Königin mit blauem Zeichenpunkt zwischen ihren Arbeiterinnen

Bienenkönigin: Entwicklung, Begattung, Zeichenfarbe, Weisellosigkeit, Zusetzen und Kauf

Bienenkönigin: Entwicklung in 16 Tagen, Hochzeitsflug, Zeichenfarbe 2026 weiß, Weiselprobe, Drohnenbrütigkeit, Zusetzen und Belegstellen in Deutschland.

Die Bienenkönigin ist das einzige voll entwickelte Weibchen im Volk: Sie legt alle Eier, in der Spitze der Saison bis zu 2.000 am Tag, und hält das Volk mit ihren Pheromonen zusammen. Sie wird in 16 Tagen in einer Weiselzelle aufgezogen, paart sich in ihren ersten Lebenswochen mit gut einem Dutzend Drohnen und zehrt ihr ganzes Leben von diesem Samenvorrat, im Wirtschaftsvolk meist zwei bis drei Jahre. Königinnen des Jahrgangs 2026 werden weiß gezeichnet.

Für die imkerliche Praxis zählt vor allem, ob ein Volk weiselrichtig ist, wann die Königin nachlässt und wie man sie ersetzt. Dieser Beitrag erklärt Biologie und Handwerk, von der Weiselprobe über das Zusetzen bis zu Belegstellen und den Ländergesetzen, die sie schützen. Wie die Königin mit Arbeiterinnen und Drohnen zusammenwirkt, beschreibt unser Beitrag zum Aufbau des Bienenvolks.

Was macht die Bienenkönigin im Volk?

Die Königin hat zwei Aufgaben, mehr nicht.

  1. Eier legen. Alle Arbeiterinnen, Drohnen und künftigen Königinnen eines Volkes stammen von ihr. Beim Legen entscheidet sie, ob sie ein Ei befruchtet: Aus befruchteten Eiern entstehen Weibchen, aus unbefruchteten Drohnen.
  2. Das Volk zusammenhalten. Ihr Pheromongemisch, von den Bienen des Hofstaats im ganzen Stock verteilt, meldet ständig: Die Königin ist da und legt.

Sie sammelt nicht, baut nicht, pflegt keine Brut und füttert sich nicht einmal selbst. Die Ammenbienen versorgen sie mit Futtersaft. Und sie „regiert“ nicht. Ob eine neue Königin aufgezogen wird, ob das Volk schwärmt oder die alte Königin still ersetzt, entscheiden die Arbeiterinnen.

Für den Imker zählt vor allem ihr Erbgut. Die LWG Veitshöchheim formuliert es direkt: Für Sanftmut, Wabensitz, Schwarmtrieb, Honigleistung und Krankheitstoleranz ist die Königin als alleiniges Muttertier verantwortlich. Wer Königinnen tauscht, tauscht in wenigen Wochen den Charakter des Volkes.

Woran erkennt man die Königin?

Körperbau im Vergleich

Die Königin ist rund 20 mm lang und damit deutlich länger als eine Arbeiterin. Auffällig ist der lange, spitz zulaufende Hinterleib, der weit über die Flügel hinausragt.

Merkmal Königin Arbeiterin Drohn
Länge etwa 20 mm 12 bis 15 mm 15 bis 17 mm, gedrungen
Hinterleib lang, spitz, überragt die Flügel von den Flügeln bedeckt breit, stumpf
Augen seitlich getrennt seitlich getrennt sehr groß, oben zusammenstoßend
Beine lang, ohne Pollenkörbchen mit Pollenkörbchen ohne Pollenkörbchen
Stachel gebogen, kaum Widerhaken mit Widerhaken keiner
Verhalten ruhig, von Hofstaat umgeben geschäftig träge

Innen ist der Unterschied noch größer: Die Eierstöcke der Königin bestehen aus Hunderten von Eischläuchen, die der Arbeiterin nur aus wenigen. Dazu kommt die Samenblase, in der sie die Spermien der Drohnen lebenslang aufbewahrt. Eine Königin beurteilt man trotzdem am Brutbild, nicht an ihrer Größe.

Die Königin auf der Wabe finden

  1. Wenig Rauch. Ein stark beräuchertes Volk wird unruhig, die Königin flüchtet an Rand und Beutenwand.
  2. Bei den Eiern beginnen. Die Königin sitzt fast immer auf Waben mit frisch bestifteten Zellen im Zentrum des Brutnests.
  3. Die zugewandte Wabenseite sofort ansehen. Die Königin meidet Licht und wandert schnell auf die abgewandte Seite.
  4. Nach dem Hofstaat suchen, einem kleinen Kreis von Bienen, die alle zu einem Punkt blicken.
  5. Waben über der Beute halten. Fällt die Königin herunter, landet sie im Volk und nicht im Gras.

Findet die LWG eine Königin nicht, empfiehlt sie, Bienen vor einem Absperrgitter einlaufen zu lassen: Die Arbeiterinnen passieren, die Königin bleibt hängen. Bei jungen, unbegatteten oder kleinen Königinnen ist das unsicher. Meist reicht ohnehin der Blick auf die Eier: Stifte, also aufrecht stehende Eier, beweisen, dass vor höchstens drei Tagen eine legende Königin im Volk war.

