriell? | Im Labor ja, deshalb steckt er in vielen medizinischen Wundauflagen |
| Schützt gegessener Manuka vor Infekten? | Dafür gibt es keine belastbaren Studien am Menschen |
| Was bedeutet „MGO 400+“? | Mindestens rund 400 mg Methylglyoxal je Kilogramm |
| Ist er bei Husten besser? | Die Hustenstudien nutzten überwiegend andere Honige |
| Ist er für Babys sicher? | Nein, das Botulismusrisiko gilt für jeden Honig |
Die Verbraucherzentrale nennt Preise von bis zu 80 Euro für 250 Gramm und warnt vor vielen Fälschungen. Ein verlässliches einheitliches Siegel gibt es nicht. Hinweise auf Mitgliedschaft in der neuseeländischen Unique Manuka Factor Honey Association oder der Australian Manuka Honey Association können helfen. Werbung, die Manuka-Honig gegen Erkältung, Corona oder Magen-Darm-Beschwerden als heilend, entzündungshemmend oder antibakteriell anpreist, ist laut Verbraucherzentrale unzulässig.
Honig und Babys: warum erst nach dem ersten Geburtstag
Das ist der einzige wirklich strikte Rat in diesem Text: Geben Sie Kindern unter zwölf Monaten keinen Honig, weder pur noch im Brei, im Fläschchen oder auf dem Schnuller.
Was ist Säuglingsbotulismus?
Honig kann Sporen von Clostridium botulinum enthalten. Bei gesunden Erwachsenen passieren sie den Darm in aller Regel ohne Folgen. Im Darm von Säuglingen ist die Darmflora noch nicht stabil genug, die Sporen können auskeimen und ein lebensgefährliches, muskellähmendes Gift bilden, erklärt die Verbraucherzentrale. Die Stiftung Kindergesundheit nennt die Erkrankung ausgesprochen selten, aber potenziell lebensbedrohlich. Typische Warnzeichen:
- Verstopfung, oft als erstes Zeichen;
- Trinkschwäche, Schluckstörungen, schwaches Schreien;
- schlaffe Muskeln, hängende Augenlider, das Baby kann den Kopf kaum halten;
- in schweren Fällen Atemprobleme.
Ein Verdacht auf Botulismus ist meldepflichtig und gehört sofort in die Klinik. Ausgenommen von der Honigregel ist nach der Stiftung Kindergesundheit nur industriell hergestellte Babynahrung mit Honig, weil die Hersteller den Erreger dabei mit geeigneten Verfahren zuverlässig abtöten.
Wie häufig sind Sporen im Honig?
Das LAVES Institut für Bienenkunde Celle ließ nach einem Fall in Brandenburg 1998 niedersächsische Honige untersuchen. 1999 war keiner von 25 Honigen positiv. Im Jahr 2000 wurden 100 Honige doppelt beprobt, und 2 der 200 Proben enthielten Sporen, also etwa 1 Prozent. Das Risiko ist klein, aber es lässt sich nicht ausschließen. Die Sporen sind sehr hitzebeständig, und eine Erhitzung, die sie sicher abtöten würde, ist mit den Anforderungen der Honigverordnung nicht vereinbar. Deshalb gilt die Regel für jeden Honig, ob Bio, vom Imker oder aus dem Supermarkt. Ab dem ersten Geburtstag ist die Darmflora so weit entwickelt, dass Fachstellen Honig für gesunde Kinder als unbedenklich ansehen. Er bleibt dann einfach ein Zucker.
Die Verbraucherzentrale rät außerdem Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem, vorsichtshalber auf Honig zu verzichten.
