

Bienenrassen in Deutschland: Carnica, Buckfast, Dunkle Biene und Ligustica im Vergleich
Bienenrassen in Deutschland: Carnica, Buckfast, Dunkle Biene und Ligustica im Vergleich, Geschichte, Zuchtwerte, Cubitalindex, Varroatoleranz und Rassewahl.
Die wichtigste Bienenrasse in Deutschland ist die Carnica (Apis mellifera carnica), die aus dem Südostalpenraum stammt: Der Deutsche Imkerbund (D.I.B.) stellt fest, dass die heutige Landbiene überwiegend Carnica-Charakter zeigt. Daneben hält ein kleinerer Teil der Imker Buckfast-Bienen, eine Kombinationszucht aus mehreren Unterarten. Für Bayern nennt die Staatsregierung rund 80 % Carnica und 20 % Buckfast. Die ursprünglich heimische Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) ist auf unter 1 % geschrumpft und wird von wenigen Erhaltungszüchtern gepflegt.
Welche Rasse Sie wählen, ist allerdings weniger wichtig, als viele Diskussionen in Vereinen vermuten lassen. Die LWG Veitshöchheim formuliert es nüchtern: Die Rasse spielt eine untergeordnete Rolle, entscheidend ist die Zuchtarbeit hinter der Königin. Dieser Beitrag erklärt, woher die Bienen in deutschen Beuten stammen, wie sie sich unterscheiden, wie man Rassen misst und warum die Varroatoleranz heute das wichtigste Zuchtziel ist. Das Belegstellenrecht behandelt ausführlich unser Beitrag zur Bienenkönigin, die Genetik hinter den Zuchtwerten der Beitrag zur Genetik der Biene.
Was ist eine Bienenrasse?
Eine Art, viele Unterarten
Die Westliche Honigbiene, Apis mellifera, hat sich über Afrika, Europa und Westasien in regional angepasste Populationen aufgespalten. Prof. Kaspar Bienefeld vom Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf beziffert sie auf rund 25 Unterarten. Imker nennen diese Unterarten Rassen. Alle sind untereinander fruchtbar, und genau das macht sie in Mitteleuropa so leicht vermischbar.
Die Genomanalyse von Andreas Wallberg und Kollegen (Nature Genetics, 2014) an 140 Honigbienen aus 14 Populationen bestätigte die großen Entwicklungslinien, die Friedrich Ruttner zuvor morphologisch beschrieben hatte:
| Linie | Verbreitung | Unterarten (Beispiele) | Bedeutung für Deutschland |
|---|---|---|---|
| M | West- und Nordeuropa | mellifera (Dunkle Biene), iberiensis | ursprüngliche Biene nördlich der Alpen |
| C | Süd- und Osteuropa | carnica, ligustica | heutige Hauptrasse Carnica, selten Ligustica |
| O | Naher Osten, Westasien | anatoliaca, caucasica | Einkreuzungen in der Buckfast-Zucht |
| A | Afrika | scutellata, capensis | in Deutschland ohne Bedeutung |
Die Dunkle Biene und die Carnica gehören also zu verschiedenen Entwicklungslinien. Das erklärt, warum ihre Kreuzungen so deutlich aus dem Rahmen fallen können. Wie Merkmale vererbt werden, erklärt unser Beitrag zur Genetik der Biene.
Rasse, Linie, Zuchtpopulation
| Begriff | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Rasse (Unterart) | natürlich entstandene, geografisch angepasste Population | A. m. carnica, A. m. mellifera |
| Ökotyp | lokale Anpassung innerhalb einer Rasse | Heidebiene der Lüneburger Heide (historisch) |
| Linie | Nachkommen einer Zuchtmutter über Generationen | Carnica-Linie Lattbusch in Brandenburg |
| Zuchtpopulation | vom Züchterverband anerkannte Population mit Zuchtziel | Carnica und Buckfast nach D.I.B. |
| Landbiene | was ohne Zuchtkontrolle im Land fliegt | in Deutschland meist Carnica-Mischungen |
Der D.I.B. unterscheidet in seinen Zuchtrichtlinien zwei Wege zu einer Zuchtpopulation: die stabilisierende Auslese innerhalb einer geografischen Rasse, wie bei der Carnica, oder die Kombination mehrerer Rassen mit anschließender Auslese, wie bei der Buckfast. Anerkannt sind derzeit genau diese beiden.
Die Dunkle Biene: Deutschlands ursprüngliche Honigbiene
Eine Biene der Eiszeit-Rückwanderung
Bevor Imker im 19. Jahrhundert begannen, Bienen über die Alpen zu holen, flog nördlich der Alpen nur die Dunkle Biene, auch Nordbiene, Heidebiene oder Braune Deutsche genannt. Sie ist größer und dunkler als die Carnica, hat lange Haare und schmale Filzbinden. Die Zeidler im mittelalterlichen Reichswald bei Nürnberg und die Korbimker der Lüneburger Heide arbeiteten mit ihr.
