

Bienenfreundliche Pflanzen: Trachtpflanzen im Jahreslauf, Bienenbäume, Garten und Blühstreifen
Bienenfreundliche Pflanzen in Deutschland: Trachtkalender von Hasel bis Heide, Bienenbäume mit Nektarwert, Garten, Regiosaatgut, Blühstreifen, Problempflanzen.
Bienenfreundliche Pflanzen sind Arten, die Honigbienen, Hummeln und Wildbienen reichlich Nektar, Pollen oder beides liefern, mit offenen, erreichbaren Blüten. In Deutschland trägt eine Folge von Trachtpflanzen die Völker durchs Jahr: Hasel und Salweide im Vorfrühling, Obst, Löwenzahn und Raps im April und Mai, Robinie, Linde, Brombeere und Waldtracht im Sommer, Heide und Zwischenfrüchte im Spätsommer. Wer im Garten oder am Feldrand pflanzt, schließt am meisten Nutzen, wenn er die Lücken dazwischen füllt, vor allem die Trachtlücke ab Juni, und auf ungefüllte, möglichst heimische Arten setzt.
Dieser Ratgeber ordnet die wichtigsten Pflanzen nach Jahreszeit und Wert, nennt die Listen der Bieneninstitute und erklärt, was für Gärten, Blühstreifen und problematische Arten wie Jakobskreuzkraut oder Drüsiges Springkraut gilt.
Was macht eine Pflanze bienenfreundlich?
Bienen suchen an Blüten zwei Dinge. Nektar ist Zuckerwasser und liefert Energie; daraus entsteht Blütenhonig. Pollen ist die einzige Eiweißquelle des Volkes und unverzichtbar für die Brut. Dazu kommt bei Nadel- und Laubbäumen der Honigtau, die zuckerhaltige Ausscheidung von Rinden- und Schildläusen, aus dem Waldhonig entsteht.
Die Bieneninstitute nennen das gesamte Angebot Bienenweide. Der Infobrief 21/2022 der Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute nennt als Massentrachten Raps, Robinie, Linde, Waldtracht und Zwischenfrüchte; sie bringen dem Imker Honig. Daneben stehen die Läppertrachten, kleine, aber stetige Quellen, die das Volk zwischen den großen Trachten versorgen. Eine ausreichende Pollenversorgung, schreibt Marika Harz dort, ist nur über eine große Vielfalt an Blütenpflanzen zu erreichen.
Nektarwert und Pollenwert lesen
Deutsche Pflanzenlisten bewerten Nektar (N) und Pollen (P) getrennt. In der Liste „Bienenbäume” der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim reicht die Skala von 1 (wenig) bis 4 (bester Wert). Ein Baum mit N4 P1 wie die Linde ist eine Honigquelle, aber kein Pollenlieferant. Die Hasel dagegen bietet nur Pollen. Das Pflanzenlexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums kennzeichnet Pollen- und Nektargehalt ebenfalls getrennt, mit bis zu vier Zeichen, aber ohne erläuterte Zahlenskala.
Drei Merkmale machen eine Pflanze außerdem wertvoll:
- Blütezeit: Was blüht, wenn sonst wenig blüht, zählt doppelt, im Vorfrühling und ab Juli.
- Menge: Ein Baum mit Tausenden Blüten bringt mehr als ein Beet.
- Erreichbarkeit: Offene Schalenblüten nutzen fast alle Bienen, tiefe Röhren nur langrüsselige Hummeln.
Welche Trachtpflanzen blühen in Deutschland wann?
Die folgende Übersicht gilt für tiefere Lagen Mitteldeutschlands. Am Oberrhein liegt alles ein bis zwei Wochen früher, im Norddeutschen Tiefland und in den Mittelgebirgen später. Die Zahlen N/P von 1 bis 4 stammen aus der LWG-Liste Bienenbäume; für Kräuter, Stauden und Ackerpflanzen, die diese Liste nicht bewertet, beschreiben wir das Angebot in Worten.