Wie entsteht eine Bienenkönigin?

Gleiches Ei, anderes Futter

Eine Königin entsteht aus demselben befruchteten Ei wie eine Arbeiterin. Den Unterschied machen Zelle und Futter: Die Königinnenlarve wächst in einer großen, senkrecht nach unten hängenden Weiselzelle und erhält reichlich Futtersaft, die Arbeiterinnenlarve wird ab dem dritten Tag knapper und mit Honig und Pollen gefüttert. Daraus entstehen der größere Körper, die voll entwickelten Eierstöcke und die längere Lebensdauer.

Entwicklungsdauer der drei Wesen

Stadium Königin Arbeiterin Drohn
Ei 3 Tage 3 Tage 3 Tage
offene Larve 5 bis 6 Tage 6 Tage 6 bis 7 Tage
verdeckelt (Streckmade, Puppe) 7 bis 8 Tage 12 Tage 14 bis 15 Tage
Ei bis Schlupf 16 Tage 21 Tage 24 Tage

Das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf rechnet in der Zuchtpraxis vom Umlarven aus: Eine Larve, die einige Stunden bis einen Tag alt umgelarvt wird, ist nach fünf Tagen verdeckelt, am elften Tag werden die Zellen verschult, am zwölften Tag schlüpft die Königin. Je nach Nesttemperatur verschiebt sich der Schlupf um etwa einen Tag.

Schwarmzellen, Umweiselungszellen, Nachschaffungszellen

Die Bienen ziehen Königinnen aus drei Anlässen. Die Lage der Zellen ist ein wichtiger Befund bei der Durchsicht, auch wenn sie nur eine Tendenz angibt.

Anlass Warum Wo Wie viele
Schwarmzellen das Volk vermehrt sich, die alte Königin zieht mit dem Vorschwarm aus Wabenunterkante und Ränder oft viele
Umweiselungszellen (stille Umweiselung) die Königin lässt nach, ihr Signal wird schwächer auf der Wabenfläche wenige, oft 1 bis 3
Nachschaffungszellen die Königin ist plötzlich weg auf der Wabenfläche, aus Arbeiterzellen umgebaut mehrere, verstreut, oft kleiner

Nachschaffungszellen entstehen aus waagerechten Arbeiterzellen, die die Bienen nach unten umbiegen. Die LWG beschreibt genau dieses Bild als Ergebnis der Weiselprobe. Je jünger die Larve, desto besser die Königin, weshalb Züchter möglichst junge Larven umlarven. Leere Weiselnäpfchen an der Wabenunterkante sind noch keine Weiselzellen. Wie Sie Schwarmzellen richtig einordnen und den Abgang verhindern, steht in unserem Beitrag zur Schwarmzeit.

Hochzeitsflug: Wie wird die Königin begattet?

Ablauf

Einige Tage nach dem Schlupf unternimmt die Jungkönigin kurze Orientierungsflüge und fliegt dann zu einem Drohnensammelplatz, einem Luftraum, an dem sich Drohnen Jahr für Jahr einfinden. Dort sammeln sich Drohnen aus vielen Völkern der Umgebung. Die Paarung findet im Flug statt, der Drohn stirbt dabei.

Die Studie von Michael Simone-Finstrom und David Tarpy (USDA, Journal of Insect Behavior, 2018) mit 80 Königinnen liefert genaue Zahlen:

  • im Mittel 2,4 Ausflüge pro Königin, Orientierungsflüge eingeschlossen;
  • Begattungsflüge von 12 bis 47 Minuten, im Mittel 22,8 Minuten;
  • 8 bis 25 Drohnen pro Königin, im Mittel 13,5;
  • 65 % der Königinnen begannen nach einem einzigen erfolgreichen Begattungsflug zu legen.

Eine gut begattete Königin speichert nach den klassischen Messungen von Jerzy Woyke rund 5 bis 7 Millionen Spermien in ihrer Samenblase (Spermatheka). Nachgefüllt wird dieser Vorrat nie. Die Mehrfachpaarung sorgt für viele Vaterlinien im Volk und damit für genetische Vielfalt.

Wie weit fliegt die Königin?

Das Länderinstitut Hohen Neuendorf rechnet damit, dass Königinnen zur Paarung 10 bis 12 km weit fliegen können. Deshalb gelten Inselbelegstellen ab etwa 3 bis 4 km Wasser als paarungssicher, während Landbelegstellen einen großen, möglichst von fremden Völkern freien Schutzbereich brauchen. Das ist der biologische Grund für die Belegstellengesetze der Länder (siehe unten).

Kurzes Zeitfenster

Bei Regen, Wind und Kälte fliegt die Königin nicht. Die LWG rät, rund drei Wochen nach dem Schlupf nach Eiern zu sehen. Bleibt die Eiablage länger aus, ohne dass schlechtes Wetter das erklärt, ist mit einer Entwicklungsstörung zu rechnen. Eine Königin, die unbegattet zu legen beginnt, legt nur Drohneneier: Sie ist drohnenbrütig.