Imker beschreiben sie als kältefest, sparsam im Winter und gut an späte Trachten angepasst. Diese Eigenschaften stammen allerdings überwiegend aus Erfahrungsberichten und Zuchtverbandsangaben. Systematische Leistungsprüfungen, wie es sie für die Carnica gibt, existieren für deutsche Mellifera-Bestände nur in kleinem Umfang.
Warum sie verschwand
Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts holten deutsche Imker die Krainer oder Kärntner Biene, die Carnica, ins Land, weil sie als ertragreicher und sanftmütiger galt. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war nach Hoppe und Kollegen (2020) von einer Mischung verschiedener Unterarten geprägt, viele davon verkreuzt und mit problematischen Eigenschaften. 1908 wurde mit Ohrwaschl die erste Belegstelle Deutschlands eingerichtet.
Nach 1945 bauten Österreich, Deutschland und die Schweiz ihre Carnica-Zucht auf der Arbeit österreichischer Züchter der 1930er-Jahre auf, und in der organisierten Zucht setzte sich die Reinzucht der Carnica durch. Eine Studie von Reinsch, Schuster, Bienefeld und Pirchner (Apidologie, 1991) spricht von über 40 Jahren Carnica-Zucht in Deutschland, deren Ziel ausdrücklich die Verdrängung der älteren, dunkleren Landbiene war. Einen einzelnen Bundesbeschluss, der die Carnica zur deutschen Rasse erklärte, konnten wir in den Quellen nicht finden. Es war ein schleichender Wechsel, getragen von Zuchtverbänden, Belegstellen und Königinnenhandel.
Die Wirkung zeigte sich schon um 1990 in Niedersachsen, also im früheren Kerngebiet der Heidebiene. Die Autoren untersuchten 99 Völker gewöhnlicher Imker. Keines erfüllte den Carnica-Standard vollständig, rund 90 % hielten sie für Kreuzungen. Trotzdem lag die Landbiene morphologisch etwa 4,5-mal näher an der Carnica als an der Mellifera. Die langen Haare verrieten noch den Einfluss der Dunklen Biene.
Erhaltungszucht heute
Die Dunkle Biene ist in Deutschland nicht ausgestorben, aber als Landrasse kaum noch vorhanden. Für Bayern gibt die Staatsregierung ihren Anteil mit unter 1 % an. Wer sie erhalten will, braucht vier Dinge: reines Ausgangsmaterial, meist aus Skandinavien, der Schweiz oder anderen Rückzugsgebieten, eine paarungssichere Belegstelle oder künstliche Besamung, eine genetische Reinheitskontrolle und genug Völker, um Inzucht zu vermeiden.
In Deutschland arbeiten daran vor allem zwei Verbände:
- Zuchtverband Dunkle Biene Deutschland e. V.: Er hat das Ziel, die einst in Mitteleuropa verbreitete Rasse zu züchten und weiterzuentwickeln. Das Brandenburger Agrarministerium führt mehrere Mitglieder als Züchter im Land auf.
- Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e. V. mit Sitz in Niederau (Sachsen): Er ist seit Mai 2026 im Lobbyregister des Bundestages eingetragen und hatte Ende 2025 612 Mitglieder. Er fordert unter anderem eine rechtliche Absicherung von Belegstellen und Anpaarungsplätzen, die Förderung von Erhaltungszuchtprogrammen und die Berücksichtigung genetischer Ressourcen im Biodiversitätsrecht.
Rechtlich ist die Dunkle Biene nicht besonders geschützt. Das Tierzuchtgesetz des Bundes von 2019 gilt nach § 1 nur für Rind, Büffel, Schwein, Schaf, Ziege, Pferd und Esel, Honigbienen fehlen, und die Belegstellengesetze der Länder schützen jeweils die Zuchtrichtung einer anerkannten Belegstelle, in Bayern ausschließlich Carnica. Ein Mellifera-Züchter kann also nicht verlangen, dass Nachbarn ihre Carnica- oder Buckfast-Völker entfernen.
Die Carnica: Wie sie zur deutschen Standardbiene wurde
Herkunft und Merkmale
Die Carnica stammt aus Kärnten, Slowenien und den angrenzenden Gebieten der Südostalpen. Typisch sind die graue Behaarung, ein dunkler, oft graubrauner Panzer mit breiten Filzbinden und kurze Haare. Der D.I.B. legt in seinen Zuchtrichtlinien als Zuchtziel fest: hohe und ausgeglichene Honigleistung, sehr sanftmütig bis sanftmütig, fester bis ruhiger Wabensitz, gute bis mittlere Winterfestigkeit, sehr schnelle bis schnelle Frühjahrsentwicklung, sehr starke bis starke Völker, keine oder geringe Schwarmneigung und hohe Widerstandskraft gegen Krankheiten und Parasiten.
Die schnelle Frühjahrsentwicklung ist Stärke und Schwäche zugleich. Carnica-Völker nutzen Obstblüte und Raps sehr gut, werden aber im Mai schnell eng. Ungezüchtete Carnica-Herkünfte gelten als schwarmfreudig, gute Zuchtlinien sind durch jahrzehntelange Auslese schwarmträge geworden. Schwarmkontrolle bleibt trotzdem Pflicht, Details dazu im Beitrag zur Schwarmzeit.