| Zeit | Pflanze (botanischer Name) | Nektar / Pollen | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Februar, März | Hasel (Corylus avellana) | nur Pollen | erster Pollen, windbestäubt |
| Februar, März | Kornelkirsche (Cornus mas) | 3 / 3 | früher Strauch für Gärten und Hecken |
| März, April | Salweide (Salix caprea) | 4 / 4 | wichtigste Frühtracht für die Volksentwicklung |
| März, April | Krokus (Crocus spp.) | vor allem Pollen | Gartenpflanze für warme Tage |
| April | Süßkirsche (Prunus avium) | 4 / 4 | Beginn der Obstblüte |
| April, Mai | Apfel (Malus domestica) | 4 / 4 | Obstblüte, Streuobstwiesen |
| April, Mai | Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) | viel Nektar und Pollen | Massentracht auf Wiesen |
| April, Mai | Raps (Brassica napus) | Nektar und Pollen reichlich | Haupttracht in Ackerregionen |
| Mai | Bergahorn (Acer pseudoplatanus) | 4 / 2 | ergiebiger Waldrandbaum |
| Ende Mai, Juni | Robinie (Robinia pseudoacacia) | 4 / 2 | Akazienhonig, vor allem Brandenburg |
| Ende Mai, Juni | Sommerlinde (Tilia platyphyllos) | 4 / 1 | Lindentracht in Städten |
| Juni, Juli | Winterlinde (Tilia cordata) | 4 / 1 | 10 bis 14 Tage nach der Sommerlinde |
| Juni bis August | Brombeere (Rubus sect. Rubus) | viel Nektar und Pollen | Sommertracht an Waldrändern |
| Juni bis August | Phacelia (Phacelia tanacetifolia) | Nektar und Pollen reichlich | Zwischenfrucht, Blühstreifen |
| Juni, Juli | Kornblume (Centaurea cyanus) | Nektar und Pollen | Ackerwildkraut, Blühmischungen |
| Juni bis August | Weißtanne, Fichte (Abies alba, Picea abies) | Honigtau | Waldtracht, nicht jedes Jahr |
| Juli | Silberlinde (Tilia tomentosa) | 3 / 1 | späte Linde in Städten |
| Juli bis September | Buchweizen (Fagopyrum esculentum) | Nektar und Pollen | dunkler Honig, heute selten |
| Juli bis September | Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera) | Nektar und Pollen reichlich | invasiv, Unionsliste |
| August, September | Besenheide (Calluna vulgaris) | viel Nektar und Pollen | Heidetracht; Honigernte ab Mitte September |
| September, Oktober | Efeu (Hedera helix) | Nektar und Pollen | letzte große Tracht des Jahres |
Wie sich diese Stationen auf die Arbeit am Volk auswirken, steht im Imkerkalender.
Frühjahr: Hasel, Salweide, Obst, Löwenzahn und Raps
Vorfrühling: Pollen für die erste Brut
Sobald die Hasel stäubt, holen die Bienen an warmen Tagen den ersten Pollen. Die Hasel ist windbestäubt und bietet keinen Nektar. Für das Volk ist sie trotzdem wichtig, denn mit frischem Pollen weitet es die Brut aus. Krokusse, Winterlinge (Eranthis hyemalis) und Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) ergänzen das Angebot im Garten, solange sie in großen Gruppen stehen.
Die eigentliche Startrampe ist die Salweide. Sie erhält bei der LWG die Höchstnote 4 für Nektar und Pollen. Weiden sind zweihäusig: Männliche Kätzchen liefern Pollen und Nektar, weibliche nur Nektar. Wer einen Bienenstand plant, sollte prüfen, ob in Flugweite Salweiden, Erlen und Haseln stehen. Hinweise zur Wahl des Platzes gibt der Beitrag zum Standort des Bienenstands.
Obstblüte und Löwenzahn
Ab April folgen Kirsche, Pflaume, Birne und Apfel. Süß- und Sauerkirsche sowie Apfel bewertet die LWG mit 4 für Nektar und Pollen, Birne und Pflaume beim Nektar nur mit 2. Streuobstwiesen sind deshalb klassische Frühtrachtstandorte, in Baden-Württemberg, Hessen und Franken ebenso wie im Alten Land bei Hamburg. Gleichzeitig blüht auf ungedüngten und mäßig gedüngten Wiesen der Löwenzahn, dessen Honig goldgelb ist und rasch fest wird.
Raps: die größte Massentracht im Ackerland
Raps ist in vielen Regionen die wichtigste Frühtracht. Die Frühtrachternte 2022 der Bieneninstitute zeigte, wo er dominiert: Die höchsten Erträge meldeten Imker aus Sachsen-Anhalt mit 27,8 kg und Brandenburg mit 25,5 kg je Volk, vor allem in rapsgeprägten Regionen, bei einem Bundesdurchschnitt von 19,6 kg. Rapshonig ist reich an Traubenzucker und kristallisiert innerhalb weniger Tage. Warum das so ist und wie Imker ihn cremig rühren, erklärt der Beitrag zum kristallisierten Honig.
Auf die Rapsblüte folgt in reinen Ackerlandschaften oft wenig. Genau hier beginnt die Trachtlücke, auf die wir weiter unten eingehen.
Sommer: Robinie, Linde, Brombeere, Phacelia und Waldtracht
Robinie und Linde
Die Robinie blüht Ende Mai bis Anfang Juni. Die LWG gibt ihr N4 P2. Robinienhonig, im Handel meist „Akazienhonig”, stammt in Deutschland vor allem aus Brandenburg. Er bleibt wegen seines hohen Fruchtzuckeranteils sehr lange flüssig.
Bei den Linden blüht zuerst die Sommerlinde (Tilia platyphyllos), je nach Jahr ab Mitte Mai oder im Juni, die Winterlinde (Tilia cordata) 10 bis 14 Tage später, danach die Krimlinde (Tilia × euchlora) und im Juli die Silberlinde (Tilia tomentosa). Alle liefern viel Nektar, aber wenig Pollen (P1). Lindenhonig mit seinem frischen, leicht mentholartigen Geschmack kommt vor allem aus Städten, Parks und Alleen.