Pyrrolizidinalkaloide: ein Thema für Vielverzehrer
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind Pflanzengifte, die in hohen Dosen die Leber schädigen und im Tierversuch krebserregend sind. Sie stammen in Honig vor allem aus Pflanzen wie Jakobskreuzkraut, das Bienen im Sommer anfliegen, wenn das Blütenangebot knapp wird.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wertete in seiner Stellungnahme Nr. 030/2016 vom 28. September 2016 Daten aus den Jahren 2011 bis 2014 aus. In 129 Honigproben lagen die PA-Gehalte im Mittel bei 10,95 Mikrogramm je Kilogramm, im Median bei 2,14 und bei den am stärksten belasteten 5 Prozent über 40 Mikrogramm. Honig habe bei Kindern und Erwachsenen einen „nicht zu vernachlässigenden Einfluss“ auf die PA-Gesamtaufnahme. Als Hauptquellen nennt das BfR verunreinigte Kräutertees einschließlich Rooibostee, schwarzen und grünen Tee sowie Honig. Die Risiken betreffen vor allem Menschen, die große Mengen davon verzehren.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale Hamburg (Stand 2023) fielen vor allem Sommertrachthonige wie Linde, Sonnenblume und Sommerblüte auf, Frühtrachthonige wie Raps, Obstblüte und Löwenzahn dagegen nicht. Einen gesetzlichen Höchstgehalt für PA in Honig gibt es bisher nicht. Die EU-Kontaminanten-Verordnung (EU) 2023/915 begrenzt PA seit dem 1. Juli 2022 nur in Tee und Kräutertees, getrockneten Kräutern, Kreuzkümmel, Borretsch, pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln sowie in Pollen, Pollenprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln auf Pollenbasis (500 Mikrogramm je Kilogramm). Der Rat der Verbraucherzentrale Hamburg ist einfach: Sorten und Marken regelmäßig wechseln. Imker können mit ihrer Standortwahl und einem Blick auf Jakobskreuzkraut in der Umgebung viel tun. Welche Pflanzen Bienen wirklich weiterhelfen, zeigt unser Beitrag über bienenfreundliche Pflanzen.
Honig im Tee, Allergien, Bio: praktische Fragen
Verliert Honig im heißen Tee seine Wirkung?
Teilweise. Die Enzyme des Honigs werden oberhalb von etwa 40 Grad inaktiviert, und mit der Wärme steigt der HMF-Gehalt, ein Anzeiger für Erhitzung. Der Toronto-Leitautor Tauseef Khan vermutet, dass ein Heißgetränk nicht alle Effekte zerstört. Zucker und Kalorien ändern sich ohnehin nicht. Wer Aroma und Enzyme schätzt, lässt den Tee auf Trinktemperatur abkühlen und rührt den Honig dann ein. Auch die Qualitätsrichtlinien von „Echter Deutscher Honig“ verlangen, dass Honig nie über 40 Grad erwärmt wird.
Macht Honig am Abend besser schlafen?
Dafür gibt es keine guten Studien. Der positive Effekt auf den Schlaf in den Hustenstudien betraf hustende Kinder, deren Husten nachließ. Ein Löffel Honig in der Milch ist ein schönes Ritual, aber kein Schlafmittel. Zähneputzen nicht vergessen.
Kann man auf Honig allergisch sein?
Selten, aber ja. Honig enthält Spuren von Pollen und Bieneneiweiß. Ein Fallbericht von Dermatologen der TU Dresden aus dem Jahr 2025 beschreibt einen 65-jährigen Mann mit wiederholten schweren allergischen Schocks, deren Auslöser sich erst im Haut-Test als Honig herausstellte. Honigallergien sind danach häufig mit einer Sensibilisierung gegen Korbblütlerpollen verbunden. Wer stark auf Pollen reagiert, sollte bei neuen Sorten vorsichtig sein. Als Allergieauslöser bekannter sind Propolis und Gelée royale, die eigene Risiken mitbringen.
Ist roher oder Bio-Honig gesünder?
Honig, der kaum erwärmt und nicht fein gefiltert wurde, behält seine Enzyme, Pollen und Aromen besser. Das ist ein Qualitäts- und Geschmacksmerkmal, und die Toronto-Daten deuten an, dass es auch für Stoffwechseleffekte eine Rolle spielen könnte. Bio regelt vor allem die Bienenhaltung und die Standorte. Zum Heilmittel macht beides den Honig nicht. Woran Sie sorgfältig verarbeiteten Honig mit klarer Herkunft erkennen, lesen Sie in unserem Ratgeber guten Honig erkennen.
Was darf auf dem Etikett stehen? Werbeaussagen und Recht
Für Lebensmittel gilt in der EU die Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006. Gesundheitsbezogene Angaben, etwa „unterstützt die Abwehrkräfte“, dürfen nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich zugelassen sind. Welche Angaben zugelassen sind und welche abgelehnt wurden, steht im EU-Register der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben. Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe speziell für Honig enthält es nicht. Krankheitsbezogene Angaben, also Hinweise auf Vorbeugung, Linderung oder Heilung von Krankheiten, sind für Lebensmittel nach Art. 7 Abs. 3 der Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) grundsätzlich verboten.