Ein Zuchtsystem mit Daten
Seit Mitte der 1990er-Jahre schätzt das Länderinstitut Hohen Neuendorf Zuchtwerte nach dem BLUP-Verfahren, heute veröffentlicht auf beebreed.eu. Die Leistungsprüfung erfasst Honigertrag, Sanftmut, Wabensitz, Schwarmtrieb und Varroamerkmale an Geschwistergruppen von Königinnen, die auf verschiedenen Ständen stehen.
Die Ergebnisse lassen sich beziffern. Hoppe und Kollegen werteten 2020 die internationale Carnica-Population aus, mit Daten aus zwölf Ländern, rund 195.000 leistungsgeprüften Königinnen und gut 224.000 Königinnen mit Zuchtwert einschließlich ihrer Vorfahren:
| Merkmal | Genetischer Fortschritt (Hoppe et al. 2020) |
|---|---|
| Honigertrag | über 5 kg je Volk zwischen 1992 und 2018, rund 336 g pro Jahr |
| Sanftmut, Wabensitz, Schwarmträgheit | je rund 0,017 bis 0,018 Notenpunkte pro Jahr, zusammen etwa 0,3 Notenpunkte von 1995 bis 2018 |
| Hygieneverhalten | Ausräumrate um 9 Prozentpunkte verbessert |
| Varroabefall | Befallsmerkmal (VID) um 0,2 Milben gesenkt |
Die Grenze des Systems benannte Bienefeld 2017 auf der Zuchttagung des D.I.B.: Kontrolliert gepaart werden bei Bienen rund 7 % der Königinnen, beim Rind rund 90 %. Der weitaus größte Teil der deutschen Völker ist also standbegattet und mischt sich frei mit dem, was in der Nachbarschaft fliegt.
Regionale Linien
Die Carnica in Deutschland ist kein einheitlicher Block. Bayern hatte 2024 27 staatlich anerkannte Belegstellen, alle für Carnica. In Brandenburg ist die Linie Lattbusch, deren Belegstelle seit 1953 besteht, für Sanftmut, Frühjahrsentwicklung und Honigleistung geschätzt. 2020 wurde dort die 50.000. Königin seit Beginn der Aufzeichnungen 1959 zur Begattung angeliefert. Die Brandenburger Zuchtgruppe Rotkäppchen selektiert vor allem auf Schwarmträgheit und Sanftmut und gewichtet die Honigleistung bewusst gering, weil Selektion auf Ertrag die Räuberei fördern kann, über die Milben verschleppt werden.
Die Buckfast: Eine Biene mit deutschem Züchter
Karl Kehrle aus Mittelbiberach
Die Buckfast-Biene trägt den Namen einer englischen Abtei, ihr Schöpfer war aber Oberschwabe. Karl Kehrle wurde am 3. August 1898 in Mittelbiberach bei Biberach an der Riß geboren und trat 1910 als Bruder Adam in die Benediktinerabtei Buckfast in Devon ein. Ab 1915 half er in der Imkerei, 1919 übernahm er sie.
Auslöser seiner Zuchtarbeit war die Milbenseuche (Tracheenmilbe), die ab 1913 die britischen Bienen dezimierte. 1916 lebten in der Abtei nur noch 16 von 46 Völkern, die heimischen Bienen waren tot. 1917 kreuzte er braune Ligustica-Königinnen mit Drohnen der verschwundenen britischen Biene. 1925 richtete er eine Belegstelle im Dartmoor ein. Ab 1950 bereiste er Europa, Nordafrika und den Nahen Osten, um Rassen für Einkreuzungen zu sammeln, unter anderem nach Griechenland (1952) und in die Türkei (1954). 1974 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Er starb am 1. September 1996.
Was eine Buckfast ist
Die Buckfast ist keine natürliche Rasse, sondern eine Kombinationszucht. Die Zuchtordnung der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker (GdeB, Stand 2016) beschreibt drei Wege: Reinzucht innerhalb der Population, Kreuzungszucht mit anderen Rassen, etwa Anatolischer oder Ligustica, und Kombinationszucht, bei der passende Eigenschaften dauerhaft zusammengeführt werden. Bewertet wird auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 6 (sehr gut), unter anderem für Vitalität, Sanftmut, Wabenstetigkeit, Schwarmträgheit, Honigleistung und Varroamerkmale.
Die GdeB wurde 1976 in Kassel von Günter Ries gegründet und vereint heute 15 nationale Verbände aus ganz Europa. 2017 nahm der D.I.B.-Zuchtausschuss einstimmig eine von der GdeB erarbeitete Buckfast-Anlage in seine Zuchtrichtlinien auf. Seither ist die Buckfast offiziell zweite Zuchtpopulation neben der Carnica, die Zuchthoheit liegt bei der GdeB.