Brombeere, Klee und Wiesenblumen
Die Sommertracht vieler Imker ist eine Mischung: Brombeere (Rubus sect. Rubus) an Waldrändern und auf Kahlschlägen, Weißklee (Trifolium repens), Hornklee (Lotus corniculatus), Natternkopf (Echium vulgare) und Disteln auf extensiven Flächen. Sie ergeben die „Sommertracht”, die je nach Pflanzen sehr unterschiedlich schmeckt. Wie Sie Sorten und Tracht am Etikett erkennen, steht im Beitrag guten Honig erkennen.
Phacelia und Kornblume
Phacelia (Phacelia tanacetifolia), deutsch Büschelschön, stammt aus Nordamerika. Sie ist nicht heimisch, aber auf dem Acker eine der attraktivsten Bienenpflanzen überhaupt und fehlt in kaum einer Blühmischung. Sie wächst schnell; als Zwischenfrucht nach der Getreideernte blüht sie, wie die meisten Zwischenfrüchte, oft erst im September. Die Kornblume (Centaurea cyanus) ist ein altes Ackerwildkraut, das mit sauberem Saatgut und Herbiziden selten wurde und heute vor allem über Blühstreifen zurückkommt.
Waldtracht: Honigtau statt Nektar
Im Schwarzwald, im Bayerischen Wald, im Alpenvorland und in anderen Nadelwaldregionen kann ab Juni eine Honigtautracht einsetzen. Sie hängt nicht an Blüten, sondern an zwei Gruppen von Pflanzensaugern:
- Lecanien sind Napfschildläuse. Die Kleine Fichtenquirlschildlaus (Physokermes hemicryphus) lieferte früher eine ergiebige, kurze Fichtentracht im Frühsommer, fällt aber nach Binder-Köllhofer seit Jahren durch Parasitierung weitgehend aus.
- Lachniden sind Rindenläuse der Gattung Cinara. Die Grüne Tannenrindenlaus (Cinara pectinatae) bringt den begehrten Tannenhonig. Die Schwarze Fichtenrindenlaus (Cinara piceae) erzeugt Honigtau mit über 20 Prozent Melezitose.
Bruno Binder-Köllhofer rät im Infobrief 16/2022: Zeigt sich in Weißtannenregionen bis Mitte Juli keine Tannentracht, lohnt das Warten nicht. Melezitosehonig, der „Zementhonig”, kristallisiert schon in der Wabe und ist kaum zu schleudern. Heiße, trockene Witterung begünstigt ihn. Ein Gärtner kann die Waldtracht nicht pflanzen; für Imker zählt hier die Standortwahl.
Spätsommer und Herbst: Heide, Buchweizen, Springkraut und Efeu
Heide
Die Besenheide (Calluna vulgaris) blüht nach Angaben des LAVES Instituts für Bienenkunde Celle normalerweise von Anfang August bis Mitte September, bei passender Witterung mit Nachblüte bis Mitte Oktober. Die großen Heidegebiete sind die Lüneburger Heide, nach LAVES eine Region von mehr als 100.000 Hektar, die Lieberoser Heide in Brandenburg, die Colbitz-Letzlinger Heide in Sachsen-Anhalt und die Senne in Nordrhein-Westfalen. Diese großen Flächen sind oder waren Truppenübungsplätze.
Heide honigt nicht jedes Jahr. Sie braucht warmes, feuchtes Wetter im Mai, wenn sich die Blütenstände anlegen, und ausreichend Bodenfeuchte vor und während der Blüte. Junge, durch Mahd, Beweidung oder Brand verjüngte Pflanzen geben mehr Nektar als alte. Geerntet wird Heidehonig nach der Blüte, laut LAVES je nach Volksstärke und Tracht von Mitte September bis Anfang Oktober. Er ist thixotrop, also geleeartig, und wird erst durch Rühren kurz flüssig. Die Glockenheide (Erica tetralix) spielt in deutschen Heiden kaum eine Rolle.
Buchweizen
Buchweizen (Fagopyrum esculentum) war früher auf den Sandböden Norddeutschlands verbreitet und lieferte einen sehr dunklen, kräftigen Honig. Heute wird er nur noch auf kleinen Flächen angebaut, gelegentlich als Zwischenfrucht. Die LWG Veitshöchheim zählt ihn neben Phacelia, Gelbsenf, Ölrettich und Kleearten zu den bienenattraktiven Zwischenfrüchten.
Drüsiges Springkraut
Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) aus dem Himalaya blüht von Juli bis in den Herbst an Bach- und Flussufern und liefert reichlich Nektar und Pollen. Manche Imker haben es früher bewusst ausgesät. Das ist heute verboten: Die Art steht seit 2017 auf der Unionsliste der invasiven gebietsfremden Arten nach der EU-Verordnung 1143/2014. Nach Artikel 7 der Verordnung dürfen gelistete Arten unter anderem nicht vorsätzlich gehalten, zur Fortpflanzung, Aufzucht oder Veredelung gebracht, in Verkehr gebracht, verwendet oder in die Umwelt freigesetzt werden. Das Management- und Maßnahmenblatt der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) nennt das gezielte Anpflanzen als Bienenweide als Ausbreitungsweg und Imker ausdrücklich als Zielgruppe der Aufklärung. Die Samen werden aus explodierenden Kapseln bis zu 7 Meter weit geschleudert und mit dem Wasser weiter verbreitet. Bestände, die schon da sind, nutzen die Bienen natürlich; neu ansiedeln darf sie niemand.