Für den Imker auf dem Wochenmarkt bedeutet das:
- Nicht erlaubt sind Aussagen wie „hilft bei Husten“, „wirkt antibakteriell“, „stärkt das Immunsystem“ oder „gut für Magen und Darm“, auf dem Etikett, auf dem Marktschild, im Webshop und in sozialen Medien.
- Erlaubt ist, was den Honig beschreibt: Sorte, Herkunft, Standort, Geschmack, Farbe, Konsistenz, Erntezeit und Verarbeitung, sofern es stimmt.
Das Heilmittelwerbegesetz (HWG) kommt ins Spiel, sobald es um Medizin geht. Es gilt nach § 1 für Arzneimittel und Medizinprodukte, also auch für medizinische Honigauflagen, und für andere Mittel, wenn sich die Werbung auf das Erkennen, Beseitigen oder Lindern von Krankheiten bezieht. Ein Glas Speisehonig, das wie ein Hustenmittel beworben wird, bewegt sich damit auf doppelt verbotenem Boden.
Für Sie als Käufer gilt umgekehrt: Wer auf einem Honigglas Heilwirkungen verspricht, verstößt gegen geltendes Recht. Das ist eher ein Warnzeichen als ein Qualitätsmerkmal.
Kurz gesagt: so nutzen Sie Honig sinnvoll
- Als Genussmittel, in kleinen Mengen und anstelle von Zucker, nicht zusätzlich.
- Bei Husten für Kinder ab einem Jahr und Erwachsene, mit realistischen Erwartungen.
- Wunden nur mit medizinischem Honig und nach fachlichem Rat versorgen.
- Bei Diabetes als Zucker mitrechnen.
- Nie für Babys unter zwölf Monaten.
- Sorten wechseln und auf klare Herkunft achten, idealerweise beim Imker vor Ort.
Häufige Fragen
Ist Honig gesünder als Zucker?
Nur wenig. Honig besteht zu rund 80 Prozent aus Zucker und zählt für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu den freien Zuckern, genau wie Haushaltszucker. Sein mittlerer glykämischer Index liegt mit 61 nahe am Wert von Haushaltszucker mit 65. Vorteile zeigen Studien höchstens dann, wenn Honig anderen Zucker ersetzt, nicht wenn er zusätzlich gegessen wird.
Hilft Honig wirklich gegen Husten?
Ein wenig. Laut Cochrane-Review von 2018 lindert Honig akuten Husten bei Kindern ab einem Jahr wahrscheinlich etwas besser als ein Placebo oder gar keine Behandlung. Eine Oxforder Auswertung von 2021 über alle Altersgruppen fand weniger Husten als mit üblicher Behandlung, gegenüber Placebo aber keinen klaren Vorteil. Honig lindert, heilt aber nicht und ersetzt keinen Arztbesuch.
Warum dürfen Babys keinen Honig essen?
Honig kann Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Im noch unreifen Darm eines Säuglings können sie auskeimen und ein lähmendes Gift bilden, den Säuglingsbotulismus. Deshalb gilt: kein Honig vor dem ersten Geburtstag, auch nicht auf dem Schnuller oder im Fläschchen. Das betrifft jeden Honig, ob Bio, vom Imker oder aus dem Supermarkt.
Darf ich Honig auf eine Wunde geben?
Küchenhonig besser nicht. Er ist nicht steril und kann verunreinigt sein, warnt die Verbraucherzentrale. In Kliniken werden sterilisierte Honigauflagen verwendet, die als Medizinprodukte zugelassen sind. Für tiefe, große, entzündete oder nicht heilende Wunden und bei Diabetes gehört die Behandlung in ärztliche Hände oder zu einer Wundexpertin, nicht in den Vorratsschrank.
Ist Manuka-Honig sein Geld wert?
Als Lebensmittel kaum. Sein hoher Gehalt an Methylglyoxal wirkt im Labor antibakteriell, und medizinische Wundauflagen nutzen das. Dass gegessener Manuka-Honig vor Infekten schützt, ist nicht belegt. Die Verbraucherzentrale nennt Preise bis 80 Euro für 250 Gramm, warnt vor zahlreichen Fälschungen und stellt klar: Heilversprechen in der Werbung sind nicht erlaubt.
Verliert Honig im heißen Tee seine Wirkung?