Belegstellen und Besamung
Weil kein Bundesland bisher eine Buckfast-Belegstelle staatlich anerkannt hat, arbeiten Buckfast-Züchter mit nicht anerkannten Gebrauchsbelegstellen und viel künstlicher Besamung. Der Landesverband Buckfastimker Bayern nennt laut Staatsregierung vier: Hinterriß im Karwendel (Tirol), Emetzheim, das Ammergebirge und Sontheim in der Rhön. Er prüft Standorte für eine staatlich anerkannte Buckfast-Belegstelle. In Brandenburg betreibt Jürgen Brauße in Blankensee eine Besamungsstelle für Buckfast mit Schwerpunkt auf varroatoleranten Linien. Wie die Besamung funktioniert, erklärt unser Beitrag zur Königinnenzucht.
Die Grenze der Kombinationszucht
Eine gekaufte Buckfast-Königin bringt Buckfast-Arbeiterinnen. Ihre Töchter, im eigenen Stand gezogen und standbegattet, sind aber Kreuzungen mit den Drohnen der Umgebung. Die LWG Veitshöchheim weist darauf hin, dass Kombinationszuchten erst ab etwa der fünften Generationsfolge erbfeste Nachkommen für Wirtschaftsvölker liefern. Buckfast-Imker kaufen deshalb regelmäßig Königinnen aus kontrollierter Paarung nach. Das gilt sinngemäß auch für Carnica-Imker in Buckfast-Gegenden.
Ligustica, Caucasica und andere Rassen in Deutschland
Die Italienische Biene, A. m. ligustica, ist weltweit die wichtigste Wirtschaftsbiene, in Deutschland aber eine Randerscheinung. In der Zuchtdatenbank beebreed, die Daten aus mehreren europäischen Ländern sammelt, standen 2017 von 194.318 Einträgen 187.739 für Carnica, 4.005 für Ligustica und 2.574 für Mellifera. Ligustica-Gene stecken in Deutschland vor allem über die Buckfast in vielen Völkern.
Ligustica gilt allgemein als gelb geringelt, sanft, brutfreudig bis spät in den Herbst, mit hohem Futterverbrauch im Winter und Neigung zum Verfliegen und Räubern. Das sind Lehrbuchbeschreibungen aus ihrem Mittelmeer-Herkunftsgebiet. Für deutsche Bedingungen fehlen aktuelle Vergleichsprüfungen.
Die Kaukasische Biene, A. m. caucasica, ist für ihren langen Rüssel und starke Propolisverwendung bekannt. In Deutschland wird sie praktisch nicht rein gehalten. Anatolische und andere Herkünfte tauchen vor allem als Kreuzungspartner in der Buckfast-Zucht auf.
Bienenrassen im Vergleich
Die folgende Tabelle fasst die Zuchtziele von D.I.B. und GdeB, die Beschreibungen der LWG und der Erhaltungszüchter sowie die Lehrbuchmerkmale zusammen. Es sind Tendenzen, keine Messwerte. Die LWG hat in ihren Buckfast-Prüfberichten bewusst auf einen direkten Rassevergleich mit Carnica verzichtet, und ein deutscher Prüfvergleich aller vier Rassen unter gleichen Bedingungen existiert nicht. Eine gut gezüchtete Linie schlägt eine schlecht gezüchtete der „besseren“ Rasse immer.
| Merkmal | Carnica | Buckfast | Dunkle Biene | Ligustica |
|---|---|---|---|---|
| Linie | C | Kombination (C, M, O u. a.) | M | C |
| Aussehen | grau, dunkler Panzer, breite Filzbinden | bräunlich bis gelblich, uneinheitlich | dunkel, lange Haare, schmale Filzbinden | gelb geringelt |
| Sanftmut | Zuchtziel sehr sanft, in Zuchtlinien erreicht | Zuchtziel, in Zuchtlinien hoch | in Erhaltungszucht als ruhig beschrieben, kaum geprüft | allgemein sanft |
| Schwarmtrieb | ohne Zucht hoch, in Zuchtlinien gering | Zuchtziel gering | wenig systematische Daten | eher gering |
| Frühjahrsentwicklung | sehr schnell | zügig, brütet lange | eher verhalten | stark, brütet lange |
| Überwinterung | gut, kleine Wintertraube, sparsam | gut, bei großem Volk höherer Verbrauch | kältefest, sparsam (Erfahrungswerte) | höherer Verbrauch |
| Honigleistung | hoch, Zuchtfortschritt messbar | hoch, Zuchtziel für Erwerbsimker | mäßig, für Spättrachten | hoch in warmen Lagen |
| Verbreitung in Deutschland | rund 80 % (Bayern) | rund 20 % (Bayern) | unter 1 % (Bayern) | sehr gering |
| Zuchtorganisation | D.I.B., Landesverbände, beebreed | GdeB, Landesverbände | Zucht- und Bundesverband Dunkle Biene | keine eigene in Deutschland |
Eine Zeile fehlt bewusst: Varroaresistenz als Rasseneigenschaft. Keine der in Deutschland gehaltenen Rassen kommt ohne Varroa-Behandlung aus. Was die Zucht hier leisten kann, steht im übernächsten Abschnitt, die Behandlung selbst unter Varroa-Behandlung.
