

Aufbau des Bienenvolks: Königin, Arbeiterinnen, Drohnen, Brutnest und Arbeitsteilung im Jahreslauf
Aufbau des Bienenvolks: Königin, Arbeiterinnen und Drohnen, Stock- und Flugbienen, Brutnest, Schwänzeltanz, Heizerbienen und Volksstärke im Bienenjahr.
Ein Bienenvolk besteht aus einer einzigen Königin, im Sommer bis zu 50.000 Arbeiterinnen und einigen hundert bis etwa 2.000 Drohnen, dazu Brut, Waben und Vorräte. Die Königin legt die Eier, die Drohnen begatten junge Königinnen, und die Arbeiterinnen erledigen alles andere, wobei sie ihre Aufgaben mit dem Alter wechseln: erst Putzen und Brutpflege im Stock, dann Wabenbau und Bewachung, zuletzt der Sammelflug. Ein Kommando gibt es nicht. Das Volk regelt sich über Pheromone, Tänze und ständigen Körperkontakt und funktioniert so geschlossen, dass deutsche Imker es seit dem 19. Jahrhundert „den Bien“ nennen.
Wer diesen Aufbau versteht, liest eine Wabe anders. Eier zeigen, dass die Königin vor höchstens drei Tagen da war, ein lückiges Brutbild weckt Fragen, und die Zahl besetzter Wabengassen im Oktober verrät, wie das Volk durch den Winter kommt. Dieser Beitrag erklärt die Biologie so, wie man sie am Stand braucht, mit Zahlen aus deutschen Bieneninstituten.
Was ist ein Bienenvolk? Vom „Bien“ zum Superorganismus
Rechtlich ist die Sache schnell erklärt. Die Bienenseuchen-Verordnung definiert in § 1 das Bienenvolk als „die in einer Bienenwohnung lebenden Bienen mit ihrer Brut und ihren Waben“. Schon der Gesetzgeber zählt also Waben und Brut zum Volk dazu, nicht nur die Tiere.
Biologisch geht das Bild auf einen Pfälzer Schreiner zurück. Johannes Mehring (1815 bis 1878), geboren in Kleinniedesheim bei Frankenthal und dort als Schreiner tätig, imkerte ab 1849, zeigte 1858 auf der Wanderversammlung der Bienenwirte in Stuttgart seine künstlichen, mit einer selbstgebauten Presse geprägten Mittelwände und veröffentlichte 1869 „Das neue Einwesensystem als Grundlage der Bienenzucht“. Darin beschreibt er das Volk als ein einziges Lebewesen, den „Bien“, und vergleicht es mit einem Wirbeltier. Pfarrer Ferdinand Gerstung nannte Mehring später den „Vater der organischen Auffassung vom Bien“ und gab das Einwesensystem 1901 neu heraus, und das Wort „der Bien“ hat sich in der deutschen Imkersprache bis heute gehalten.
Die moderne Forschung nennt dasselbe Phänomen Superorganismus. Jürgen Tautz, langjähriger Leiter der BEEgroup an der Universität Würzburg, hat den Begriff in „Phänomen Honigbiene“ (Spektrum, 2007) einem breiten Publikum erklärt. Drei Merkmale teilt das Bienenvolk mit einem Säugetier:
- Arbeitsteilung wie zwischen Körperzellen: Keine Biene überlebt allein, jede erfüllt eine Funktion für das Ganze.
- Eigene Körpertemperatur: Das Volk hält sein Brutnest unabhängig vom Wetter auf rund 35 °C.
- Getrennte Fortpflanzung: Nur Königin und Drohnen pflanzen sich fort, so wie nur bestimmte Zellen eines Körpers. Das Volk als Ganzes vermehrt sich durch Teilung, den Schwarm.
Für den Imker heißt das: Eine einzelne Biene ist ein Teil, kein Individuum mit eigenem Lebensplan. Wer das Volk verstärkt, schwächt oder teilt, greift in einen Organismus ein.
Königin, Arbeiterin, Drohn: die drei Wesen im Volk
Alle Bienen eines Volkes stammen von einer Mutter. Aus befruchteten Eiern entstehen Weibchen, aus unbefruchteten Drohnen. Ob aus einer weiblichen Larve eine Königin oder eine Arbeiterin wird, entscheidet allein die Ernährung: Königinnenlarven erhalten bis zur Verdeckelung ausschließlich Futtersaft (Gelée royale), Arbeiterinnenlarven nur in den ersten Tagen, danach ein Gemisch mit Honig und Pollen.
| Königin | Arbeiterin | Drohn | |
|---|---|---|---|
| Herkunft | befruchtetes Ei | befruchtetes Ei | unbefruchtetes Ei |
| Ei / Larve / Puppe | 3 / 5 / 8 Tage | 3 / 6 / 12 Tage | 3 / 6 / 15 Tage |
| Entwicklung gesamt | 16 Tage | 21 Tage | 24 Tage |
| Anzahl im Volk | 1 | 5.000 bis 50.000 je nach Jahreszeit | 0 bis etwa 2.000 |
| Lebensdauer | meist 2 bis 3 Jahre im Wirtschaftsvolk, höchstens 4 bis 5 | Sommer 5 bis 6 Wochen, Winter etwa 200 Tage und mehr | etwa 40 Tage |
| Aufgabe | Eier legen, Volk über Pheromone zusammenhalten | alle Arbeiten in und außerhalb des Stocks | Begattung junger Königinnen |
Entwicklungszeiten und Bestandszahlen nach LWG Veitshöchheim, Lebensdauer der Sommer- und Winterbienen nach LAVES Celle.