Efeu
Der Efeu (Hedera helix) blüht als letzte große Tracht im September und Oktober und versorgt Honigbienen, Hummeln und spät fliegende Wildbienen. Binder-Köllhofer weist darauf hin, dass Efeunektar im Spätherbst den Honig ähnlich wie Melezitose fest auskristallisieren lässt; als Winterfutter ist er dann kaum verwertbar. Als Pollenquelle vor dem Winter bleibt Efeu trotzdem wertvoll.
Was hilft gegen die Trachtlücke im Sommer?
Nach Raps und Obstblüte fällt das Angebot in vielen Ackerlandschaften Ende Mai oder im Juni stark ab. Das Julius Kühn-Institut beschrieb diese Trachtlücke 2016 bei Versuchen in Groß Lüsewitz (Mecklenburg-Vorpommern): Dort wurden rund 3 Hektar mit blütenreichen Mischungen als Bienenweide angesät, um die Zeit nach Raps und Obst zu überbrücken. Besonders heikel ist die Lücke im August und September. Dann ziehen die Völker die langlebigen Winterbienen auf, und dafür brauchen sie Pollen, wie der Infobrief 21/2022 betont.
Bienenbäume für Städte und Gemeinden
Wer Bäume pflanzt, kann die Lücke gezielt schließen. Die LWG-Liste nennt für den Sommer:
| Baum | Blüte | Nektar / Pollen | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Silberlinde (Tilia tomentosa) | Juli | 3 / 1 | späteste Linde, junge Bäume wässern |
| Japanischer Schnurbaum (Styphnolobium japonicum, syn. Sophora japonica) | Mitte Juli bis August | 4 / 2 | Stadtbaum |
| Blasenbaum (Koelreuteria paniculata) | Ende Juli, August | 3 / 2 | Stadtbaum |
| Bienenbaum (Tetradium daniellii) | Juli, August | 4 / 4 | Pollen und Nektar im Hochsommer |
| Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch (Heptacodium miconioides) | August, September | 3 / 2 | Großstrauch |
| Edelkastanie (Castanea sativa) | Ende Juni | 3 / 3 | wärmeliebend, Weinbaugebiete |
Die LWG weist selbst darauf hin, dass die ab Juli blühenden Bäume überwiegend nicht heimisch sind. In der Stadt, wo ohnehin nur robuste Arten überleben, hält sie sie für vertretbar. Den Götterbaum (Ailanthus altissima) führt die Liste zwar mit guten Werten, beschreibt ihn aber als invasiv; seit 2019 steht er auch auf der EU-Unionsliste und darf nicht gepflanzt werden.
Zwischenfrüchte und Blühstreifen
Auf dem Acker überbrücken Zwischenfrüchte nach der Getreideernte die Spätsommerlücke. Die Bieneninstitute nennen Phacelia, Senf, Ölrettich, Buchweizen und Kleearten. Ein auf drei Jahre angelegtes Projekt in Veitshöchheim fand bei Völkern an späten Trachten wie Gelbsenf, Phacelia und Springkraut weder ein verhonigtes Brutnest noch mehr Varroa; in den ersten beiden Versuchsjahren überwinterten die Völker gut. Der Infobrief 21/2022 warnt nur vor einem Detail: Winterfutter auf Getreidestärkebasis kann zusammen mit Senf- oder Ölrettichnektar stark auskristallisieren. Wie Sie die Auffütterung darauf abstimmen, steht im Beitrag Bienen füttern.
Landwirte können Blühflächen über die Öko-Regelung 1 der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) 2023 bis 2027 fördern lassen. Die Varianten:
| Öko-Regelung | Inhalt | Prämie 2026 |
|---|---|---|
| 1a | nichtproduktive Ackerfläche (Brache), bis 8 Prozent des Ackerlands | 1.300 €/ha bis 1 Prozent oder 1 ha, dann 500 und 300 €/ha |
| 1b | Blühstreifen oder Blühflächen auf der Brache von 1a | zusätzlich 200 €/ha |
| 1c | Blühstreifen in Dauerkulturen | 200 €/ha |
| 1d | Altgrasstreifen im Dauergrünland | 1.000 €/ha bis 1 Prozent oder 1 ha, dann 450 und 200 €/ha |
Für 1b schreibt Anlage 5 der GAP-Direktzahlungen-Verordnung vor: Aussaat einer Mischung aus Anhang 1 mit mindestens 10 Arten der Gruppe A oder je 5 Arten der Gruppen A und B, Aussaat bis 15. Mai, keine Dünge- und Pflanzenschutzmittel, mindestens 0,1 Hektar je Fläche, Streifen auf dem größten Teil der Länge mindestens 5 Meter breit, höchstens 3 Hektar je Streifen oder Fläche. Die Prämiensätze nennt top agrar für 2026; maßgeblich ist der Antrag in Ihrem Bundesland.
Welche bienenfreundlichen Pflanzen passen in Garten und auf den Balkon?