Rassenmischung: Warum Kreuzungen Ärger machen können
Erste und zweite Generation
Kreuzt man zwei Rassen, sind die Völker der ersten Generation nach der Erfahrung vieler Imker oft auffallend vital und friedlich, was man als Heterosiseffekt deutet. In den folgenden Generationen spalten sich die Erbanlagen neu auf. Dann können Eigenschaften auftauchen, die keine der Ausgangsrassen in der Zuchtlinie zeigte: Stechlust, Nervosität auf der Wabe, verstärkter Schwarmtrieb. Viele Imker kennen das von Völkern, die nach Jahren standbegatteter Nachzucht plötzlich „giftig“ werden.
Das ist eine verbreitete Praxiserfahrung, keine Naturgesetzlichkeit. Stechlust hat viele Ursachen, darunter Witterung, Trachtlücke, Weisellosigkeit und Störungen am Stand. Die unkontrollierte Mischung vieler Unterarten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war aber genau das Problem, gegen das die Carnica-Reinzucht antrat.
Was das praktisch heißt
- Standbegattete Töchter einer Reinzuchtkönigin sind keine Reinzucht mehr. Für die Zuchtkarte zählt nur die kontrollierte Paarung.
- Wer selbst nachzieht, sollte nur von sanftmütigen, schwarmträgen Völkern ziehen und schlechte Völker konsequent umweiseln.
- Wer in der Nähe einer Belegstelle imkert, sollte die Zuchtrichtung der Belegstelle halten. In mehreren Ländern ist das im Schutzbereich ohnehin vorgeschrieben.
Der Blick auf die Nachbarn
Die LWG rät, eine Rasse zu wählen, die auch in der Nachbarschaft vertreten ist. Der Grund ist simpel: Ihre Jungköniginnen fliegen zu Drohnensammelplätzen in mehreren Kilometern Umkreis. Ein einzelner Buckfast-Stand in einem Carnica-Tal bringt Mischlinge hervor, ein einzelner Mellifera-Stand unter Carnica-Imkern ebenso. Diese Logik steckt auch hinter einer gemeinsamen Erklärung von D.I.B.- und GdeB-Züchtern, die der D.I.B.-Zuchtausschuss 2017 einstimmig annahm: Königinnen sollen innerhalb der EU nicht in Länder mit schützenswerten heimischen Populationen verkauft werden, darunter Irland, Portugal, Spanien und Griechenland.
Wie man Bienenrassen bestimmt: Flügelmessung und DNA
Morphometrie
Weil sich die Rassen äußerlich oft nur wenig unterscheiden, misst man vor allem das Flügelgeäder. Drei Kennzahlen sind gebräuchlich:
- Cubitalindex: Verhältnis zweier Abschnitte der Cubitalader im Vorderflügel. Carnica hat hohe Werte, Dunkle Biene niedrige.
- Diskoidalverschiebung: Lage eines Aderknotens gegenüber einer Bezugslinie, bei Carnica meist positiv, bei Mellifera negativ.
- Hantelindex: ein weiteres Aderverhältnis im Vorderflügel, ebenfalls zur Trennung von M- und C-Linie genutzt.
Dazu kommen Haarlänge, Filzbindenbreite und die Panzerfärbung. Der D.I.B. verlangt für die Körung von Carnica-Völkern an etwa 50 jungen Arbeiterinnen:
| Merkmal | Carnica-Standard D.I.B. (Arbeiterinnen) |
|---|---|
| Cubitalindex | über 2,5; höchstens 2 % der Bienen unter 2,0, Klassen 15 bis 17 zusammen höchstens 15 % |
| Haarlänge | kurz (unter 0,35 mm) bis 100 %, mittel bis 30 %, lang nicht zulässig |
| Filzbinden | breit bis 100 %, mittel bis 50 %, schmal nicht zulässig |
| Panzerfärbung | ohne oder mit kleinen Ecken bis 100 %, große Ecken bis 30 %, Ringe nicht zulässig |
| Drohnen | Cubitalindex über 1,8 |
Für die Dunkle Biene gelten umgekehrte Grenzen. Das Schweizer Herdebuchreglement von apisuisse nennt als Rassestandard einen mittleren Cubitalindex unter 2, eine negative Diskoidalverschiebung und einen Hantelindex unter 0,923.
Die Messung hat Grenzen. Maul und Hähnle vom Bieneninstitut Kirchhain zeigten 1994 an 123 Proben hessischer Carnica-Zuchtvölker, dass der Cubitalindex durch jahrzehntelange Auslese deutlich über dem typischer Carnica lag. Die Züchter hatten also auf das Messmerkmal selbst selektiert. Andere Flügelmerkmale deuteten eher auf Fremdeinflüsse anderer Rassen als auf Mellifera hin.