Die Königin
Die Königin legt zur Hauptentwicklung im Mai und Juni bis zu 2.000 Eier am Tag. Sie wird von einem Hofstaat junger Bienen gefüttert und geputzt, die dabei ihre Pheromone aufnehmen und im Stock verteilen. Sie regiert nicht: Ob das Volk eine neue Königin zieht oder schwärmt, entscheiden die Arbeiterinnen. Etwa eine Woche nach dem Schlupf fliegt die junge Königin zur Begattung aus und nutzt den dabei gewonnenen Samenvorrat ihr ganzes Leben. Alles Weitere zu Begattung, Zeichenfarbe und Weisellosigkeit steht in unserem Beitrag zur Bienenkönigin.
Die Arbeiterinnen
Arbeiterinnen sind Weibchen mit zurückgebildeten Eierstöcken. Sie bauen, pflegen, heizen, kühlen, verteidigen und sammeln. Ihr Körper ist dafür ausgestattet: Futtersaftdrüsen im Kopf für die Brutpflege, Wachsdrüsen am Hinterleib für den Wabenbau, Pollenkörbchen an den Hinterbeinen, ein Stachel mit Widerhaken. Welche Drüsen gerade arbeiten, hängt vom Alter und vom Bedarf des Volkes ab.
Die Drohnen
Drohnen sind größer und gedrungener als Arbeiterinnen, haben riesige, oben zusammenstoßende Augen und keinen Stachel. Sie sammeln nicht, bauen nicht und lassen sich von Arbeiterinnen füttern. Ihr einziger Zweck ist die Paarung mit Königinnen, meist fremder Völker, auf Drohnensammelplätzen in der Luft. Ein Drohn, der sich paart, stirbt dabei. Da Drohnen aus unbefruchteten Eiern entstehen, tragen sie nur einen einfachen Chromosomensatz, den sie von der Mutter haben. Alle Spermien eines Drohns sind deshalb genetisch gleich.
Wie viele Bienen hat ein Volk im Jahreslauf?
Die Volksstärke schwankt in Deutschland um den Faktor vier bis fünf. Die LWG Veitshöchheim nennt für die Einwinterung rund 8.000 bis 12.000 Bienen und für die Spitze im Frühsommer bis zu 50.000. Um diese Zahlen greifbar zu machen, hilft das Wabenmaß: Eine voll besetzte Zanderwabenseite trägt nach Agroscope rund 1.000 Bienen, eine Seite Deutsch Normalmaß rund 900.
| Zeitpunkt | Typische Volksstärke | Im Zandermagazin (Richtwert) |
|---|---|---|
| Einwinterung Oktober | 8.000 bis 12.000 Bienen | 4 bis 6 voll besetzte Wabengassen, eine Zarge oder Teile von zwei |
| Auswinterung März | kleiner als im Herbst, Winterbienen sterben ab | 3 bis 5 Wabengassen |
| Hauptentwicklung Mai/Juni | 30.000 bis 50.000 Bienen | zwei Brutzargen dicht besetzt plus Honigraum |
| Spätsommer August | abnehmend, Aufbau der Winterbienen | schrumpft auf eine bis anderthalb Zargen |
Die Bienenzahlen für Einwinterung und Spitze stammen von der LWG, der Wert für Mai/Juni und die Spalte zum Zandermagazin sind unsere Überschlagsrechnung: Eine voll besetzte Wabengasse zwischen zwei Zanderwaben entspricht nach den Agroscope-Werten rund 2.000 Bienen. Das ist ein Richtwert, keine Norm. Bienenrasse, Standort, Tracht und Königin verschieben die Zahlen deutlich. Wie man die Stärke am eigenen Volk schätzt, steht weiter unten.
Sommerbienen und Winterbienen
Hinter der Schwankung steckt ein Wechsel zweier Bienentypen. Sommerbienen leben nach LAVES rund 35 Tage, nach LWG rund 42 Tage. Sie verbrauchen sich in Brutpflege und Sammelflug. Winterbienen schlüpfen ab dem Spätsommer, wenn die Tracht nachlässt und die Königin weniger legt. Sie pflegen kaum Brut, bauen große Eiweißreserven auf und leben über 200 Tage.