Rechnen Sie mit gut vier Wochen vom Schlupf einer Königin bis zum Schlupf ihrer ersten Arbeiterinnen. Dieser Zeitraum entscheidet in der Schwarmzeit und beim Ablegerbilden über die Volksentwicklung.

Legeleistung, Brutbild und Pheromone

Zur Hauptentwicklung im Mai und Juni legt eine gute Königin bis zu etwa 2.000 Eier am Tag, jeweils ein Ei mittig auf den Zellboden, vom Wabenzentrum spiralig nach außen. Ab Hochsommer nimmt die Legeleistung ab, im Winter setzt sie je nach Witterung ganz aus und beginnt im Spätwinter im Zentrum der Wintertraube neu, in milden Lagen am Oberrhein früher als in Hochlagen von Erzgebirge oder Alpenvorland.

Befund Deutung
geschlossene Brutflächen, alle Stadien vorhanden gut begattete, leistungsfähige Königin
Stifte einzeln, mittig am Zellboden legende Königin vor höchstens 3 Tagen im Volk
lückiges Brutbild alte oder schlecht begattete Königin, ebenso Brutkrankheit, Varroa oder Inzucht
Buckelbrut verstreut zwischen Arbeiterinnenbrut Samenvorrat erschöpft, oft nach schlechter Paarungszeit oder bei alten Königinnen
nur Buckelbrut in Arbeiterzellen, ein Ei pro Zelle drohnenbrütige Königin
mehrere Eier pro Zelle, Eier am Zellrand Afterweisel (legende Arbeiterinnen) oder sehr junge Königin am Anfang
keine Eier und keine junge Brut zur Brutzeit weisellos, unbegattete Jungkönigin oder Brutpause vor dem Schwärmen

Ein lückiges Brutbild belastet die Königin nicht automatisch. Vor einem Königinnenwechsel sollten Brutkrankheiten ausgeschlossen sein. Bei Verdacht auf Amerikanische Faulbrut ist das Veterinäramt zuständig, die Seuche ist anzeigepflichtig.

Pheromone: Wie die Königin das Volk steuert

Die „Königinnensubstanz“ ist ein Gemisch. Am besten untersucht ist das Mandibeldrüsenpheromon, nach der Übersicht von Bortolotti und Costa (2014) aufgebaut aus fünf Komponenten: 9-ODA, zwei Formen von 9-HDA sowie den aromatischen Verbindungen HOB und HVA. Keeling und Kollegen fanden 2003 vier weitere Stoffe, die allein unwirksam sind, die Anziehung des Hofstaats aber verstärken. Weitere Drüsen tragen zum Signal bei.

Was das Signal bewirkt:

  • Hofstaat anziehen. Die Bienen belecken und betrillern die Königin und verteilen das Pheromon im Stock.
  • Weiselzellenbau bremsen. Synthetisches Mandibeldrüsenpheromon unterdrückte den Bau von Weiselnäpfchen, wenn es innerhalb von 24 Stunden nach Verlust der Königin gegeben wurde, vier Tage später aber nicht mehr. Es verhindert also den Beginn der Nachzucht, nicht bereits angesetzte Zellen.
  • Arbeiterinnen-Eierstöcke hemmen, gemeinsam mit dem Brutpheromon.
  • Drohnen anlocken. 9-ODA ist beim Hochzeitsflug der Sexuallockstoff.
  • Den Schwarm zusammenhalten. Ohne Königin kehrt ein Schwarm in den Stock zurück.

Mit dem Alter wird das Signal schwächer. Die Koschewnikow-Drüse, die zum Königinnensignal beiträgt, beginnt nach Bortolotti und Costa ab dem ersten Lebensjahr zu degenerieren. In einem sehr volkreichen Stock verdünnt sich das Signal zusätzlich, ein Faktor der Schwarmstimmung. Junge Königinnen sind deshalb auch ein Baustein der Schwarmvorbeuge.

Wie lange lebt eine Königin und wann wird umgeweiselt?

Lebensdauer

Eine legende Königin hält nach Simone-Finstrom und Tarpy zwei bis drei Jahre und länger durch. Vier bis fünf Jahre sind ein Höchstalter, das im Wirtschaftsvolk selten erreicht wird. Zum Vergleich: Sommerbienen leben fünf bis sechs Wochen, Winterbienen einige Monate. Im Wirtschaftsvolk lässt die Leistung meist im dritten Jahr spürbar nach, weil Samenvorrat und Pheromonsignal schwinden.

Junge Königinnen senken das Winterrisiko

Das Deutsche Bienenmonitoring (DeBiMo) hat dazu harte Daten geliefert. Genersch und Kollegen werteten in Apidologie (2010) vier Winter von 2004/05 bis 2007/08 aus und fanden fünf Faktoren, die signifikant mit Winterverlusten zusammenhingen: Varroabefall im Oktober, Flügeldeformationsvirus und Akutes Bienenparalysevirus im Herbst, Volksstärke im Herbst und das Alter der Königin. Überlebende Völker hatten im Mittel deutlich jüngere Königinnen. Wichtigster Einzelfaktor blieb die Varroa: 3,4 Milben je 100 Bienen bei überlebenden gegenüber 15,1 bei eingegangenen Völkern. Wie Sie den Befall im Griff behalten, lesen Sie unter Varroa-Behandlung.