Heimisch oder nicht heimisch?
Für die Honigbiene ist die Herkunft einer Pflanze nebensächlich: Sie fliegt Phacelia, Lavendel oder Schnurbaum genauso an wie Salweide. Für viele Wildbienen sieht das anders aus. Ein Teil der Arten ist auf wenige heimische Pflanzengattungen spezialisiert, etwa auf Glockenblumen (Campanula), Natternkopf oder Weiden. Das Lexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums führt deshalb eine eigene Liste für spezialisierte Wildbienen. Die beste Mischung im Garten: ein Gerüst aus heimischen Gehölzen und Stauden, ergänzt durch bewährte Gartenpflanzen, die Lücken füllen. Mehr zu Nistplätzen und Spezialisten folgt im Beitrag über Wildbienen.
Gute Arten für den Garten, nach Jahreszeit:
- Frühjahr: Kornelkirsche, Salweide (auch als Kätzchenweide in männlicher Form), Krokus, Lungenkraut (Pulmonaria officinalis), Obstbäume.
- Frühsommer: Wiesensalbei (Salvia pratensis), Natternkopf, Glockenblumen, Schnittlauch, Weißdorn (Crataegus monogyna).
- Hochsommer: Thymian, Oregano (Origanum vulgare), Lavendel, Borretsch, Wilde Malve (Malva sylvestris), Kugeldistel (Echinops), Wilde Karde (Dipsacus fullonum).
- Spätsommer und Herbst: Fetthenne (Hylotelephium telephium), Herbstastern, Efeu an der Mauer.
Auf dem Balkon bewähren sich Kräuter in Töpfen ab 20 Zentimeter Tiefe. Mehrere Töpfe derselben Art nebeneinander bilden eine Blütenfläche, die Bienen leichter finden.
Gefüllte Blüten bringen fast nichts
Gefüllte Sorten sind für Bienen meist wertlos. Bei ihnen sind Staubblätter ganz oder teilweise zu Blütenblättern umgewandelt. In einer Studie von Comba und Kollegen (Annals of Botany, 1999) flogen Hummeln bei Stockrose und Rittersporn die einfachen Wildformen häufiger an als gefüllte Sorten. Das Lexikon des Ministeriums empfiehlt bei Rosen, Deutzien, Dahlien und Ringelblumen ausdrücklich nur ungefüllte oder halbgefüllte Sorten, die LWG bei Zierkirschen einfach blühende Formen. Achten Sie beim Kauf auf eine sichtbare Mitte mit Staubgefäßen.
Regiosaatgut: Was gilt in der freien Natur?
Im eigenen Garten dürfen Sie säen, was Sie möchten, solange es keine Art der Unionsliste ist. Anders in der freien Natur, also an Feld- und Wegrändern, auf Böschungen oder Gemeindeflächen außerhalb des Siedlungsbereichs. Nach § 40 Absatz 1 Bundesnaturschutzgesetz braucht das Ausbringen von Pflanzen, deren Art im Gebiet nicht oder seit über 100 Jahren nicht mehr vorkommt, eine Genehmigung. Künstlich vermehrte Pflanzen mit genetischem Ursprung im Gebiet sind davon frei. Eine Übergangsregel für Gehölze und Saatgut außerhalb ihrer Vorkommensgebiete galt nur bis einschließlich 1. März 2020. Seit dem 2. März 2020 heißt das praktisch: Wer in der freien Natur sät oder pflanzt, nimmt gebietseigenes Regiosaatgut und Gehölze aus dem passenden Vorkommensgebiet, sonst braucht er eine Genehmigung der Naturschutzbehörde.
Ausgenommen ist der Anbau in der Land- und Forstwirtschaft. Blühstreifen auf dem Acker fallen in der Regel darunter; die GAPDZV schreibt für sie eine Artenliste vor, aber kein gebietseigenes Saatgut. Für Blühflächen von Gemeinden, Vereinen und Imkern am Wegrand gilt die Pflicht dagegen.
Problempflanzen: Jakobskreuzkraut, Silberlinde, Rhododendron und Robinie
Jakobskreuzkraut und Pyrrolizidinalkaloide
Das Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris, Synonym Senecio jacobaea) ist heimisch, breitet sich aber auf Weg- und Straßenrändern, Brachen und extensiv genutztem Grünland stark aus, besonders in Norddeutschland. Es enthält Pyrrolizidinalkaloide (PA), die in hohen Dosen die Leber schädigen.
Für Honig ist die Lage differenziert. Werner von der Ohe vom LAVES Celle schrieb 2018, deutsche Honige enthielten in der Regel keine oder nur sehr wenig PA, mit einzelnen Ausnahmen bei Kreuzkrautpollen. Eine Studie aus Ostholstein (Gottschalk und Kollegen, Toxins 2020) untersuchte 437 Honigproben direkt aus den Völkern:
| Probennahme | Mittelwert | Höchstwert |
|---|---|---|
| Sommer 2015 | 8,4 µg/kg | 111 µg/kg |
| Frühjahr 2016 | 1,5 µg/kg | 59,4 µg/kg |
| Sommer 2016 | 72,6 µg/kg | 3.313 µg/kg |
Im Sommer 2016 trugen 98 Prozent der Proben das Kreuzkraut-Muster. Das Kraut blüht laut der Studie Ende Juli am stärksten, gerade dann, wenn sonst wenig blüht. Die Entfernung zum Bestand sagte die Belastung nicht zuverlässig voraus, und einzelne Völker am selben Stand unterschieden sich stark.