Die Forschung erklärt den Unterschied vor allem über zwei Stoffe: Das Speichereiweiß Vitellogenin ist bei Winterbienen hoch, das Juvenilhormon niedrig. Diese Kombination hält sie physiologisch jung, ähnlich wie Ammenbienen. Brian Johnson beschreibt in seiner Übersicht von 2010 Winterbienen als langlebige Generalisten, von denen manche noch mit über 280 Tagen sammeln.
Für Deutschland ist das die wichtigste Zahl im ganzen Bienenjahr: Die Winterbienen entstehen im August und September, genau dann, wenn die Varroamilbe ihren Höhepunkt erreicht. Werden sie als Puppen parasitiert, sterben sie zu früh, und das Volk bricht im Januar trotz voller Futterwaben zusammen. Darum folgt in Deutschland die Sommerbehandlung unmittelbar auf die letzte Honigernte, wie im Beitrag zur Varroa-Behandlung beschrieben.
Wer macht was? Arbeitsteilung nach dem Alter
Arbeiterinnen haben keine feste Lebensaufgabe, sondern durchlaufen eine Laufbahn. Fachleute sprechen von Alterspolyethismus, Imker einfacher von Stockbienen und Flugbienen. Die Abfolge im Frühjahr und Sommer:
| Alter (Tage) | Tätigkeit | Biologische Grundlage |
|---|---|---|
| 1 bis 3 | Zellen putzen, ruhen, sich putzen | frisch geschlüpft, noch weich |
| etwa 3 bis 12 | Ammenbiene: Larven und Königin füttern | Futtersaftdrüsen voll entwickelt, viel Pollen im Darm |
| etwa 12 bis 21 | Baubiene, Nektarabnahme und Eindicken, Pollen stampfen, Leichen räumen, Wache am Flugloch | Wachsdrüsen aktiv, Giftblase gefüllt |
| ab etwa 21 | Flugbiene: Nektar, Pollen, Wasser, Propolis | Futtersaftdrüsen bilden sich zurück |
Die Altersgrenzen folgen LAVES und der Übersicht von Johnson (2010). Johnson zählt für die mittlere Lebensphase rund 15 verschiedene Tätigkeiten. Die Flugbienen arbeiten sich, wie er schreibt, in wenigen Wochen zu Tode. Kurz vor Beginn des Sammelns unternehmen junge Bienen Orientierungsflüge: An warmen Nachmittagen schweben sie in Wolken vor dem Flugloch, Kopf zur Beute. Anfänger halten das oft für Räuberei oder Schwarmstimmung.
Ein Fahrplan, kein Stundenplan
Die Tabelle beschreibt den Normalfall, nicht ein Gesetz. Das Volk passt die Verteilung laufend an:
- Fehlen Sammlerinnen, zum Beispiel weil viele Flugbienen bei einem Wetterumschwung oder durch Vergiftung umgekommen sind, beginnen Stockbienen deutlich früher zu fliegen.
- Fehlen Ammen, etwa weil der Imker einen Flugling gebildet hat, kehren Flugbienen zur Brutpflege zurück. Nach Johnson können etwa 20 Prozent der Sammlerinnen ihre Futtersaftdrüsen wieder aktivieren.
- Gesteuert wird das über Pheromone: Brutpheromon und Königinnensubstanz halten Ammen im Brutnest, ältere Sammlerinnen bremsen über einen Hemmstoff den Übergang der Jüngeren in den Flugdienst.
Diese Flexibilität nutzen deutsche Imker bei biotechnischen Verfahren. Ein Flugling bekommt nur Flugbienen und muss die Brutpflege neu organisieren. Ein Kunstschwarm aus jungen, abgefegten Bienen baut dagegen sofort Waben, weil seine Bienen im Bauerinnenalter sind. Beides steht im Beitrag zur Schwarmzeit.
Waben und Brutnest: wie das Volk seine Wohnung ordnet
Der Wabenbau
Bienen bauen ihre Waben aus Wachs, das Arbeiterinnen im mittleren Alter aus vier Paar Wachsdrüsen an der Bauchseite ausschwitzen. Die Plättchen werden gekaut, geformt und zu sechseckigen Zellen verbaut, die beidseitig an einer gemeinsamen Mittelwand sitzen. Die Sechseckform nutzt den Platz ohne Lücken und braucht wenig Material. Die gepresste Mittelwand, die Mehring 1858 vorstellte, gibt den Bienen den Zellgrund vor und lenkt den Bau auf Arbeiterinnenzellen.
Im Bau gibt es zwei Zellgrößen: kleinere Arbeiterinnenzellen und deutlich größere Drohnenzellen. Dazu kommen die Weiselzellen, die als zapfenförmige Gebilde senkrecht nach unten hängen. Im Naturbau legen Völker Drohnenbau vor allem am Rand und in den unteren Ecken an. Der Drohnenrahmen in der Zanderbeute greift diesen Bautrieb auf: Das Volk füllt den leeren Rahmen im Frühjahr bevorzugt mit Drohnenbau, und der Imker schneidet ihn verdeckelt aus, um Varroamilben zu entfernen.