Wann Sie die Königin ersetzen sollten

  • Königin im dritten Jahr mit nachlassender Legeleistung;
  • dauerhaft lückiges Brutbild, nachdem Krankheiten ausgeschlossen sind;
  • Buckelbrut in Arbeiterzellen;
  • stechlustige, schwarmfreudige oder krankheitsanfällige Völker;
  • Völker, die bei der Leistungsbewertung deutlich hinter dem Stand zurückbleiben.

Die jungen Königinnen entstehen in Deutschland meist von Mai bis Juli, in Ablegern, Kunstschwärmen und Begattungseinheiten. Ausgetauscht wird im Wirtschaftsvolk oft erst nach der Ernte: Die LWG nennt für alte oder schlechte Königinnen den September und Oktober, nach der Einfütterung: alte Königin an einem warmen Tag entnehmen, etwa zwei Stunden warten und das unten geöffnete Begattungskästchen mit der gezeichneten jungen Königin aufsetzen. Die LWG weist außerdem darauf hin, dass Völker bis etwa Ende Juni selbst nachziehen können, wenn sie stark sind und nur kurz weisellos waren. In Hochlagen und an der Küste beginnt die Zuchtsaison später als in den Weinbaugebieten Süddeutschlands.

Zeichenfarbe 2026: der internationale Farbcode

Ein Farbpunkt auf dem Rückenschild (Thorax) macht die Königin schnell auffindbar und verrät ihr Alter. Der Code folgt der letzten Ziffer des Schlupfjahres, wie ihn LWG Veitshöchheim und Länderinstitut Hohen Neuendorf angeben:

Endziffer Farbe Jahrgänge
1 oder 6 weiß 2026, 2031
2 oder 7 gelb 2027, 2032
3 oder 8 rot 2028, 2033
4 oder 9 grün 2029, 2034
5 oder 0 blau 2030, 2035

2026 geschlüpfte Königinnen werden weiß gezeichnet.

Wertvolle Zuchtköniginnen bekommen nach der LWG zusätzlich eine Nummer, meist als nummeriertes Plättchen. So lassen sich Zuchtkarte und Königin eindeutig zuordnen.

Zeichnen in vier Schritten

  1. Zeichenstift oder Farblack in der Jahresfarbe bereitlegen, dazu ein Zeichenröhrchen mit Schaumstoffkolben.
  2. Königin greifen, an Flügeln oder Brust, nie am Hinterleib, oder im Röhrchen sanft gegen das Gitter drücken.
  3. Kleinen Punkt mittig auf den Thorax setzen, Kopf, Flügel und Hinterleib frei lassen.
  4. Kurz trocknen lassen und die Königin auf ihre Wabe zurücksetzen.

Üben Sie an Drohnen, die keinen Stachel haben. Manche Imker schneiden der Königin zusätzlich einen Vorderflügel zur Hälfte. Das hindert sie am Mitfliegen, verhindert aber nicht den Schwarmtrieb: Das Volk zieht dann mit der ersten Jungkönigin aus.

Weisellosigkeit, Drohnenbrütigkeit und Afterweisel

Weisellos oder nur in Brutpause?

Die LWG unterscheidet in ihrem Merkblatt „Ist das Volk weiselrichtig?“ mehrere Befunde:

  • Keine Eier, aber Nachschaffungszellen: Die Königin ging plötzlich verloren, etwa beim Durchsehen zerdrückt. Aus dem Alter der jüngsten Brut lässt sich abschätzen, wann.
  • Keine Eier, offene Schwarmzellen: Das Volk steht kurz vor dem Schwärmen, die Königin legt vorher weniger.
  • Keine Eier, verdeckelte Schwarmzellen, wenig Bienen: Das Volk ist vermutlich schon geschwärmt.
  • Keine junge Brut, keine Weiselzellen, ruhiges Volk: Wahrscheinlich läuft eine unbegattete Jungkönigin.

Ein weiselrichtiges Volk ist beim Öffnen ruhig, summt gleichmäßig und trägt Pollen ein. Ein weiselloses Volk „heult“ und wirkt unruhig.

Die Weiselprobe

Hängen Sie eine bienenfreie Wabe mit Eiern und jüngster Brut aus einem anderen Volk mitten ins Brutnest. Nach etwa vier Tagen sehen Sie nach: Hat das Volk Nachschaffungszellen gezogen, ist es weisellos. Zieht es keine, ist fast immer eine Königin vorhanden, häufig eine unbegattete.

Drohnenbrütige Königin oder Afterweisel?

Drohnenbrütige Königin Afterweisel (legende Arbeiterinnen)
Ursache Königin unbegattet oder Samenvorrat erschöpft Volk lange weisellos, Arbeiterinnen entwickeln Eierstöcke
Eier eines pro Zelle, mittig mehrere pro Zelle, oft am Zellrand
Brut Buckelbrut in Arbeiterzellen, oft geschlossen unregelmäßige Buckelbrut
Abhilfe Königin suchen, entfernen, neue zusetzen neue Königin wird kaum angenommen

Die LWG weist darauf hin, dass sich Afterweisel nicht vom Aussehen her finden lassen. Sie haben aber ihr Flugvermögen weitgehend verloren. Deshalb fegt man solche Völker bei Flugwetter abseits des Standes ab: Die Flugbienen kehren zum Stand zurück und betteln sich bei Nachbarvölkern ein, die legenden Arbeiterinnen bleiben zurück. Schwache weisellose oder drohnenbrütige Völker im Sommer und weisellose Völker nach dem Winter werden aufgelöst. Ein Volk, das ohne nutzbare junge Brut weisellos ist, geht ohne Eingriff zugrunde.