DNA-Tests
Genetische Verfahren ergänzen heute die Flügelmessung. Die D.I.B.-Richtlinien lassen für die Körung ausdrücklich auch „sonstige Methoden zur sicheren Identifikation“ wie die DNA-Analyse zu. Für die Dunkle Biene ist ein genetischer Hybridtest der eigentliche Reinheitsnachweis, wie ihn etwa apisuisse in der Schweiz verlangt.
Wichtig für die Deutung: Ein Test nur der mitochondrialen DNA verrät allein die mütterliche Linie. Eine Königin mit M-Mitochondrien kann trotzdem überwiegend Carnica-Erbgut tragen. Aussagekräftig sind Tests mit vielen Markern im Kerngenom. Am Länderinstitut Hohen Neuendorf startete 2015 das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderte Projekt GeSeBi zur genomischen Selektion. 2016 gingen dort 813 Proben aus Deutschland ein, von 367 Königinnen und 446 Drohnenbrutproben.
Varroatoleranz: das Zuchtziel der Gegenwart
AGT, Kirchhain und Hohen Neuendorf
Seit Varroa die wichtigste Bedrohung für Bienenvölker ist, hat sich der Schwerpunkt der Zucht verschoben. 2003 gründeten Züchter und Institute die Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT), einen Partner des D.I.B. Sie stellt ein frei verfügbares Methodenhandbuch für die Prüfung bereit. Der D.I.B. führt mit der Körklasse AV eine eigene Stufe für Zuchtvölker, die auf Varroatoleranz ausgelesen sind: mit mindestens sechs geprüften Schwesterköniginnen, zwei geprüften Varroamerkmalen und einem Varroa-Zuchtwert über 100.
Die Bieneninstitute nennen in ihrem Infobrief 11/2024 die gebräuchlichen Merkmale:
| Kürzel | Bedeutung | Wie gemessen |
|---|---|---|
| Befallsentwicklung | geringer Anstieg der Milben im Jahresverlauf | Bienenproben, Gemülldiagnose |
| Hygieneverhalten | Ausräumen abgetöteter Brut | Nadeltest |
| SMR | unterdrückte Milbenvermehrung in der Brutzelle | Brutuntersuchung |
| REC (Recapping) | Öffnen und Wiederverdeckeln von Brutzellen | Brutuntersuchung |
| VSH | gezieltes Ausräumen befallener Zellen | aufwendig, vor allem in Forschungsprojekten |
Die Institute warnen, VSH werde oft fälschlich mit SMR gleichgesetzt. Dr. Ralph Büchler vom Bieneninstitut Kirchhain berichtete 2017, dass die SMR-Werte nachweislich genetisch beeinflusst sind, die Züchter sie aber noch nicht spürbar steigern konnten.
Regionale Projekte
In Baden-Württemberg ist SETBie angesiedelt, ein Projekt mit 634.551 € Fördervolumen und 48 Monaten Laufzeit. Federführend ist die Landsiedlung Baden-Württemberg, beteiligt sind die Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim, die Universität Tübingen, die Imkerverbände Baden und Württemberg, Buckfast Süd e. V., die Arista-Stiftung, der Bienengesundheitsdienst und 18 Imker. Ziel sind molekulare Marker für VSH und die Verbreitung toleranter Linien über Belegstellen. In Brandenburg arbeitet seit 2019 ein Prüfhof des Landesverbands, der neben Sanftmut und Schwarmtrieb auch Milbenfall, Ausräumverhalten und Befall misst.
Carnica- und Buckfast-Züchter arbeiten hier ausnahmsweise am gleichen Thema. Für Sie als Imker heißt das: Fragen Sie beim Königinnenkauf nach Varroa-Zuchtwerten oder AGT-Prüfergebnissen, aber verlassen Sie sich nicht darauf. Die Befallskontrolle bleibt unverzichtbar.
Lokale Anpassung: Was die europäische Forschung zeigt
Zwischen 2009 und 2012 lief das europäische Experiment zu Genotyp-Umwelt-Interaktionen (GEI) des Forschungsnetzes COLOSS: 621 Völker aus 16 Herkünften und 5 Unterarten an 21 Ständen quer durch Europa, ohne jede Varroa-Behandlung. Deutschland war mit drei Carnica-Herkünften beteiligt, aus Bantin, Kirchhain und Veitshöchheim.
Die Ergebnisse nach Büchler und Kollegen (2014):
- Völker mit Königinnen lokaler Herkunft überlebten im Mittel 553 Tage, Völker fremder Herkunft 470 Tage, also 83 Tage länger.
- Der Standort hatte den stärksten Einfluss, danach die genetische Herkunft und erst dann die Frage lokal oder fremd.
- Varroa war mit 38,4 % die häufigste Ursache der Völkerverluste, gefolgt von Königinnenproblemen (16,9 %) und Nosema (7,3 %).