Auf einen Quadratdezimeter Wabenfläche kommen nach den Liebefelder Messungen rund 400 Zellen pro Seite. Eine Zanderwabe mit etwa 8,1 dm² Seitenfläche bietet damit rechnerisch gut 3.000 Zellen je Seite, beide Seiten zusammen über 6.000.
So sieht ein gesundes Brutnest aus
Auf jeder Brutwabe und über den ganzen Wabenstapel ergibt sich dieselbe Ordnung, weil die Königin vom Zentrum aus legt und die Arbeiterinnen das Futter um die Brut herum lagern:
- Brut im Zentrum, in Form einer Kugel, die sich über mehrere Waben erstreckt. Auf der einzelnen Wabe sieht man einen Ellipsenausschnitt.
- Ein Pollenkranz in den Zellen direkt neben der Brut, wo die Ammen ihn brauchen.
- Ein Futterkranz aus Honig darüber und an den Seiten, in der Zanderbeute oft als Honigbogen über der Brut.
- Randwaben fast nur mit Futter.
Die Brut ist zudem nach Alter sortiert: In der Mitte liegt die älteste, verdeckelte Brut, nach außen folgen jüngere Larven, am Rand die Eier. Ganz lückenlos ist auch ein gutes Brutnest nicht. Die Würzburger Forscher nennen nach Woyke (1984) 8 bis 12 Prozent leere Zellen im Brutnest normal entwickelter Völker: Dort sind Bienen geschlüpft, oder die Zellen dienen als Heizplätze (dazu weiter unten).
Die Zarge als Ordnungsrahmen
Im Zandermagazin mit zwei Bruträumen verlagert sich diese Kugel im Lauf des Jahres. Im Winter sitzt das Volk meist in der oberen Zarge und frisst sich nach oben. Im Frühjahr wächst das Brutnest wieder nach unten. Wer in der Zanderbeute Zargen tauscht oder Mittelwände an den Brutrand hängt, arbeitet mit dieser Ordnung, nicht gegen sie: Eine Mittelwand mitten im Brutnest teilt die Brutkugel und kann bei Kälteeinbruch zu verkühlter Brut führen.
Wie verständigen sich Bienen? Tänze und Pheromone
Rundtanz und Schwänzeltanz
Die berühmteste Entdeckung zur Bienenkommunikation stammt aus München. Der in Wien geborene Zoologe Karl von Frisch (1886 bis 1982), ab 1925 Ordinarius an der Universität München, veröffentlichte 1923 „Über die ‚Sprache‘ der Bienen“ und entschlüsselte in den folgenden Jahrzehnten die Tanzsprache. 1973 erhielt er dafür gemeinsam mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Im selben Jahr galt auch der Streit mit dem US-Zoologen Adrian Wenner, der eine reine Duftorientierung vertreten hatte, als zugunsten von Frischs entschieden.
So funktioniert es:
- Rundtanz: Die Sammlerin läuft auf der Wabe enge Kreise und wechselt die Richtung. Das heißt, dass in der Nähe Futter liegt, nach klassischer Einteilung bis etwa 100 m. Den Duft der Blüte riechen die Nachläuferinnen an ihrem Körper.
- Schwänzeltanz: Für weiter entfernte Ziele läuft sie eine gerade Strecke, wackelt dabei mit dem Hinterleib, kehrt im Bogen zurück und wiederholt das abwechselnd links und rechts herum. Der Winkel der Schwänzelstrecke zur Senkrechten auf der Wabe entspricht dem Winkel zwischen Sonnenstand und Futterquelle. Die Dauer der Schwänzelphase steht für die Entfernung.
- Qualität: Je ergiebiger die Quelle, desto lebhafter und länger tanzt die Sammlerin, und desto mehr Bienen folgen ihr.
Auch beim Schwarm wird getanzt. Spurbienen werben auf der Schwarmtraube für mögliche Nistplätze, bis sich eine Mehrheit für einen entschieden hat. Ein Schwarm, der am Ast hängt, sucht also gerade seine neue Wohnung.
Pheromone
Daneben verständigt sich das Volk über Duftstoffe. Laura Bortolotti und Cecilia Costa unterscheiden in ihrer Übersicht zur chemischen Kommunikation unter anderem:
- Königinnensubstanz aus den Oberkieferdrüsen der Königin. Sie meldet ihre Anwesenheit, hemmt die Eierstockentwicklung der Arbeiterinnen und den Bau von Weiselzellen und lockt Drohnen beim Hochzeitsflug an.
- Brutpheromon von Larven. In geringer Menge lässt es junge Bienen früher sammeln, vor allem Pollen. In großer Menge verzögert es den Übergang in den Flugdienst und verlängert die Ammenzeit. Einen ähnlichen Bremseffekt hat Ethyloleat, das die Sammlerinnen selbst abgeben.
- Sterzelduft aus der Nasonov-Drüse am Hinterleibsende. Sterzelnde Bienen am Flugloch, Hinterleib hochgereckt, weisen anderen den Weg nach Hause, besonders beim Einlaufen eines Schwarms.