Zum Teil. Die Enzyme des Honigs werden oberhalb von etwa 40 Grad inaktiviert, und Hitze lässt den HMF-Gehalt steigen. Zucker und Kalorien bleiben gleich. Wer Wert auf Aroma und Enzyme legt, lässt den Tee auf Trinktemperatur abkühlen und rührt den Honig erst dann ein. Gegen Husten wurde Honig in Studien auch pur gegeben.
Dürfen Diabetiker Honig essen?
In kleinen Mengen ja, aber als Zucker gerechnet. Ein Esslöffel Honig mit rund 20 Gramm liefert etwa 16 Gramm Zucker, die in die Kohlenhydratbilanz gehören. Am besten zu einer Mahlzeit statt pur oder im Getränk. Zur Behandlung einer Unterzuckerung eignet sich Traubenzucker besser. Wer Insulin spritzt, bespricht seine Mengen mit dem Diabetesteam.
Welcher Honig ist am gesündesten?
Einen gesündesten Honig gibt es nicht. Dunkle Sorten wie Wald-, Heide- oder Buchweizenhonig enthalten oft mehr Phenole und zeigen im Labor eine höhere antioxidative Aktivität als helle Sorten wie Raps oder Robinie. Bei üblichen Verzehrmengen fällt das kaum ins Gewicht. Wählen Sie nach Geschmack, Herkunft und Qualität, nicht nach Gesundheitsversprechen.
Quellen
- Honig für akuten Husten bei Kindern (Oduwole u. a., Cochrane Database of Systematic Reviews 2018, Ausgabe 4), Cochrane
- Effectiveness of honey for symptomatic relief in upper respiratory tract infections: a systematic review and meta-analysis (Abuelgasim, Albury, Lee), BMJ Evidence-Based Medicine 2021;26(2):57-64
- Honey for Treatment of Cough in Children (Zusammenfassung der Studie von Paul u. a. 2007), American Family Physician 2008;78(3):388
- DEGAM-Leitlinie S3: Akuter und chronischer Husten (AWMF-Register-Nr. 053-013, Stand 02/2021, Ergänzungen 01/2022), Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, AWMF
- Honig zur örtlichen Behandlung von Wunden (Jull u. a., Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Ausgabe 3), Cochrane Library
- Honig hilft bei Problemwunden: „Medihoney“ wirkt oft sogar besser als Antibiotika (27. Juli 2006), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, idw
- Was ist Manuka-Honig? (Stand 19. November 2025), Verbraucherzentrale Bundesverband
- Honig: Gesund oder bedenklich? (Stand 14. April 2026), Verbraucherzentrale Bundesverband
- Honig und Botulismus (W. von der Ohe, 03/2003), LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Newsletter April 2024: Kein Honig vor dem ersten Geburtstag, Stiftung Kindergesundheit
- Pyrrolizidinalkaloide: Gehalte in Lebensmitteln sollen nach wie vor so weit wie möglich gesenkt werden (Stellungnahme Nr. 030/2016 vom 28. September 2016), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
- Pyrrolizidinalkaloide in Tee und Honig (Stand 27. März 2023), Verbraucherzentrale Hamburg
- Quantitative Empfehlung zur Zuckerzufuhr in Deutschland (Konsensuspapier, Dezember 2018), Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Diabetes Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Ernährung
- International Tables of Glycemic Index and Glycemic Load Values: 2008 (Atkinson, Foster-Powell, Brand-Miller), Diabetes Care
- Sweet! Honey reduces cardiometabolic risks, U of T study shows (16. November 2022, zu Ahmed u. a., Nutrition Reviews 2023), University of Toronto, Temerty Faculty of Medicine
- Les bienfaits du miel pour la santé et sa valeur nutritive, European Food Information Council (EUFIC)
- How Phenolic Compounds Profile and Antioxidant Activity Depend on Botanical Origin of Honey: A Case of Polish Varietal Honeys (Jaśkiewicz, Szczęsna, Jachuła, Molecules 2025), DOAJ
- Honey as a rare cause of severe anaphylaxis: case report and review of literature (JEADV Clinical Practice 2025), Technische Universität Dresden, Forschungsinformationssystem
- EU-Register der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben (zugelassene und nicht zugelassene Angaben), Europäische Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
- Verordnung (EU) 2023/915 über Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln, Anhang I Nr. 2.4 Pyrrolizidinalkaloide, Amtsblatt der Europäischen Union, EUR-Lex