Uzunov und Kollegen werteten im selben Versuch Schwarmtrieb, Verteidigungsverhalten und Hygieneverhalten aus. Lokale Völker waren weniger stechlustig. Die Unterschiede zwischen Unterarten waren deutlich, die Streuung innerhalb einer Unterart aber ebenfalls groß. Die Autoren empfehlen, lokale Bienen durch Selektion attraktiver zu machen, statt sie nur zu konservieren.
Für Deutschland bedeutet „lokal“ heute allerdings meist eine regional angepasste Carnica, nicht die Dunkle Biene. Die drei deutschen Herkünfte im Versuch waren alle Carnica.
Welche Bienenrasse passt zu Ihnen?
Entscheidungshilfe
| Ihre Situation | Naheliegende Wahl | Warum |
|---|---|---|
| Einsteiger im Imkerverein | Carnica oder Buckfast, je nachdem, was im Verein geführt wird | Paten, Ableger und Königinnen kommen aus der Nähe |
| Stand im Schutzbereich einer Belegstelle | Zuchtrichtung der Belegstelle (meist Carnica) | in mehreren Ländern vorgeschrieben |
| Garten in der Stadt, enge Nachbarschaft | geprüfte, sanftmütige Linie | Sanftmut zählt mehr als Rasse |
| Erwerbsimkerei mit Wanderung | Buckfast oder Carnica aus kontrollierter Paarung, regelmäßig erneuert | Leistung, Schwarmträgheit |
| Interesse an Erhaltungszucht | Dunkle Biene, nur mit Anschluss an einen Zuchtverband | ohne Anpaarungsplatz keine Reinzucht |
| Selbst nachziehen | Rasse der Nachbarschaft | Standbegattung mischt sonst schnell |
Drei Grundregeln
- Zuchtarbeit vor Rasse. Eine Königin mit Zuchtkarte, Leistungsprüfung und bekannter Paarung ist mehr wert als jede Rassebezeichnung.
- Regional kaufen. Die LWG rät von Importbienen ab, und die GEI-Daten sprechen für lokal angepasste Herkünfte.
- Nachbarschaft fragen. Wer weiß, was in drei bis fünf Kilometern Umkreis fliegt, vermeidet Mischungsprobleme.
Wer gerade erst anfängt, findet den Weg zum ersten Volk unter Imker werden. Wie Sie eine gekaufte Königin richtig zusetzen und woran Sie eine gute Königin erkennen, steht im Beitrag zur Bienenkönigin, auf den wir oben verweisen.
Häufige Fragen
Welche Bienenrasse ist in Deutschland am häufigsten?
Die Carnica. Der Deutsche Imkerbund stellt fest, dass die heutige Landbiene überwiegend Carnica-Charakter zeigt. Für Bayern nennt die Staatsregierung rund 80 Prozent Carnica- und 20 Prozent Buckfast-Völker. Die ursprünglich heimische Dunkle Biene liegt dort unter einem Prozent. Andere Rassen wie die Italienische Biene Ligustica oder die Kaukasische Biene spielen in deutschen Imkereien rein gehalten praktisch keine Rolle.
Carnica oder Buckfast: Was ist besser für Anfänger?
Beide sind bei guter Zucht sanftmütig und gut zu führen. Entscheidend ist, was in Ihrer Umgebung fliegt, weil die Jungköniginnen sich mit den Drohnen der Nachbarn paaren. In Carnica-Gegenden, besonders nahe einer Belegstelle, ist Carnica die passende Wahl. Fragen Sie im örtlichen Imkerverein nach und kaufen Sie Königinnen mit Zuchtkarte aus geprüfter Herkunft.
Ist die Dunkle Biene in Deutschland ausgestorben?
Als flächige Landrasse ist sie fast verschwunden: In Bayern macht sie laut Staatsregierung unter ein Prozent der Völker aus. Es gibt aber Erhaltungszüchter, etwa den Zuchtverband Dunkle Biene Deutschland, der auch in Brandenburg züchtet, und den Bundesverband Dunkle Biene Deutschland mit 612 Mitgliedern Ende 2025. Reinzucht gelingt nur mit kontrollierter Paarung.
Warum werden Bienen nach Kreuzungen manchmal aggressiv?
Die erste Kreuzungsgeneration zweier Rassen ist oft vital und friedlich. In den folgenden Generationen spalten die Erbanlagen auf, und Eigenschaften wie Stechlust oder Schwarmneigung treten unberechenbar auf. Das ist eine verbreitete Praxiserfahrung, keine feste Regel. Wer standbegattete Töchter nachzieht, sollte deshalb streng auf Sanftmut auslesen und stechlustige oder nervöse Völker rechtzeitig mit einer geprüften Königin umweiseln.
Woran erkenne ich, welche Rasse meine Bienen haben?
Äußerlich nur grob: Carnica wirkt grau, Ligustica gelb geringelt, Dunkle Biene dunkel mit langen Haaren. Verlässlicher ist die Flügelmessung mit Cubitalindex, Hantelindex und Diskoidalverschiebung an etwa 50 Arbeiterinnen. Die D.I.B.-Richtlinien verlangen für Carnica einen Cubitalindex über 2,5. Die Reinheit der Dunklen Biene prüfen Zuchtverbände heute zusätzlich mit einem genetischen Test, weil Flügelmerkmale allein Kreuzungen nicht sicher erkennen.