- Alarmpheromon aus dem Stachelapparat, Hauptbestandteil ist das nach Banane riechende Isopentylacetat. Ein Stich markiert die Stelle, weitere Bienen stechen dort. Rauch überdeckt diesen Duft.
Fällt die Königinnensubstanz weg, merkt das Volk es innerhalb weniger Stunden. Weisellose Völker „heulen“ beim Öffnen, ziehen aus jungen Larven Nachschaffungszellen und, wenn keine Larven da sind, entwickeln einzelne Arbeiterinnen Eierstöcke: Das Volk wird drohnenbrütig.
Wärme im Stock: Heizerbienen und Wintertraube
Das Brutnest auf 33 bis 36 °C
Ein Bienenvolk hält sein Brutnest erstaunlich konstant warm. Die Würzburger BEEgroup hat untersucht, wie. Marco Kleinhenz, Brigitte Bujok, Stefan Fuchs und Jürgen Tautz zeigten 2003 im Journal of Experimental Biology mit Wärmebildkameras, dass Bienen zwei Wege nutzen:
- Aufsitzen: Bienen pressen ihre Brust auf verdeckelte Zellen und wärmen die Puppe darunter.
- Heizen aus der Zelle: Heizerbienen kriechen in leere Zellen zwischen der verdeckelten Brut und zittern dort ihre Flugmuskeln warm, ohne die Flügel zu bewegen. Beim Einkriechen maßen die Forscher Brusttemperaturen von 34 bis 42,5 °C, im Mittel erreichten heizende Bienen in der Zelle bis 40,6 °C, ruhende nur 32,7 °C. Weil die Zellen sechseckig sind, kann eine Heizerin bis zu sechs Nachbarzellen zugleich wärmen. Gemessen wurde ein Wärmefluss bis drei Zellen weit, und einzelne Bienen blieben bis zu 45 Minuten reglos in einer Zelle.
Die beobachteten Brutzellen lagen im Mittel zwischen 33,6 °C (kühlste) und 35,1 °C (wärmste). Nach Würzburger Angaben verbraucht das Heizen im Sommer mehr als die Hälfte der eingetragenen Energie. Nektar ist für das Volk also auch Brennstoff.
Warum der Aufwand? Tautz und Kollegen zogen im selben Jahr (PNAS 2003) Puppen bei 32, 34,5 und 36 °C auf. Die bei 36 °C aufgewachsenen Bienen lernten im Duftversuch besser. Die bei 32 °C aufgewachsenen schafften später nur etwa ein Fünftel der Tanzrunden der wärmer aufgezogenen Bienen. Die Temperatur im Brutnest prägt also, welche Bienen das Volk bekommt.
Kühlen ist die Kehrseite. An heißen Tagen holen Wassersammlerinnen Wasser, verteilen es in Tröpfchen auf den Waben und fächeln mit den Flügeln, sodass Verdunstungskälte entsteht. Die LWG beziffert den Wasserbedarf eines Volkes im Sommer auf rund 200 g am Tag. Eine Tränke am Stand spart den Bienen Wege, vor allem im Hochsommer in Mainfranken oder am Oberrhein.
Die Wintertraube
Ab Herbst, sobald es draußen kalt wird, ziehen sich die Bienen zur Wintertraube zusammen. Die äußere Schicht aus dicht gepackten Bienen begrenzt den Wärmeverlust, die inneren Bienen erzeugen durch Muskelzittern Wärme und fressen dafür Honig. Nach LWG liegt das Zentrum einer brutfreien Traube bei etwa 22 °C, der Rand bei etwa 10 °C, und ab 9 °C ist eine einzelne Biene bewegungsunfähig. Bienen tauschen deshalb laufend die Plätze zwischen Rand und Kern.
Anton Stabentheiner und Kollegen an der Universität Graz haben gezeigt, dass Bienen ihre Heizleistung je nach Alter, Ort im Nest und Temperaturbelastung unterschiedlich einsetzen. Bei 15 °C Lufttemperatur heizte in ihren Versuchen an Beobachtungsvölkern knapp die Hälfte der über zwei Tage alten Bienen auf der Brut aktiv (47,6 Prozent), bei 34 °C kaum eine (0,5 Prozent). Frisch geschlüpfte Bienen heizen kaum. Sobald das Volk Ende Januar oder im Februar wieder Brut ansetzt, heizt es das kleine Brutnest im Zentrum auf Bruttemperatur von rund 34 bis 35 °C. Das kostet viel Futter, weshalb der Verbrauch ab Februar steigt und Völker im März trotz guter Einwinterung verhungern können. Die Frühjahrskontrolle durch Ankippen oder Wiegen beschreibt der Beitrag zum Bienen füttern.
Ein Reinigungsflug ist nach LWG ab etwa 8 bis 12 °C möglich. Dann setzen die Bienen den Kot ab, den sie im Winter im Darm gesammelt haben.