Was bei Weisellosigkeit zu tun ist

  1. Befund absichern, besonders nach einem Schwarm: Eine unbegattete Jungkönigin braucht ihre Zeit.
  2. Weiselprobe machen.
  3. Zeit gewinnen mit einer begatteten Königin im Zusetzkäfig oder einer verdeckelten Weiselzelle aus einem anderen Volk. Das spart mehrere Wochen ohne Brut.
  4. Schwache Völker vereinigen, etwa über Zeitungspapier mit einem weiselrichtigen Volk.
  5. Bei Afterweiseln nicht auf eine neue Königin setzen, sondern abfegen und vereinigen.

Königin zusetzen und umweiseln

Zusetzen nach dem LAVES-Merkblatt

Das Institut für Bienenkunde Celle hat sein Merkblatt für Königinnen aus dem Versand im Dezember 2025 überarbeitet. Die Grundregeln:

  • Königin innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft zusetzen;
  • alle Begleitbienen entfernen, das verbessert die Annahme;
  • beim Nicot-Versandkäfig den Verschluss zur Futterkammer öffnen und die Königin im Käfig zusetzen, die Bienen fressen sie über den Futterteig frei;
  • Annahme nach etwa sieben Tagen kontrollieren, vorher nicht stören.

Drei Wege nennt das Merkblatt:

Methode Vorgehen Für wen
Brutableger mindestens 3 verdeckelte oder schlüpfende Brutwaben mit ansitzenden Bienen, Futter- und Pollenwaben, Bienen von offener Brut zufegen, mindestens einen Flugradius weit wegstellen, alle Nachschaffungszellen ausbrechen Anfänger
Kunstschwarm etwa 1,5 kg Bienen, am besten aus dem Honigraum, in eine Schwarmkiste fegen, nach 2 bis 3 Stunden in eine Beute mit Mittelwänden oder ausgebauten Waben einlogieren, mindestens 24 Stunden kühl und dunkel, dann mindestens einen Flugradius weit aufstellen und füttern Anfänger
Wirtschaftsvolk Volk muss weisellos und frei von offener Brut sein, am besten 9 Tage vor Ankunft entweiseln, dann alle Nachschaffungszellen ausbrechen erfahrene Imker

Umweiseln im eigenen Stand

Für den Tausch einer schlechten Königin nennt die LWG eine kürzere Variante: alte Königin entfernen, etwa zwei Stunden warten, bis das Volk die Weisellosigkeit bemerkt, und die neue Königin dann im Käfig oder über eine Vereinigung zusetzen. Je länger ein Volk weisellos war, desto vorsichtiger. Sicherer, besonders für Anfänger, ist der Weg über einen Ableger mit der neuen Königin, der später mit dem entweiselten Volk über Zeitungspapier vereinigt wird. Bis die Bienen das Papier durchgenagt haben, haben sich die Völker aneinander gewöhnt.

Königin kaufen oder selbst nachziehen

Carnica, Buckfast, Dunkle Biene

Die D.I.B.-Zuchtrichtlinien kennen zwei anerkannte Zuchtpopulationen, Carnica und Buckfast, und stellen fest, dass die heute in Deutschland verbreitete Landbiene überwiegend Carnica-Charakter zeigt. Für Bayern beziffert die Staatsregierung den Anteil auf rund 80 % Carnica und 20 % Buckfast, die Dunkle Biene liegt unter 1 %. Für sie gibt es einen eigenen Zuchtverband, der auch in Brandenburg aktiv ist. Die LWG rät, eine Rasse zu wählen, die in der Gegend verbreitet ist, weil die Drohnen der Nachbarn die Standbegattung prägen. Die Unterschiede der Rassen erklärt unser Beitrag zu den Bienenrassen.

Zuchtwerte und Toleranzzucht

Das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf ist die zentrale Sammelstelle für Zuchtdaten aus ganz Europa. Es berechnet daraus jährlich Zuchtwerte, die auf beebreed.eu einsehbar sind, und verbindet dabei die Leistung der Königin mit der ihrer Verwandten, um Umwelteinflüsse herauszurechnen. Der Fünfjahresdurchschnitt der Prüfpopulation ist auf 100 normiert: Werte darüber sind besser als der Durchschnitt. Auf Varroatoleranz wird in Deutschland über einen geringen Befallsanstieg im Jahresverlauf selektiert, gemessen an Bienenproben und Gemülldiagnose, dazu kommen der Nadeltest für das Hygieneverhalten und Brutuntersuchungen auf verminderte Milbenvermehrung. Die Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT) wurde 2003 unter dem Dach des D.I.B. gegründet und stellt dafür ein Methodenhandbuch bereit.