Für Imker in betroffenen Regionen folgt daraus:
- Sommerhonig möglichst vor der Hauptblüte des Kreuzkrauts Ende Juli ernten;
- den Honig jedes Volkes vor dem Mischen untersuchen lassen, wie es die Autoren der Studie vorschlagen, denn ein einzelnes Volk kann eine ganze Charge belasten;
- für gute andere Tracht sorgen: Das LAVES beobachtete, dass etwa Heide den PA-Eintrag deutlich verringert.
Natternkopf, Borretsch und Wasserdost (Eupatorium cannabinum) enthalten ebenfalls PA. Weltweit ist Natternkopf laut LAVES die wichtigste PA-Quelle in Honig und Pollen, vor Wasserdost. Einen EU-Höchstgehalt für Honig gibt es bislang nicht. Für Pollen, Pollenprodukte und Nahrungsergänzungsmittel auf Pollenbasis gelten nach der Verordnung (EU) 2023/915 dagegen 500 µg/kg. Wer Pollen als Lebensmittel verkauft, muss die Herkunft also besonders genau kennen.
Tote Hummeln unter der Silberlinde
Jeden Juli finden Spaziergänger unter spät blühenden Linden tote Hummeln. Lange galt der Zucker Mannose im Lindennektar als Gift. Die Zoologen um Bernhard Surholt an der Universität Münster untersuchten das von 1990 bis 1992 in Münster und zwei weiteren westfälischen Städten. Ergebnis, zusammengefasst in Spektrum der Wissenschaft 4/1995: Sie fanden weder Mannose noch andere giftige Zucker im Nektar von vier Lindenarten oder in den toten Tieren. Die toten Hummeln hatten kaum noch Zucker in Darm und Blut, die aktiven an den Bäumen etwa dreimal so viel Energiereserve. Die Hummeln waren verhungert. Erste Ergebnisse veröffentlichte die Gruppe (Baal, Denker, Mühlen, Riedel, Surholt) 1992 in der Fachzeitschrift Apidologie.
Eine Übersichtsarbeit von Koch und Stevenson (Biology Letters, 2017) kam zum selben Schluss: Es gibt keinen experimentellen Beleg für giftigen Lindennektar, die Todesfälle gehen wahrscheinlich auf Nahrungsmangel am Ende der Blüte zurück. Offen ist, ob Inhaltsstoffe wie Koffein im Nektar die Bienen an den Bäumen halten. Die Autoren empfehlen kein Fällen, sondern genug anderes Futter im Spätsommer: spät blühende Stauden, Kräuter und Wildblumen in der Nähe.
Rhododendron
Honig mit Grayanotoxinen aus Rhododendron ist eine Spezialität der türkischen Schwarzmeerküste, wo Rhododendron ponticum und Rhododendron luteum großflächig wachsen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fand 2015 in 49 Honigen aus dem deutschen Handel keine Grayanotoxine. Alle bekannten Vergiftungsfälle in Deutschland gingen auf Honig zurück, der hier nicht im Handel war oder dessen Herkunft unklar blieb. Ein paar Rhododendren im Vorgarten sind für Imker kein Thema.
Robinie: Bienenbaum mit Schattenseite
Die Robinie ist eine Spitzentracht, aber die naturschutzfachliche Invasivitätsbewertung des Bundesamts für Naturschutz (Nehring und Kollegen, 2013) stuft sie als invasiv ein und führt sie auf der Managementliste. Als Schmetterlingsblütler reichert sie mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden an und verdrängt auf Trocken- und Magerrasen seltene Arten wie die Sand-Strohblume. Sandra Skowronek rät in LWF Wissen 84, sie nicht an Straßen, Gewässerufern, auf Ausgleichsflächen oder nahe Magerrasen zu pflanzen. Auf der EU-Unionsliste steht die Robinie nicht.
Wie verändert der Klimawandel die Tracht?
Die phänologischen Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen eine klare Verschiebung. Nach dem Monitoringbericht 2023 des Umweltbundesamts dauert die Vegetationsperiode im Mittel 1992 bis 2021 rund 232 Tage, gegenüber 222 Tagen im Zeitraum 1951 bis 1980. Der Sommer beginnt und endet im Vergleich derselben Zeiträume etwa 12 Tage früher, der Frühherbst ist rund 17 Tage länger, der Winter etwa 10 Tage kürzer. Die Hasel stäubt nach milden Wintern teils schon im Januar.
Für Bienen und Imker hat das mehrere Folgen:
- Früherer Start: Die Völker brüten früher und verbrauchen im Spätwinter mehr Futter, während Spätfröste die Obstblüte weiter treffen können.
- Längere Lücke: Wenn Raps, Robinie und Linde früher blühen, beginnt auch die Trachtlücke früher und dauert länger bis zu Heide, Springkraut oder Efeu.