Gibt es varroaresistente Bienen in Deutschland?
Nicht im Sinne einer Biene, die man unbehandelt lassen kann. Züchter und Institute selektieren seit 2003 in der Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht auf geringen Befallsanstieg, Hygieneverhalten und verminderte Milbenvermehrung, Körklasse AV kennzeichnet solche Völker. Die Fortschritte sind messbar, aber begrenzt. Eine Varroa-Behandlung nach regelmäßiger Befallskontrolle bleibt deshalb in jedem Bienenvolk Pflicht des Imkers, auch bei Königinnen aus Toleranzzucht.
Darf ich Königinnen aus dem Ausland kaufen?
Ja, innerhalb der EU mit der amtlichen Veterinärbescheinigung HBEE-INTRA. Die LWG Veitshöchheim rät von Importbienen aber ab, weil Krankheiten eingeschleppt werden können, und empfiehlt eine Rasse, die auch in der Nachbarschaft fliegt. Umgekehrt wollen D.I.B.- und Buckfastzüchter seit 2017 keine Königinnen in Länder mit schützenswerten heimischen Bienen verkaufen. Fragen Sie im Zweifel Ihr Veterinäramt.
Ist die Buckfast eine eigene Rasse?
Nein. Die Buckfast ist eine Kombinationszucht aus mehreren Unterarten, begonnen 1917 vom deutschstämmigen Bruder Adam in der Abtei Buckfast. Sie wird durch Belegstellen und künstliche Besamung erhalten. Der Deutsche Imkerbund erkennt sie als Zuchtpopulation neben der Carnica an. Die Zuchtordnung und die Zuchthoheit liegen bei der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker, die 1976 in Kassel gegründet wurde.
Quellen
- Richtlinien für das Zuchtwesen des Deutschen Imkerbundes (Stand Juni 2021), Deutscher Imkerbund e. V.
- Ausweisung von Belegstellen für Carnica-Bienen, Antwort der Staatsregierung, Drucksache 19/1879 (2024), Bayerischer Landtag
- Bienenzucht im Land Brandenburg (2020), Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg mit dem Landesverband Brandenburgischer Imker
- Beschaffung von Bienen, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
- Prüfbericht Buckfast-Leistungsprüfung 2009/2010, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Institut für Bienenkunde und Imkerei
- Bienen@Imkerei Infobrief 11/2024: Zucht, Bieneninstitute Mayen, Münster, Veitshöchheim, Kirchhain, Hohenheim und Hohen Neuendorf
- Pressemitteilung zur Frühjahrstagung der Zuchtobleute und Institutsvertreter in Lütjensee (10. Mai 2017), Deutscher Imkerbund e. V.
- Substantial Genetic Progress in the International Apis mellifera carnica Population Since the Implementation of Genetic Evaluation (Insects 11, 768, 2020), Andreas Hoppe, Manuel Du, Richard Bernstein, Friedrich-Karl Tiesler, Martin Kärcher, Kaspar Bienefeld, MDPI
- Morphologischer Vergleich von Völkern der Landbiene in Niedersachsen mit typischer Apis mellifera carnica und Apis mellifera mellifera (Apidologie 22, 1991), N. Reinsch, H. Schuster, K. Bienefeld, F. Pirchner, Apidologie
- Morphometric studies with pure bred stock of Apis mellifera carnica Pollmann from Hessen (Apidologie 25, 1994), V. Maul und A. Hähnle, Hessische Landesanstalt für Tierzucht Kirchhain, Apidologie
- The influence of genetic origin and its interaction with environmental effects on the survival of Apis mellifera L. colonies in Europe (Journal of Apicultural Research 53, 2014), Ralph Büchler, Cecilia Costa, Fani Hatjina u. a.
- Swarming, defensive and hygienic behaviour in honey bee colonies of different genetic origin in a pan-European experiment (Journal of Apicultural Research 53, 2014), Aleksandar Uzunov, Cecilia Costa, Marina Meixner u. a., Hrvatska znanstvena bibliografija
- Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht: Über uns, Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht e. V. (AGT)
- A worldwide survey of genome sequence variation provides insight into the evolutionary history of the honeybee Apis mellifera (Nature Genetics, 2014), Andreas Wallberg, Matthew T. Webster u. a., University of Pretoria Repository
- Brother Adam: biography, Jean-Marie Van Dyck, Université de Namur
- Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker e. V.: Über uns, GdeB
- Zuchtordnung der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker (Stand März 2016), GdeB, Karl Kehrle Stiftung
- Lobbyregister: Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e. V., Registernummer R007981, Deutscher Bundestag
- SETBie: Selektion und Etablierung varroatoleranter Bienenvölker VSH/SMR in Baden-Württemberg, Universität Hohenheim, Landesanstalt für Bienenkunde
- Herdebuchreglement apisuisse (14. März 2013), apisuisse