Was eine Königin kostet

Konkrete Marktpreise schwanken stark nach Züchter, Linie und Begattungsart. Eine Orientierung gibt die Kostenrechnung der LWG Veitshöchheim für 30 aufgezogene Königinnen, von denen 23 begattet wurden:

Art Produktionskosten je Königin (LWG)
unbegattet etwa 5,20 €
standbegattet (Apidea) etwa 17,30 €
belegstellenbegattet, Einwabenkästchen etwa 20,50 bis 23,10 €
belegstellenbegattet, Mehrwabenkästchen etwa 22,50 bis 25,10 €

Arbeitszeit ist darin nur in Minuten erfasst, nicht bezahlt: von 7 Minuten je unbegatteter bis rund 32 Minuten je belegstellenbegatteter Königin. Die Belegstellengebühr liegt laut LWG bei 1 bis 3 € je Königin. Das Länderinstitut Hohen Neuendorf beziffert den Wert einer geprüften Königin auf bis zu 50 €. Verkaufspreise liegen entsprechend darüber.

Worauf Sie beim Kauf achten

  • Zuchtkarte: Bei Reinzuchtköniginnen gehört sie dazu. Der D.I.B. führt für Carnica und Buckfast je eine eigene Zuchtkarte.
  • Belegstelle oder Stand: „Standbegattet“ heißt, die Väter sind unbekannt. Für Wirtschaftsvölker ist das oft ausreichend, für die eigene Nachzucht nicht.
  • Regionale Herkunft: Die LWG rät von Importbienen wegen eingeschleppter Krankheiten ab.
  • Leistungsprüfung: Nach LWG müssen bayerische Verkaufszüchter, die mehr als 50 Königinnen im Jahr verkaufen, an der staatlichen Leistungsprüfung teilnehmen. Die Ergebnisse werden veröffentlicht.

Eigene Königinnen ziehen Sie am einfachsten aus Ablegern Ihrer besten Völker, mit Umlarven und Pflegevolk gezielter. Methoden und Zeitplan beschreibt unser Beitrag zur Königinnenzucht. Die instrumentelle Besamung unter CO2-Narkose ist die Alternative zur Belegstelle, wenn die Väter ganz sicher feststehen sollen.

Belegstellen und Recht: was in Deutschland gilt

Kein Tierzuchtgesetz für Bienen

Das Tierzuchtgesetz des Bundes von 2019 gilt nach § 1 nur für Rind und Büffel, Schwein, Schaf, Ziege, Pferd und Esel sowie Hybridzuchtschweine. Honigbienen fehlen. Die Bienenzucht regeln deshalb die Zuchtrichtlinien der Verbände, und den Schutz der Belegstellen regeln die Länder.

Belegstellentypen nach D.I.B.

  • Inselbelegstelle: auf einer bienenfreien Insel mindestens 3 km vom Festland.
  • Landbelegstelle: mit Schutzbereich, empfohlen sind mindestens 7 km Radius. Auf einer Linienbelegstelle stammen alle Völker im Schutzbereich von der Linie der Belegstelle ab, auf einer Rassebelegstelle gehören sie derselben Zuchtpopulation an.

Eine Belegstelle hält nach dem Länderinstitut Hohen Neuendorf etwa 10 bis 20 Drohnenvölker.

Beispiele aus den Ländern

Land Rechtsgrundlage Schutzbereich Was gilt
Bayern Bayerische Tierzuchtverordnung, Zuständigkeitsgesetz ZuVLFG 7,5 oder 10 km 27 staatlich anerkannte Belegstellen, alle Carnica; im Schutzkreis nur Völker der Zuchtlinie der Belegstelle, eingewanderte Völker dieser Linie vom 1. Mai bis 31. August drohnenfrei (§ 4 BayTierZV); Aufsicht durch das Institut für Bienenkunde und Imkerei der LWG
Sachsen Sächsisches Belegstellengesetz vom 3. August 2018 in der Regel 7 bis 10 km vom 1. Mai bis 15. August nur Völker der Zuchtlinie der Belegstelle, andere sind unverzüglich zu entfernen
Brandenburg Brandenburgisches Bienenzuchtgesetz vom 8. Januar 1996 (zuletzt geändert 2014), Bienenbelegstellenverordnung von 1998 10 km im Schutzbereich nur Drohnenvölker der Belegstelle und Völker der festgelegten Zuchtherkunft; wer vom 15. Mai bis 15. August Völker vorübergehend aufstellen will, braucht eine Genehmigung
Rheinland-Pfalz Landesgesetz zum Schutz von Belegstellen für Bienen vom 3. Februar 2021 im Antrag festgelegt während der Zuchtsaison sind Aufstellen von Völkern und Verbringen begatteter Königinnen in den Schutzbezirk genehmigungspflichtig, mit Seuchenfreiheitsbescheinigung
Niedersachsen Gesetz zur Regelung der Bienenwanderung und zum Schutze der Belegstellen vom 10. Januar 1953 (zuletzt 1972 geändert), darauf gestützte Kreisverordnungen wie die des Landkreises Aurich von 1982 ganze Insel im Landkreis Aurich sind Juist, Memmert, Norderney und Baltrum ganzjährig Schutzbezirke; Völker dürfen dort nur mit Genehmigung aufgestellt werden

Buckfast-Züchter in Bayern nutzen nicht anerkannte Gebrauchsbelegstellen, etwa in Emetzheim, im Ammergebirge und in der Rhön. Wer in der Nähe einer Belegstelle imkert, sollte beim Veterinäramt oder der Belegstellenleitung nachfragen, bevor er Völker aufstellt oder fremde Königinnen einweiselt.