- Trockenheit: Nektar braucht Wasser. Die Heide gibt nach Trockenheit weniger Nektar, Linden leiden laut LWG stark unter Dürre, junge Bäume müssen gewässert werden.
- Honigtau: Heiße, trockene Sommer begünstigen Melezitose in der Waldtracht.
Wer heute pflanzt, sollte deshalb auf hitze- und trockenheitsverträgliche Arten für Juli und August achten, etwa Silberlinde, Schnurbaum, Thymian, Oregano oder Natternkopf, und Gehölze in den ersten Jahren gießen.
Wo finden Sie verlässliche Pflanzenlisten?
Für Deutschland gibt es eine Reihe geprüfter Quellen:
- Bundesministerium (BMEL, heute BMLEH): „Bienenfreundliche Pflanzen. Das Lexikon für Balkon, Garten und andere Pflanzorte”, gegliedert nach Gehölzen, Stauden und Saisonpflanzen, mit Nektar- und Pollenangaben und einer Liste für spezialisierte Wildbienen.
- LWG Veitshöchheim: die Liste „Bienenbäume” mit Blütezeit und N/P-Werten von 1 bis 4, dazu Ansaatmischungen für verschiedene Standorte.
- Bieneninstitute in Mayen, Celle, Hohen Neuendorf, Hohenheim, Kirchhain und Veitshöchheim: der gemeinsame Infobrief Bienen@Imkerei mit Hinweisen zu Zwischenfrüchten, Waldtracht und Heide.
- Julius Kühn-Institut: Versuche zu Leguminosen und Bienenweide und, für Imker wichtig, die Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen.
- Fachbücher: Günter Pritsch, „Bienenweide” (Kosmos), und Anna Maurizio und Irmgard Grafl, „Das Trachtpflanzenbuch. Nektar und Pollen, die wichtigsten Nahrungsquellen der Honigbiene”, der Klassiker zur Pollen- und Nektarbewertung.
Ein letzter Tipp für Imker: Notieren Sie im Stockbuch, wann bei Ihnen Hasel, Salweide, Raps, Robinie und Linde blühen und wann die Stockwaage still steht. Nach zwei, drei Jahren sehen Sie Ihre eigene Trachtlücke und wissen genau, welche Pflanzen in Ihrer Umgebung fehlen.
Häufige Fragen
Welche Pflanze ist für Bienen am wertvollsten?
Eine einzige Siegerin gibt es nicht. In der Liste Bienenbäume der LWG Veitshöchheim erreichen Salweide, Süß- und Sauerkirsche sowie Apfel die Höchstnote 4 für Nektar und Pollen. Linden und Robinie liefern viel Nektar, aber wenig Pollen. Entscheidend ist eine lückenlose Folge vom März bis in den Herbst, nicht die eine Wunderpflanze im Beet.
Welche Pflanzen eignen sich für einen Balkon mit Bienen?
Auf einem sonnigen Balkon bewähren sich Küchenkräuter wie Thymian, Oregano, Salbei, Schnittlauch und Lavendel, dazu Borretsch, Fetthenne, Ringelblume mit ungefüllten Blüten und Wilde Malve. Pflanzen Sie mehrere Töpfe derselben Art nebeneinander, damit eine sichtbare Blütenfläche entsteht. Achten Sie beim Kauf auf einfache, ungefüllte Blüten mit sichtbaren Staubgefäßen und gießen Sie im Hochsommer regelmäßig, denn vertrocknete Pflanzen geben kaum Nektar.
Was blüht im Februar und März für die Bienen?
Zuerst stäubt die Hasel, die nur Pollen liefert. Es folgen Schneeglöckchen, Winterling und Krokus, im März dann Kornelkirsche und die Salweide, die erste große Nektar- und Pollenquelle des Jahres. Am Oberrhein beginnt das oft Anfang März, im Norden und in den Mittelgebirgen zwei bis drei Wochen später. Warme Winter verschieben den Start nach vorn.
Sind gefüllte Blüten schlecht für Bienen?
Meist ja. Bei gefüllten Sorten sind Staubblätter ganz oder teilweise zu Blütenblättern umgebildet, Pollen fehlt dann, und der Nektar ist oft nicht erreichbar. Das Pflanzenlexikon des Bundeslandwirtschaftsministeriums rät deshalb bei Dahlien und Ringelblumen zu ungefüllten Sorten, bei Rosen zu ungefüllten oder halbgefüllten. Für Zierkirschen empfiehlt die LWG Veitshöchheim ebenfalls einfach blühende Formen.
Warum liegen im Juli tote Hummeln unter Linden?
Weil sie verhungert sind, nicht vergiftet. Zoologen der Universität Münster um Bernhard Surholt fanden Anfang der 1990er Jahre in toten Hummeln kaum noch Zucker und keine giftige Mannose im Lindennektar. Spät blühende Silberlinden locken noch an, wenn sie kaum mehr Nektar geben, und ringsum fehlt anderes Futter. Abhilfe schaffen spät blühende Stauden in der Nähe.
Darf ich Blumenwiesen-Saatgut an den Feldrand oder Wegrand säen?