Drohnenschlacht und Wintervorbereitung
Im Mai und Juni, zur Schwarmzeit, zieht ein starkes Volk viele Drohnen auf. Ab dem Hochsommer kippt die Rechnung: Neue Königinnen werden kaum noch begattet, die Tracht lässt nach, und jeder Drohn frisst mit. Die LWG verortet den Drohnenabtrieb Ende Juli, je nach Region und Tracht kann er sich bis in den August ziehen, nach einer späten Heide- oder Waldtracht auch länger.
Die sogenannte Drohnenschlacht ist weniger dramatisch, als der Name klingt. Die Arbeiterinnen füttern die Drohnen nicht mehr, drängen sie an den Rand der Waben, zerren sie am Flugloch hinaus und lassen sie nicht wieder herein. Draußen verhungern und erfrieren sie. Gleichzeitig räumen die Arbeiterinnen Drohnenbrut aus.
Für den Imker sind zwei Beobachtungen wertvoll:
- Ein Volk, das im September oder Oktober noch Drohnen duldet, ist verdächtig. Häufig ist es weisellos oder hat eine schlecht begattete Königin. Die Weiselprobe klärt es, siehe Bienenkönigin.
- Ein starker Drohnenabtrieb an allen Völkern zeigt, dass die Saison vorbei ist und die Aufzucht der Winterbienen beginnt. Spätestens jetzt gehören Varroadiagnose und Auffütterung auf den Plan.
Zur Wintervorbereitung gehört auch, dass das Volk sein Brutnest verkleinert. Im November und Dezember sind viele Völker in Deutschland brutfrei, in milden Lagen und bei Buckfast-Völkern nicht immer. Diese Brutpause nutzt die Restentmilbung mit Oxalsäure.
Ein Jahr im Leben des Biens
Das Bienenjahr verläuft in Deutschland in festen Phasen, verschiebt sich aber je nach Lage. In milden Lagen wie am Oberrhein beginnt alles deutlich früher als in den Hochlagen von Schwarzwald und Erzgebirge oder im Alpenvorland, oft um zwei bis drei Wochen.
| Phase | Zeit (Tiefland) | Was im Volk passiert |
|---|---|---|
| Winterruhe | November bis Januar | Wintertraube, brutfrei oder fast brutfrei, nur Winterbienen |
| Brutbeginn | Januar/Februar | kleines Brutnest im Traubenzentrum, Futterverbrauch steigt |
| Reinigungsflug | Februar/März | erster Ausflug bei 8 bis 12 °C, Weidenpollen |
| Durchlenzung | März/April | Winterbienen sterben, junge Sommerbienen ersetzen sie |
| Aufbau | April/Mai | Kirsche, Raps, Löwenzahn, Brutnest wächst stark, Drohnenbau |
| Schwarmzeit | Mai bis Mitte Juni | Weiselzellen, Schwärme, Höhepunkt der Volksstärke |
| Sommertracht | Juni/Juli | Linde, Robinie, Waldtracht, Volk schrumpft langsam |
| Drohnenabtrieb und Winterbienen | Ende Juli bis September | Drohnen verschwinden, langlebige Bienen schlüpfen |
| Einwinterung | Oktober | Volk zieht sich zusammen, Traubenbildung bei Kälte |
Die Monatsarbeiten am Stand dazu finden Sie im Imkerkalender. Wichtig ist der Gedanke dahinter: Das Volk lebt immer einige Wochen im Voraus. Die Bienen, die im Juni Linde sammeln, wurden als Eier im Mai gelegt. Die Bienen, die im März das neue Brutnest pflegen, schlüpften im September. Wer im Spätsommer Fehler macht, sieht die Folgen erst im Frühjahr.
Was heißt das für den Imker? Brutnest lesen und Volksstärke schätzen
Eine Brutwabe lesen
Aus der Biologie ergeben sich einfache Regeln für die Durchsicht:
- Eier vorhanden: Die Königin war vor höchstens drei Tagen da, denn nach drei Tagen schlüpft die Larve. Sie müssen sie dann nicht suchen.
- Geschlossenes Brutbild: Verdeckelte Brut in großen, lückenarmen Flächen spricht für eine leistungsfähige Königin und gesunde Brut. Einige Prozent Lücken sind normal.
- Lückiges Brutbild: Kann auf eine alte oder schlecht begattete Königin, Inzucht, ausgeräumte kranke Brut oder Varroa hinweisen. Bei eingesunkenen, löchrigen Zelldeckeln an Faulbrut denken und im Zweifel den Bienensachverständigen fragen.
- Buckelbrut in Arbeiterinnenzellen: Drohnen in zu kleinen Zellen, also Drohnenbrütigkeit der Königin oder Afterweisel.
- Mehrere Eier pro Zelle, am Rand: legende Arbeiterinnen.
- Weiselzellen am Wabenrand: Schwarmvorbereitung. Weiselzellen mitten auf der Wabe aus Arbeiterinnenzellen: Nachschaffung nach Königinnenverlust oder stille Umweiselung.
- Pollenkranz fehlt im Frühjahr: Eiweißmangel, die Brutaufzucht stockt.