Gesundheitszeugnis und Versand

§ 5 der Bienenseuchen-Verordnung verlangt beim Verbringen von Bienenvölkern eine amtstierärztliche Bescheinigung, dass die Bienen frei von Amerikanischer Faulbrut befunden wurden und nicht aus einem Sperrbezirk stammen. Sie darf nicht vor dem 1. September des Vorjahres ausgestellt und nicht älter als neun Monate sein. Als Bienenvolk gelten nach § 1 „die in einer Bienenwohnung lebenden Bienen mit ihrer Brut und ihren Waben“. Für eine Königin im Versandkäfig nennt die Verordnung daher keine eigene Regel. In der Praxis gilt:

  • Begattungseinheiten zur Belegstelle brauchen meist ein Zeugnis. Das Landratsamt Ebersberg etwa verlangte in seinem Merkblatt von 2021 für die Belegstelle Sauschütt aus dem eigenen Landkreis keines, aus anderen bayerischen Landkreisen in der Regel eine Ausnahme-Bescheinigung nach § 5 Abs. 3 und aus anderen Bundesländern immer die volle Bescheinigung nach § 5 Abs. 1.
  • Königinnenversand im Inland: Die LWG legt dem Versand ein Gesundheitszeugnis, die Zuchtkarte und die Rechnung bei, die Königin reist mit etwa fünf jungen Begleitbienen, per Express und im Umschlag mit der Aufschrift „Achtung lebende Tiere“.
  • Königinnen aus anderen EU-Staaten reisen nach dem EU-Tiergesundheitsrecht (Verordnung 2016/429, Delegierte Verordnung 2020/688, Art. 48) mit der amtlichen Veterinärbescheinigung HBEE-INTRA aus TRACES: kein Fall von Amerikanischer Faulbrut im Umkreis von 3 km in den letzten 30 Tagen, kein Kleiner Beutenkäfer und keine Tropilaelaps-Milbe im Umkreis von 100 km, Untersuchung höchstens 48 Stunden vor dem Versand, gültig zehn Tage. Liegt der Herkunftsstand näher an einem Beutenkäferfund (in der EU derzeit nur Kalabrien), dürfen nach Art. 49 nur Königinnen reisen, einzeln gekäfigt mit höchstens 20 Begleitbienen und mit der Sonderbescheinigung QUE-INTRA.

Wer selbst Völker oder Ableger mit Königin abgibt oder kauft, findet die Anzeigepflicht und das Gesundheitszeugnis im Detail unter Bienen anmelden.

Häufige Fragen

Welche Farbe hat die Königin 2026?

Königinnen, die 2026 geschlüpft sind, werden weiß gezeichnet. Der internationale Farbcode richtet sich nach der letzten Ziffer des Schlupfjahres: 1 und 6 weiß, 2 und 7 gelb, 3 und 8 rot, 4 und 9 grün, 5 und 0 blau. Der Zyklus wiederholt sich alle fünf Jahre. Eine Königin aus 2027 bekommt also einen gelben, eine aus 2028 einen roten Punkt auf den Rücken.

Wie lange lebt eine Bienenkönigin?

Im Höchstfall wird eine Königin vier bis fünf Jahre alt, in der Praxis führt sie ein Volk meist zwei bis drei Jahre. Danach lässt die Legeleistung nach, weil der Samenvorrat in der Samenblase nie ergänzt wird und das Pheromonsignal schwächer wird. Das Deutsche Bienenmonitoring hat gezeigt, dass Völker mit jungen Königinnen den Winter deutlich häufiger überleben. Viele Imker erneuern ihre Königinnen deshalb spätestens im dritten Jahr.

Wie erkenne ich, ob mein Volk weisellos ist?

Fehlen zur Brutzeit Eier und junge Larven, ist das Volk verdächtig. Weisellose Völker brausen beim Öffnen auffällig, tragen weniger Pollen ein und ziehen oft Nachschaffungszellen. Sicherheit gibt die Weiselprobe: Hängen Sie eine bienenfreie Wabe mit Eiern und jüngster Brut aus einem anderen Volk zu. Ziehen die Bienen nach etwa vier Tagen Nachschaffungszellen darauf, ist das Volk weisellos.

Was tun bei einem drohnenbrütigen Volk?

Prüfen Sie zuerst, ob die Königin drohnenbrütig ist oder Arbeiterinnen legen. Einzelne Eier mittig am Zellboden und Buckelbrut in Arbeiterzellen sprechen für eine erschöpfte oder unbegattete Königin, die Sie ersetzen. Mehrere Eier pro Zelle, oft am Zellrand, deuten auf Afterweisel. Solche Völker nehmen kaum eine neue Königin an. Schwache Völker löst man auf, stärkere fegt man abseits des Standes ab und vereinigt sie.