In der freien Natur nur gebietseigenes Saatgut, also Regiosaatgut aus dem passenden Ursprungsgebiet. Seit dem 2. März 2020 braucht das Ausbringen anderer Herkünfte nach Paragraf 40 Bundesnaturschutzgesetz eine Genehmigung. Ausgenommen ist der Anbau in der Land- und Forstwirtschaft. Ihr Hausgarten gilt in der Regel nicht als freie Natur, Feld- und Wegränder in der offenen Landschaft dagegen schon.
Ist Honig aus Gebieten mit Jakobskreuzkraut gefährlich?
Deutscher Frühjahrshonig enthält in der Regel kaum Pyrrolizidinalkaloide. Kritisch ist späte Sommertracht in Regionen mit viel Jakobskreuzkraut, das Ende Juli am stärksten blüht. In Ostholstein enthielt Sommerhonig 2016 im Mittel 72,6 Mikrogramm je Kilogramm, einzelne Proben weit mehr. Die Forscher raten, den Honig jedes Volkes vor dem Mischen prüfen zu lassen.
Lohnt sich Phacelia für Bienen?
Ja, Phacelia tanacetifolia, das Büschelschön, gehört zu den beliebtesten Bienenpflanzen auf dem Acker und im Gemüsegarten. Sie stammt aus Nordamerika, ist also nicht heimisch, wächst schnell und blüht schon wenige Wochen nach der Aussaat. Als Zwischenfrucht nach der Getreideernte überbrückt sie die Trachtlücke im Spätsommer, wenn die Völker Pollen für die Winterbienen brauchen.
Quellen
- Bienenfreundliche Pflanzen. Das Lexikon für Balkon, Garten und andere Pflanzorte (Stand April 2022), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (heute BMLEH), Kopie bei Kommunen für biologische Vielfalt
- Bienenbäume (1. Auflage, April 2019), Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Institut für Erwerbs- und Freizeitgartenbau, Veitshöchheim
- Infobrief Bienen@Imkerei 21/2022: Zwischenfrüchte, Nisthilfen, Bienenweide und Ergebnisse Frühtrachternte (M. Harz, C. Otten), Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute, DLR Fachzentrum Bienen und Imkerei Mayen
- Infobrief Bienen@Imkerei 23/2021: Der Herbst rückt näher, späte Tracht und Zwischenfrüchte (I. Illies), Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute, LWG Institut für Bienenkunde und Imkerei Veitshöchheim
- Infobrief Bienen@Imkerei 16/2022: Honigtautracht und Melezitose (B. Binder-Köllhofer), Arbeitsgemeinschaft der Bieneninstitute
- Heidetracht und Heidehonig (W. und K. von der Ohe, 06/2020), LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Versuchsfelder des Julius Kühn-Instituts in Mecklenburg-Vorpommern bieten Bienen Nahrung (Presseinformation 14/2016), Julius Kühn-Institut
- Pyrrolizidin-Alkaloide: Honig, Pollen, Bienen (Das Bieneninstitut Celle informiert 53, W. von der Ohe, Juni 2018), LAVES Institut für Bienenkunde Celle, bereitgestellt vom DLR Mosel
- Spread of Jacobaea vulgaris and Occurrence of Pyrrolizidine Alkaloids in Regionally Produced Honeys from Northern Germany (Gottschalk et al., Toxins 12, 441, 2020), MDPI, Toxins
- Pyrrolizidinalkaloide: natürlicher Fraßschutz gefährdet die Gesundheit (Stand 25.07.2025), Verbraucherzentrale Bundesverband
- Ausgewählte Fragen und Antworten zu Grayanotoxinen in Honig (3. Mai 2023), Bundesinstitut für Risikobewertung
- Giftlinden rehabilitiert (Spektrum der Wissenschaft 4/1995, S. 33), Spektrum der Wissenschaft
- Composition of sugars present in the organism of bumble bees foraging on lime tree flowers (Baal, Denker, Mühlen, Riedel, Surholt, Apidologie 23, 1992), Apidologie, Nachweis in AGRIS (FAO)
- Do linden trees kill bees? Reviewing the causes of bee deaths on silver linden (Koch und Stevenson, Biology Letters 13, 2017), University of Greenwich, Royal Botanic Gardens Kew, Biology Letters
- Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (BNatSchG), § 40 Ausbringen von Pflanzen und Tieren, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de
- Die Robinie als invasive Problemart im Naturschutz (S. Skowronek, LWF Wissen 84), Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
- GAP-Direktzahlungen-Verordnung (GAPDZV), Anlage 5: Anforderungen an die Öko-Regelungen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de
- So viel Geld bekommen Landwirte 2026 für Öko-Regelungen (9. April 2026), top agrar
- Drüsiges Springkraut: Management- und Maßnahmenblatt zu VO (EU) Nr. 1143/2014 (Stand Mai 2019), Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA), veröffentlicht vom HLNUG
- BD-I-1: Phänologische Veränderungen bei Wildpflanzenarten (Monitoringbericht 2023 zur Deutschen Anpassungsstrategie, Daten des DWD), Umweltbundesamt