Weil das Alter der Königin über Brutleistung und Pheromone das ganze Volk prägt, ist sie der wichtigste Einzelfaktor. Das Deutsche Bienenmonitoring hat gezeigt, dass Völker mit älteren Königinnen den Winter häufiger nicht überleben. Viele Imker erneuern die Königin deshalb spätestens im dritten Jahr.
Volksstärke schätzen nach der Liebefelder Methode
Wer Völker vergleichen, Ableger planen oder die Einwinterung beurteilen will, schätzt die Volksstärke. Am weitesten verbreitet ist die Liebefelder Schätzmethode aus dem Schweizer Bienenforschungszentrum in Liebefeld bei Bern, heute Teil von Agroscope. Anton Imdorf und Kollegen haben sie 1987 in Apidologie gegen gewogene Bienen und vermessene Brutflächen geprüft.
So gehen Sie vor:
- Früh morgens schätzen, bevor der Flug beginnt, damit die Sammlerinnen zuhause sind.
- Wabe für Wabe ziehen und für jede Seite schätzen, welcher Anteil dicht mit Bienen besetzt ist, zum Beispiel in Vierteln.
- In Bienen umrechnen: Nach Agroscope trägt eine voll besetzte Seite etwa 1.000 Bienen bei Zander und 900 bei Deutsch Normalmaß, im Mittel rund 130 Bienen je dm². Bienen an Beutenwänden und Boden gesondert schätzen.
- Brut getrennt schätzen: offene und verdeckelte Brut in dm² je Wabenseite, umgerechnet mit rund 400 Zellen je dm².
- Im gleichen Abstand wiederholen, im Versuch alle 21 Tage, also einmal pro Brutzyklus einer Arbeiterin.
Geübte Schätzer brauchten in der Liebefelder Prüfung 5 bis 15 Minuten je Volk. Die verdeckelte Brut ließ sich sehr genau schätzen, offene Brut weniger, weil Eier und Bienen sie verdecken. Die Bienenzahl lag in den beiden Prüfungen um 12,1 und 15,5 Prozent zu niedrig. Die Autoren empfehlen deshalb einen etwas höheren Umrechnungswert, für die Schweizer Brutwabe 1.200 statt 1.100 Bienen je Seite. Für die Praxis genügt die Faustregel, dass Sie eher unterschätzen.
Ein Beispiel: Ein Volk auf zwei Zanderzargen im Mai mit 30 Wabenseiten, die zu drei Vierteln besetzt sind, hat rund 30 × 0,75 × 1.000 = 22.500 Bienen auf den Waben. Rechnet man die Unterschätzung von rund 12 bis 16 Prozent ein, sind es eher 25.000 bis 26.000. Für die Einwinterung im Oktober sollten nach den LWG-Zahlen rund 8.000 bis 12.000 Bienen zusammenkommen. Ein Volk, das dann weniger als sechs Waben voll besetzt (siehe Imkerkalender), sollte man mit einem anderen vereinigen, statt es allein in den Winter zu schicken.
Auf die Wabengassen schauen
Ohne Waben zu ziehen, verrät auch ein Blick von oben einiges. Zählen Sie bei abgenommenem Deckel die Wabengassen, die bis oben mit Bienen besetzt sind. Im Herbst und an kühlen Tagen ist das ein grober, aber schneller Vergleich zwischen den Völkern eines Standes. Das ersetzt keine Durchsicht, eignet sich aber gut, um die Völker zu finden, die eine genauere Prüfung brauchen. Am besten übt man das Schätzen gemeinsam mit erfahrenen Imkern am Lehrbienenstand des örtlichen Imkervereins.
Häufige Fragen
Wie viele Bienen hat ein Bienenvolk?
Das hängt von der Jahreszeit ab. Nach Angaben der LWG Veitshöchheim wintert ein Volk mit etwa 8.000 bis 12.000 Bienen ein und erreicht im Frühsommer bis zu 50.000. Dazu kommen eine Königin und im Sommerhalbjahr bis etwa 2.000 Drohnen. Eine dicht besetzte Zanderwabe trägt auf beiden Seiten zusammen rund 2.000 Bienen.
Gibt es im Bienenvolk einen Chef?
Nein. Die Königin legt Eier und verbreitet Pheromone, gibt aber keine Befehle. Ob Weiselzellen gezogen werden, wann das Volk schwärmt oder wohin der Schwarm zieht, ergibt sich aus Tausenden Einzelkontakten der Arbeiterinnen. Deshalb sprechen Imker seit Johannes Mehring vom Bien und Biologen vom Superorganismus, einem lebenden Ganzen ohne jede zentrale Steuerung.
Was ist der Unterschied zwischen Sommerbienen und Winterbienen?
Sommerbienen leben etwa fünf bis sechs Wochen und verbrauchen sich in Brutpflege und Sammelflug. Winterbienen schlüpfen ab dem Spätsommer, pflegen kaum Brut, legen große Eiweiß- und Fettreserven an und leben über 200 Tage. Sie halten die Wintertraube warm und ziehen im Frühjahr die erste neue Bienengeneration auf, bevor sie absterben.