Wie setze ich eine gekaufte Königin zu?

Am sichersten in einen Brutableger oder Kunstschwarm. Das LAVES Bieneninstitut Celle rät, die Königin binnen 24 Stunden nach Ankunft zuzusetzen, die Begleitbienen vorher zu entfernen und den Verschluss zur Futterkammer des Versandkäfigs zu öffnen, damit die Bienen die Königin über den Futterteig freifressen. Etwa sieben Tage später kontrollieren Sie die Annahme. Wirtschaftsvölker sind nur etwas für erfahrene Imker.

Wie oft wird eine Bienenkönigin begattet?

Nur in den ersten Lebenswochen, danach nie wieder. Die Jungkönigin fliegt bei gutem Wetter ein- bis wenige Male aus und paart sich in der Luft mit durchschnittlich gut einem Dutzend Drohnen. In einer US-Studie mit 80 Königinnen waren es 8 bis 25, im Mittel 13,5. Rund 5 bis 7 Millionen Spermien speichert sie in der Samenblase und nutzt diesen Vorrat ihr ganzes Leben.

Was ist der Unterschied zwischen standbegattet und belegstellenbegattet?

Eine standbegattete Königin paart sich mit den Drohnen der Umgebung, ihre Väter sind also unbekannt. Eine belegstellenbegattete Königin wurde auf einer Belegstelle begattet, wo in einem Schutzbereich nur Drohnenvölker einer bekannten Zuchtlinie stehen. Auf Inselbelegstellen schirmt das Wasser ab, auf Landbelegstellen ein Schutzradius von meist 7 bis 10 Kilometern, den mehrere Bundesländer gesetzlich schützen.

Brauche ich für eine Königin ein Gesundheitszeugnis?

Die Bescheinigung nach § 5 Bienenseuchen-Verordnung ist für das Verbringen von Bienenvölkern vorgeschrieben. Für Begattungseinheiten auf dem Weg zur Belegstelle verlangen Veterinärämter sie oder eine Ausnahmebescheinigung, etwa das Landratsamt Ebersberg, und die LWG Veitshöchheim legt sie auch beim Königinnenversand bei. Königinnen aus anderen EU-Staaten brauchen die amtliche Bescheinigung HBEE-INTRA. Fragen Sie im Zweifel Ihr Veterinäramt.

Quellen

  1. Bienenseuchen-Verordnung (BienSeuchV), § 5 Verbringen von Bienenvölkern, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de
  2. Tierzuchtgesetz (TierZG) vom 18. Januar 2019, § 1 Anwendungsbereich, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de
  3. Gesetz zum Schutz von Belegstellen für Bienen im Freistaat Sachsen (SächsBelStG) vom 3. August 2018, Freistaat Sachsen, REVOSax
  4. Festsetzung eines Schutzbezirkes zum Schutz der Belegstellen für Bienen, Durchführungshinweise (Stand März 2023), Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz
  5. Verordnung zur Regelung der Bienenwanderung und zum Schutze der Belegstellen im Landkreis Aurich (1982), Landkreis Aurich
  6. Ausweisung von Belegstellen für Carnica-Bienen, Antwort der Staatsregierung, Drucksache 19/1879 (2024), Bayerischer Landtag
  7. Bienenzucht im Land Brandenburg (2020), Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz Brandenburg mit dem Landesverband Brandenburgischer Imker
  8. Richtlinien für das Zuchtwesen des Deutschen Imkerbundes (Stand Juni 2021), Deutscher Imkerbund e. V.
  9. Weiselaufzucht, Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf
  10. Bienen@Imkerei Infobrief 11/2024: Zucht, Bieneninstitute Mayen, Münster, Veitshöchheim, Kirchhain, Hohenheim und Hohen Neuendorf
  11. Informationen zum Zusetzen von Bienenköniginnen aus dem Versand (Stand Dezember 2025), LAVES, Institut für Bienenkunde Celle
  12. Ist das Volk weiselrichtig?, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
  13. Beschaffung von Bienen, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
  14. Versand von Bienenköniginnen, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
  15. Gutes Zuchtmaterial ist seinen Preis wert: Was kostet eine Königin?, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Fachzentrum Bienen Veitshöchheim
  16. Muster der Veterinärbescheinigung HBEE-INTRA für die Verbringung von Honigbienen zwischen Mitgliedstaaten, Friedrich-Loeffler-Institut, TRACES-Zertifikate
  17. The German bee monitoring project: a long term study to understand periodically high winter losses of honey bee colonies (Apidologie 41, 2010), Elke Genersch, Werner von der Ohe, Hans Kaatz u. a., Apidologie
  18. Information zum Gesundheitszeugnis für Bienen zur Belegstelle Sauschütt (2021), Landratsamt Ebersberg, Veterinäramt
  19. Honey Bee Queens Do Not Count Mates to Assess their Mating Success (Journal of Insect Behavior, 2018), Michael Simone-Finstrom und David R. Tarpy, USDA-ARS
  20. Chemical Communication in the Honey Bee Society (Neurobiology of Chemical Communication, 2014), Laura Bortolotti und Cecilia Costa, CRC Press, NCBI Bookshelf