Warum werden die Drohnen im Sommer abgestochen?
Nach der Schwarm- und Paarungszeit braucht das Volk keine Drohnen mehr, sie kosten aber Futter. Ab Ende Juli, je nach Tracht und Witterung auch später, füttern die Arbeiterinnen sie nicht mehr, drängen sie an den Rand und vom Flugloch. Die Drohnenschlacht ist also eher ein Aushungern und Hinauswerfen als ein Kampf.
Was bedeutet der Schwänzeltanz der Bienen?
Mit dem Schwänzeltanz teilt eine Sammlerin mit, wo eine lohnende Futterquelle liegt. Der Winkel der Schwänzelstrecke zur Senkrechten entspricht dem Winkel zwischen Sonne und Ziel, ihre Dauer der Entfernung. Für nahe Ziele, nach klassischer Einteilung bis etwa 100 Meter, tanzt sie den Rundtanz. Karl von Frisch erhielt für diese Entschlüsselung 1973 den Nobelpreis.
Wie warm ist es in einem Bienenstock?
Im Brutnest halten die Bienen das ganze Jahr über, solange Brut da ist, 33 bis 36 °C. In der brutfreien Wintertraube sinkt die Kerntemperatur deutlich, nach LWG auf rund 22 °C, die äußere Bienenschicht hält etwa 10 °C. Ab 9 °C ist eine einzelne Biene bewegungsunfähig. Setzt im Spätwinter Brut ein, heizt das Volk das Zentrum wieder auf rund 34 bis 35 °C.
Wie lange lebt eine Arbeitsbiene?
Eine Sommerbiene lebt nach Angaben von LAVES und LWG rund 35 bis 42 Tage: etwa drei Wochen als Stockbiene, danach zwei bis drei Wochen als Flugbiene. Eine Winterbiene lebt über 200 Tage. Entscheidend ist nicht das Kalenderalter, sondern die Arbeitsbelastung, vor allem der Sammelflug, und der Eiweißvorrat im Körper der Biene.
Wie schätze ich die Stärke meines Volkes?
Am verbreitetsten ist die Liebefelder Schätzmethode: Sie schätzen für jede Wabenseite, welcher Anteil mit Bienen besetzt ist. Eine voll besetzte Zanderseite entspricht etwa 1.000 Bienen, eine Seite Deutsch Normalmaß etwa 900. Schätzen Sie früh am Morgen vor Flugbeginn, wenn alle Bienen zuhause sind, und stets nach demselben Schema, damit die Werte vergleichbar bleiben.
Quellen
- Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV), Gesamttext mit § 1 Begriffsbestimmungen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de
- Biologie der Bienen, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
- Das Bienenjahr 2022, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
- Bienenbiologie, eine Einführung, LAVES Institut für Bienenkunde Celle
- Mehring, Johannes (1815-1878), Imker, Deutsche Biographie, Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Phänomen Honigbiene (Rezension, Spektrum der Wissenschaft 09/2007), Spektrum der Wissenschaft
- Division of labor in honeybees: form, function, and proximate mechanisms (Behavioral Ecology and Sociobiology, 2010), Brian R. Johnson, Springer, via PubMed Central
- Frisch, Karl Ritter von (1886-1982), Zoologe, Deutsche Biographie, Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Karl von Frisch, Biographical, The Nobel Foundation, nobelprize.org
- Chemical Communication in the Honey Bee Society (Neurobiology of Chemical Communication, 2014), Laura Bortolotti und Cecilia Costa, CRC Press, NCBI Bookshelf
- Hot bees in empty broodnest cells: heating from within (Journal of Experimental Biology 206, 2003), Marco Kleinhenz, Brigitte Bujok, Stefan Fuchs und Jürgen Tautz, The Company of Biologists
- Heiße Sache (13.10.2003), Spektrum der Wissenschaft
- Behavioral performance in adult honey bees is influenced by the temperature experienced during their pupal development (PNAS 100, 2003), Jürgen Tautz, Sven Maier, Claudia Groh, Wolfgang Rössler und Axel Brockmann, via PubMed Central
- Honeybee Colony Thermoregulation: Regulatory Mechanisms and Contribution of Individuals in Dependence on Age, Location and Thermal Stress (PLOS ONE, 2010), Anton Stabentheiner, Helmut Kovac und Robert Brodschneider, PLOS ONE
- Überprüfung der Schätzmethode zur Ermittlung der Brutfläche und der Anzahl Arbeiterinnen in freifliegenden Bienenvölkern (Apidologie 18, 1987), A. Imdorf, G. Bühlmann, L. Gerig, V. Kilchenmann und H. Wille, Apidologie
- Estimating the strength of a colony, Agroscope, Zentrum für Bienenforschung
- The German bee monitoring project: a long term study to understand periodically high winter losses of honey bee colonies (Apidologie 41, 2010), Elke Genersch, Werner von der Ohe, Hans Kaatz u. a., Apidologie

